Fußball

"Sehr stolz und glücklich" Haller trifft und trifft auf Spuren Ronaldos

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Große Freude.

(Foto: imago images/ANP)

"Großartig" wie Cristiano Ronaldo. Dieses Attribut trifft auf Sebastien Haller zu. Der Fußballprofi von Ajax Amsterdam steht auf einer Stufe mit dem Weltklasse-Stürmer. Für den früheren Frankfurt-Spieler geht in der Champions League ein Traum in Erfüllung.

Für seinen goldenen Eintrag in die Fußball-Geschichtsbücher reichte Sebastien Haller ein schnöder Foulelfmeter. Der Stürmer von Ajax Amsterdam traf in der Champions-League-Partie gegen Sporting Lissabon (4:2) sicher vom Punkt (8.) - und damit als erst zweiter Profi in jedem Gruppenspiel der Königsklasse. Das war zuvor nur Weltstar Cristiano Ronaldo 2017/18 gelungen.

"Ich fühle mich großartig", sagte der frühere Frankfurter dem TV-Sender Ziggo Sport. Das läge allerdings "vor allem" an den 18 Punkten des Gruppensiegers. Haller trug mit insgesamt zehn der 20 Ajax-Tore maßgeblich dazu bei, und wie damals Ronaldo traf auch er mehrfach gegen Borussia Dortmund. "Zehn Tore, das bedeutet mir sehr viel", sagte Haller mit leuchtenden Augen.

Mit dieser Marke stieg er auf eine Stufe zu den Größten seines Fachs: Zweistellig hatten in der Gruppenphase zuvor nur Ronaldo (11, 2015/16), Lionel Messi (10, 16/17) und Robert Lewandowski (10, 19/20) getroffen. "Ich bin sehr glücklich und stolz darauf", meinte Haller: "Wenn du anfängst, Fußball zu spielen, träumst du davon, solche Spiele zu machen und gut zu sein. Zehn Tore", sagte er und lachte, "das ist okay."

Zumal er seine "Entdeckungsreise" ("L'Equipe") in der Champions League ja erst im September und mit 27 Jahren begonnen hatte. Er kam, sah und siegte - kein Spieler traf wie jetzt Haller in seinen ersten sechs Spielen. Inzwischen wird der französisch-ivorische Angreifer sogar schon mit einer anderen Legende verglichen: Chelseas langjährigem Sturm-Büffel Didier Drogba.

Ajax-Trainer Erik ten Hag fühlt sich dagegen an seinen Ex-Mitspieler Jurrie Koolhof erinnert. Wie der einstige Oranje-Angreifer wisse Haller immer ganz genau, wo er stehen müsse. So oder so - für Haller ist seine Königsklassen-Reise "ein Traum", wie er kürzlich sagte. Und längst noch nicht vorbei. Nächster Halt: Achtelfinale.

Quelle: ntv.de, ara/sid

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