Formel1

Bankrotterklärung vom Teamchef Ferrari hakt Siege schon vor Saisonstart ab

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Binotto erklärt sein Team schon vor Start der Saison für nicht konkurrenzfähig.

(Foto: imago images/Nordphoto)

Millionen Fans weltweit hoffen, dass Ferrari seine Krise in der neuen Saison endlich überwinden und in der Formel 1 wieder vorne mitfahren kann. Mit Carlos Sainz und Charles Leclerc sitzen zwei Top-Fahrer in den Boliden. Doch Teamchef Mattia Binotto macht alle Hoffnung zunichte.

Die Dominanz von Mercedes in der Formel 1 ist überwältigend. Und es gibt keinen triftigen Grund, warum diese in der kommenden Saison enden sollte. Auch wenn Millionen Ferrari-Fans weltweit hoffen, dass die Krise der Scuderia endet und das Team endlich wieder vorn mitfahren kann. Denn mit Charles Leclerc und Carlos Sainz stellt Ferrari eine der besten Fahrerpaarungen der Königsklasse.

Das Duo sollte sich aber darauf einstellen, im Kampf um die Spitze keine Rolle zu spielen - sagt ihr Boss Mattia Binotto, der eine entsprechende Vorab-Warnung sendete. "Um ehrlich zu sein, die Lücke zu dem besten Team ist sehr groß und wir werden sie in der nächsten Saison nicht schließen", so der Italiener laut dem Portal GPFans. Der Chef sieht sein eigenes Team im Duell mit Mercedes einmal mehr chancenlos. Die Chance auf einen Erfolg sei dünn, so der Ferrari-Chef, viel mehr als Hoffnung bleibt dem 51-Jährigen nicht: "Man weiß nie, was während einer Saison und während eines Rennens passiert. Wenn es eine Möglichkeit gibt, werden wir sie hoffentlich ergreifen. Ich habe keine Glaskugel. Lasst uns abwarten und schauen."

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Besonders bitter könnte die Saison für Neuzugang Carlos Sainz werden. Der Spanier muss befürchten, dass er in diesem Jahr gar von seinem Ex-Team McLaren abgehängt wird. Der Wechsel zur Scuderia könnte für ihn sportlich demnach zunächst einen Rückschritt bedeuten. "Ich hoffe, wir sehen ihn auf dem Podium. Ich glaube aber, dass das mehr vom Auto als von ihm abhängt. Wenn das Auto gut genug ist, ist er in der Lage, starke Rennen zu fahren und wird auf dem Podium stehen", machte Binotto seinem Neuzugang Mut.

Ob Sainz die Chance bekommt, die Zukunft der Scuderia mitzugestalten, ist derweil noch unklar. Der 26-Jährige unterschrieb lediglich für zwei Jahre in Maranello. Zieht man das wahrscheinlich "verlorene Jahr 2021" ab, bliebe ihm nur die Saison 2022, um einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen und sich für höhere Aufgaben zu empfehlen.

"Das ist unser jüngstes Fahrer-Lineup seit 1968. Normalerweise treffen wir so eine Entscheidung nicht nur für zwei Jahre, weil man versucht, eine Basis für die Zukunft aufzubauen", sagte Binotto zur ungewöhnlich kurzen Vertragslaufzeit des Spaniers, der aber, sofern es nach dem Teamchef geht, länger bleiben soll: "Wir hoffen, dass Carlos seinen Vertrag verlängert und auch in den nächsten Jahren bei uns sein wird."

Quelle: ntv.de, ara/sport.de

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