"Können wir nicht akzeptieren"Scholz verurteilt Russlands ImperialismusDer Angriffskrieg gegen die Ukraine erfolgt aus Sicht von Kanzler Scholz aus Gründen der territorialen Eroberung. Die Unverletzlichkeit der europäischen Grenzen sei aber eine wichtige Errungenschaft, die wieder Konsens werden müsse. Auch deswegen brauche es eine besser ausgestattete Bundeswehr.29.03.2022
"Derzeit keine akute Bedrohung"Kiesewetter gegen Raketenschutzschild für DeutschlandAngesichts der Bedrohung durch Russland denkt die Regierung über den Kauf eines Raketenabwehrsystems nach. CDU-Außenexperte Kiesewetter hält nicht viel von dem Plan: Ein solcher Kauf wäre voreilig, sagt er. Andere Anschaffungen hält der Unionspolitiker für weitaus notwendiger.28.03.2022
Bundeskanzler bei Anne WillScholz an Putin: "Lass es bleiben!"Nach 110 Tagen im wichtigsten deutschen Regierungsamt und gut vier Wochen nach Kriegsbeginn in der Ukraine sitzt Kanzler Olaf Scholz mit geröteten Augenlidern erstmals allein bei Anne Will. Und er hat eine klare Botschaft an Putin.28.03.2022Von Volker Petersen
"Hartes Erwachen"Strack-Zimmermann erwartet EntschlossenheitDer Krieg in der Ukraine sei vor allem für Deutschland ein "hartes Erwachen" so die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Zur Wehrfähigkeit gehöre auch, die eigenen Werte zu verteidigen.27.03.2022
Kiews Ungeduld nachvollziehbarLambrecht: Waffen werden zügig geliefertWelche Waffen und wie viele liefert Deutschland wann an die Ukraine? Das ist nicht ganz klar, aber Verteidigungsministerin Lambrecht bekräftigt, dass zügig, stetig und vor allem diskret geliefert wird. Denn die russische Seite könne jede Information nutzen. 26.03.2022
Bundesregierung schweigtWeitere deutsche Waffen in Ukraine angekommenLuftabwehrraketen, Maschinengewehre und Munition: In der Ukraine sind weitere Waffen aus Deutschland eingetroffen. Zudem liefert Berlin Verpflegung und medizinische Ausrüstung. Äußern will sich der Bund dazu aber nicht mehr.25.03.2022
Bericht über Ukraine-HilfeDeutschland lieferte Waffen für 37 Millionen EuroKurz nach Kriegsbeginn legt Deutschland eine außenpolitische 180-Grad-Wende hin und entscheidet sich für Waffenlieferungen in die Ukraine. Seitdem sind schon knapp 40 Millionen Euro in Rüstung für das Kriegsgebiet geflossen - und es ist noch deutlich mehr geplant. 24.03.2022
Eingriff in den Jemen-KriegAnklage: Ex-Soldaten wollten Söldnertruppe bildenZwei frühere Bundeswehrsoldaten versuchen offenbar eine Söldnertruppe zu gründen, um im Jemen-Krieg mitzumischen. Dabei sollen sie den Botschaften einer Wahrsagerin gefolgt sein. Die Behörden nehmen die Männer fest. Nun müssen sie sich vor Gericht verantworten.24.03.2022
Wer bekommt das Sondervermögen?Die 100-Milliarden-Euro-FrageIn der Haushaltsdebatte im Bundestag bricht ein Streit auf, der seit Wochen schwelt: Es geht um die Frage, wer das Geld aus dem geplanten Sondervermögen über 100 Milliarden Euro bekommt. Wirklich nur die Bundeswehr? Darauf besteht die Union und zweifelt an der Entschlossenheit der Ampel.23.03.2022Von Volker Petersen
Bestände doch nicht erschöpft?Deutschland liefert Ukraine 2000 PanzerfäusteNoch vor wenigen Tagen scheint es, als könnte die Bundeswehr der Ukraine keine weiteren Waffen schicken. Nun die Kehrtwende: Während Außenministerin Baerbock den Transport von weiteren Luftabwehrraketen verkündet, arbeitet Verteidigungsministerin Lambrecht an der Lieferung von Hunderten Panzerfäusten. 23.03.2022