Formel1

F1-Star muss "weiterkämpfen" Hamilton offenbart psychische Probleme

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Für Lewis Hamilton läuft es derzeit nicht rund.

(Foto: IMAGO/Motorsport Images)

Im vergangenen Jahr verliert Lewis Hamilton den Formel-1-Titel ganz knapp an Max Verstappen. Es folgt viel Ärger darum und eine längere Auszeit von der Öffentlichkeit. Nun ist der Brite mit Mercedes zurück in der neuen Saison. Doch es läuft nicht. Die derzeitige Lage setzt ihm schwer zu.

Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton kämpft mit psychischen und emotionalen Problemen. Es sei ein "hartes Jahr" mit allem, was um einen herum passiere, schrieb der Mercedes-Pilot in den sozialen Netzwerken. Es sei manchmal schwer, "positiv zu bleiben. Ich habe seit langer Zeit mit mentalen und emotionalen Problemen zu kämpfen, es ist eine große Anstrengung weiterzumachen, aber wir müssen weiterkämpfen, wir haben so viel zu tun und zu erreichen."

Die konkreten Umstände nannte Hamilton nicht. Der 37-jährige Engländer richtete sich aber an seine Follower und bestärkte sie, dass sie "nicht alleine" seien und "dass wir da durchkommen". Ein Freund habe ihn daran erinnert, dass er "stark sei und alles erreichen könne". "Lasst uns in Erinnerung rufen, dass wir für jeden Tag dankbar sein sollten. Ich sende Euch Liebe und Licht", endet Hamilton seine Zeilen.

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Sportlich betrachtet erlebt der siebenmalige Weltmeister bisher eine schwere Saison. Nach der Regelrevolution in der Formel 1 liegt Hamilton nur auf Platz fünf der WM-Fahrerwertung. Beim Auftakt in Bahrain spülte ihn ein später Ausfall beider Red-Bull-Piloten, Sergio Perez und Max Verstappen, zwar noch aufs Podium, in Saudi-Arabien folgte dann aber ein sehr enttäuschender Rang zehn. Der Mercedes war der Konkurrenz dabei teilweise deutlich unterlegen.

"Das ist natürlich nicht der Start, den man sich vorgestellt hat", gestand auch Mercedes' ehemaliger Motorsportchef Norbert Haug bei "Champ1". Als Grund nannte der 69-Jährige die großen Veränderungen am Wagen. "Ich glaube, dass Mercedes ein ganz anderes Auto gebaut hat als alle anderen, das sieht man optisch schon. Ich habe noch nicht unter die Verkleidung geguckt, aber ich kann mir vorstellen, dass die Kühler ganz anders platziert sind wie bei den anderen Autos", versuchte Haug die Probleme zu analysieren. In den nächsten Rennen erwartet Haug allerdings eine Steigerung.

Quelle: ntv.de, ara/dpa

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