Technik

Zwei Bohrungen statt Notch iPhone 14 Pro wird noch dicker

iPhone 14 Pro 91mobiles.jpg

Ein Grund für das mutmaßlich weniger schlanke Maß: die Kameraeinheit.

(Foto: 91mobiles)

Konstruktionszeichnungen zeigen angeblich, dass das kommende iPhone 14 Pro noch etwas dicker ausfallen wird als das aktuelle Modell. Der treffsicherste Apple-Analyst bestätigt das und hat auch eine Erklärung für die Zunahme.

In etwas mehr als fünf Monaten wird Apple die neue iPhone-Generation vorstellen. Das bedeutet, dass Apple, Auftragsfertiger, Zulieferer und Zubehör-Hersteller wahrscheinlich die Produktion schon vorbereiten. So ist es keine allzu große Überraschung, dass wie in den Vorjahren jetzt bereits Konstruktionszeichnungen auftauchen, die Details der Geräte zeigen.

Leaker Max Weinbach hat auf Twitter Pläne veröffentlicht, die die Maße des iPhone 14 Pro und 14 Pro Max zeigen sollen. Wenn sie echt sind, zeigen sie, dass das Design nahezu unverändert beibehalten wird. Außerdem verraten die angegebenen Maße, dass die Pro-Modelle noch ein kleines bisschen dicker sein werden als die aktuellen Geräte und die Kameraeinheit auf der Rückseite in allen Maßen etwas anwächst.

Interessanterweise hat jetzt Ming-Chi Kuo, der bekannteste und treffsicherste Apple-Analyst, die Echtheit der Konstruktionszeichnungen indirekt bestätigt. Denn er kommentierte auf Twitter einen Bericht von "9to5Google" über den Weinbach-Leak.

Kamera-Upgrade auf 48 MP

Der Hauptgrund für die größere und markantere Rückkamera des 14 Pro/Pro Max sei die Aufrüstung der Hauptkamera auf 48 Megapixel (MP), schreibt Kuo. Die aktuellen Pro-Modelle haben lediglich 12-MP-Kameras. Und der Analyst hat von seinen Quellen weitere Details erfahren. In der Diagonale sei der neue Bildsensor 25 bis 35 Prozent größer und die Höhe des Objektivs nehme um 5 bis 10 Prozent zu.

Wenn man davon ausgeht, dass die von Max Weinbach gezeigten Zeichnungen zutreffend sind, haben die beiden kommenden Pro-Modelle keine einzelne breite Display-Aussparung (Notch) mehr. Stattdessen bringt Apple Kamera und Sensoren für die Gesichtserkennung in einer kreisrunden und einer pillenförmigen Bohrung unter. Exakt das Gleiche zeigten zuvor auch von "91mobiles" veröffentlichte Computergrafiken.

Pro-Modelle sollen aufgewertet werden

Mehr zum Thema

Gerüchten zufolge könnten die anderen iPhone-14-Modelle dagegen erneut eine Notch haben. "MacRumors" schreibt, Apple wolle das Pro-Duo stärker von den einfachen Varianten differenzieren. Dies könnte einem anderen Kuo-Tweet nach sogar so weit gehen, dass nur die Pros den neuen A16-Chip erhalten, während die einfachen Varianten erneut mit dem A15 aus dem vergangenen Jahr ausgestattet werden.

Manchmal muss sich der Analyst aber auch korrigieren, wenn auch nur geringfügig. So ging er bisher davon aus, dass die iPhones ab dem kommenden Jahr einen ins Display integrierten Fingerabdrucksensor haben könnten. Jetzt twitterte er, wahrscheinlich sei dies auch 2024 nicht der Fall. Eine Gesichtserkennung mit Maske sei aber auch jetzt schon eine tolle biometrische Lösung. Für das kommende Jahr erwartet er iPhones mit Periskop-Kamera, wie sie bei anderen Top-Smartphones schon jetzt üblich sind.

Quelle: ntv.de, kwe

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen