Technik

Hoffentlich nur ein Gerücht iPhone 12 soll recht langweilig werden

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Sehen die iPhone-12-Modelle fast genauso wie die aktuellen Geräte aus?

(Foto: Apple)

Angeblich sollen die kommenden Herbst-iPhones erneut das gleiche Design wie die aktuellen Geräte erhalten. Es soll aber gleich drei Display-Größen geben und das Max-Pummelchen soll ein schlanker Riese werden.

Das japanische Blog "Macotakara" berichtet, es habe aus gut informierten Quellen aus der Lieferkette erfahren, dass die kommenden iPhones langweiliger ausfallen könnten als bisher erwartet. Grundsätzlich soll das Design dem der aktuellen Geräte entsprechen, Unterschiede gäbe es lediglich bei der Kamera-Ausstattung und den Ausmaßen.

Insgesamt soll Apple im September gleich vier verschiedene Modelle mit OLED-Displays und Face ID präsentieren: ein Gerät mit 5,4 Zoll großem Bildschirm, zwei Modelle mit 6,1-Zoll-Display und eine Max-Variante mit einem 6,7 Zoll mächtigen Panel.

Die Größenangaben sind etwas vage. Laut "MacRumors", das den japanischen Artikel ins Englische übersetzt hat, soll die Größe des 5,4-Zoll-iPhone zwischen den Maßen des iPhone SE und denen des iPhone 8 liegen und die 6,1-Zoll-Modelle sollen sich zwischen dem iPhone 11 und dem iPhone 11 Pro einordnen.

Schlankheitskur fürs Max

Interessant sind vor allem die Angaben zum iPhone 12 Max. Denn es soll nur ein bisschen größer ausfallen als das aktuelle Gerät mit 6,5-Zoll-Bildschirm, aber mit 7,4 Millimetern deutlich dünner als das 8,1 Millimeter dicke iPhone 11 Pro Max werden. In den Kommentaren unter dem Artikel von "MacRumors" fragen sich Nutzer, ob dann der Akku wieder kleiner wird. Das aktuelle Max ist zwar schwer und pummelig, dafür hält es im Normalbetrieb auch mal zwei Tage ohne Ladung durch.

Auch was die Kamera-Ausstattung betrifft, erwartet "Macotakara" nichts Aufsehenerregendes. Das 5,4-Zoll-iPhone und die günstigeren 6,1-Zoll-Modelle haben demnach eine Doppel-Kamera auf der Rückseite. Die Pro-Modelle sollen eine Triple-Kamera besitzen, wobei die Max-Variante mit einem größeren Sensor als das aktuelle Gerät ausgestattet sein soll. Nur die Pro-Linie hat den Quellen nach zusätzlich einen ToF-Sensor für Tiefeninformationen.

Oder es kommt ganz anders

"Macotakara" lag in der Vergangenheit mit seinen Vorhersagen schon oft richtig, traf aber bei Weitem nicht so oft ins Schwarze wie der beste Apple-Analytiker Ming-Chi Kuo. Und dieser geht von einer viel interessanteren Herbst-Show aus. Kuo erwartet unter anderem, dass die kommenden iPhones dem aktuellen iPad Pro ziemlich ähnlich sehen. Er rechnet nämlich damit, dass das Design der Geräte stark an das des iPhone 4/4S mit breitem, flachem Metallrahmen erinnern wird.

Kuo glaubt, dass das Design mehr Spielraum gewährt, um den Antennenempfang für höhere Frequenzen zu gewährleisten. Das ist nötig, da die 2020er iPhones 5G-fähig sein sollen. Um die Stabilität der Konstruktion zu gewährleisten, könnte Apple dem Analysten zufolge Vorder- und Rückseite mit Saphirglas oder einem anderen besonders gehärteten Glas schützen.

Quelle: ntv.de, kwe