Formel1

Todt hält Kontakt zu Schumachers "Sehe Michael mindestens zweimal im Monat"

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Jean Todt und Michael Schumacher stehen sich auch heute noch sehr nahe.

(Foto: picture alliance / CITYPRESS24)

Seit seinem schweren Unfall wird Michael Schumacher von der Außenwelt abgeschirmt. Einer, der seit Jahren Kontakt zur Familie des Ex-Rennfahrers hält, ist Jean Todt. In einem Interview erzählt der ehemalige Ferrari-Teamchef, wie stark die Verbindung der alten Weggefährten auch heute noch ist.

Bei einem Ski-Unfall im Dezember 2013 zog sich Michael Schumacher in den französischen Alpen schwere Kopfverletzungen zu. Die Diagnose: Schädel-Hirn-Trauma. Seitdem ist der ehemalige Formel-1-Pilot in Rehabilitation und von der Öffentlichkeit abgeschirmt. Auch die Familie Schumachers hält sich mit Informationen über den Gesundheitszustand des siebenmaligen Weltmeisters zurück.

Einer, der über den Zustand Schumachers offenbar genau Bescheid weiß, ist der Präsident des Internationalen Automobilverbandes (FIA) Jean Todt. Wie der 75-Jährige im Interview mit der "Corriere della Sera" verrät, ist er bei den Schumachers regelmäßig zu Besuch. "Ich sehe Michael mindestens zweimal im Monat. Ich lasse ihn nicht allein", erzählt Todt. "Er, Corinna, die Familie: Wir haben viele gemeinsame Erfahrungen gemacht. Die Schönheit dessen, was wir erlebt haben, ist ein Teil von uns und geht weiter." Als Ferrari-Teamchef arbeiteten Todt und Schumacher von 2000 bis 2004 zusammen. Die Bilanz: Fünf Weltmeister- und fünf Konstrukteurs-Titel.

Todt gehört seit Jahren zu dem engeren Umfeld der Schumachers. Immer wieder spricht der Weltverbandschef in Interviews darüber. So äußerte der Franzose im vergangenen Sommer die Hoffnung, dass sich Schumacher irgendwann wieder in der Öffentlichkeit zeigen kann. "Er kämpft", sagte Todt der "Daily Mail" damals. "Ich hoffe, die Welt wird in der Lage sein, ihn wiederzusehen."

Genau wie in der "Daily Mail" schwieg Todt auch im Gespräch mit der "Corriere della Sera" über Schumachers Zustand, um dessen Privatsphäre zu schützen. Dafür teilte er seine Einschätzung zu Schumachers Sohn Mick. Er sei "demütig" und "höflich" sagte Todt über den Nachwuchs-Rennfahrer, der für das US-Team Haas fährt. "Vorerst werden seine Ambitionen durch ein Auto begrenzt, das nicht konkurrenzfähig ist."

Quelle: ntv.de, jpe

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