Briten reagieren auf AbhöraffäreDeutschland "von russischen Geheimdiensten durchdrungen"In russischen Medien taucht der Mitschnitt eines Gesprächs unter Bundeswehr-Offizieren auf, worin vertrauliche Informationen und eine mögliche Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern diskutiert werden. In Großbritannien ist man wenig überrascht: Deutschland ist offenbar kein vertrauenswürdiger Partner mehr.04.03.2024
Lambsdorff spricht von EinladungDeutscher Botschafter für Gespräch in Moskauer AußenamtRussland veröffentlicht den Mitschnitt einer Beratung ranghoher Bundeswehr-Offiziere. Darin besprechen sie die Einsatzmöglichkeiten des Marschflugkörpers Taurus sowie potenzielle Ziele in der Ukraine. Moskau bestelle den Botschafter ein, berichten Staatsmedien. Der Gesandte widerspricht.04.03.2024
"Müssen Ziel schnell ändern"CDU befürchtet Vertrauensverlust in Paris und LondonVor wenigen Tagen wird ein Gespräch deutscher Bundeswehroffiziere über eine mögliche Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern in die Ukraine abgehört und im russischen Fernsehen ausgestrahlt. Nun warnt die CDU vor Irritationen der Verbündeten in Paris und London.04.03.2024
Taurus-AbhöraffäreStegner hält Untersuchungsausschuss für unangemessenDie Affäre um ein von Russland abgehörtes Gespräch von Luftwaffen-Offizieren zieht weite Kreise. Unionspolitiker fordern einen Untersuchungsausschuss. Bundesverteidigungsminister Pistorius äußert sich zurückhaltend dazu. Deutlich klarere Worte findet SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner.04.03.2024
Abgehörtes BundeswehrgesprächKiesewetter: Russland will Taurus-Lieferung unterbindenDass russische Geheimdienste mutmaßlich ein internes Gespräch hoher Luftwaffenoffiziere abgehört haben, sorgt für Beunruhigung - bei CDU-Verteidigungspolitiker Kiesewetter aber nicht für Überraschung. Er geht davon aus, dass Moskau noch weitere Leaks nachschieben wird.02.03.2024
"Wenn falsch eingesetzt"Scholz befürchtet bei Taurus-Lieferung Angriffe auf MoskauDer Kanzler hält eisern daran fest, der Ukraine keine Marschflugkörper vom Typ Taurus zu liefern. Bei einem Bürgerdialog begründet er seine Entscheidung und will sich die Unterstützung für die Ukraine nicht kleinreden lassen.29.02.2024
"Kühn, aber nicht falsch"Ischinger hält Macron-Vorstoß zu Bodentruppen für richtigKeiner im Westen will Krieg mit Russland - doch die Kreml-Führung rückt auch nicht von ihrem Plan ab, die Ukraine zu erobern. Frankreichs Präsident Macron kann sich sogar NATO-Bodentruppen in dem Land vorstellen. Ex-Sicherheitskonferenz-Chef Ischinger findet es richtig, "nichts auszuschließen".28.02.2024
Taurus- und Bodentruppen-DebatteX-Nutzer trollen Kanzler ScholzKanzler Scholz will keine Taurus an die Ukraine liefern. Seine Begründung stößt jedoch auf scharfen Widerspruch von Experten. Auch auf X gibt es Gegenwind. Dabei kommen Community Notes zum Einsatz, die für Fake News gedacht sind. Nun werden damit Scholz' Posts markiert.28.02.2024Von Markus Lippold
Klitschko bei Maischberger"Wir brauchen keine NATO-Soldaten"Seit zwei Jahren wehrt die Ukraine den Angriff Russlands ab. Um den Kampf nicht zu verlieren, ist sie dringend auf weitere Waffenlieferungen aus dem Westen angewiesen, sagt der ehemalige Boxweltmeister Wladimir Klitschko bei Maischberger. NATO-Bodentruppen brauche das Land aber nicht.28.02.2024Von Marko Schlichting
Westliche Truppen in Ukraine?Frankreichs Außenminister präzisiert Macron-VorstoßMit seiner Idee, westliche Staaten könnten Soldaten in die Ukraine entsenden, löst Frankreichs Präsident Macron ein diplomatisches Beben aus. Der Widerspruch kommt schnell. Auch Außenminister Séjourné sieht sich zu Erklärungen bemüßigt. Ein NATO-Land äußert sich dagegen wohlwollend.27.02.2024