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Soyeon Kim plaudert mal wieder Gerhard Schröder - forever young

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Machen so manches gemeinsam das erste Mal: Gerhard Schröder und seine Frau Schröder-Kim Soyeon.

(Foto: picture alliance/dpa)

Juhu! Es ist mal wieder an der Zeit für ein paar interessante Details aus Gerhard Schröders Privatleben. Seine Frau Soyeon Kim öffnet ein weiteres Mal ihr Herz in einem Boulevardblatt. Und lässt uns über die Kompetenzen des Altkanzlers staunend zurück.

"Maegju han byeong gajyeowa." Was das heißt? Na: "Hol mir mal 'ne Flasche Bier." Jedenfalls laut Google-Übersetzung. Sorry. Unsere exklusive Koreanisch-Dolmetscherin ist leider gerade im Urlaub. Oder wir haben sie gefeuert. Oder wir können sie uns nicht leisten.

Gerhard Schröder geht es da besser. Schließlich ist er in mittlerweile fünfter Ehe mit der Südkoreanerin Soyeon Kim - oder Schröder-Kim Soyeon, wie es ganz genau richtig heißen müsste - verheiratet. Und die hilft ihm in Sachen Sprachkenntnisse ein wenig auf die Sprünge. Und nicht nur darin.

"Koreanisch ist sehr schwer"

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Prost!

(Foto: imago/Stefan M Prager)

Das wissen wir, weil die 51-Jährige mal wieder ausführlich mit der Boulevardpresse über ihr Leben an der Seite des Altkanzlers gesprochen hat. Nicht zum ersten Mal. So wussten wir zum Beispiel vorher bereits, dass Schröder ganz vorzüglich Bratkartoffeln zaubern kann und seit seiner vom Schicksal gelenkten Begegnung mit Ehefrau Nummer 5 voll auf "Soyeon-Champagner" abfährt, auch wenn sich dahinter nur schnödes Wasser mit Zitrone verbirgt.

Doch gelegentlich ist der 75-Jährige, der einst eben jenen legendären Satz vom Bier-Holen prägte, auch noch dem Gerstensaft zugetan. Anders wären die Enthüllungen seiner Gattin nun in der "Gala" auch nicht zu erklären.

Ihr Mann, dem sie im Mai 2018 das Jawort gab, könne inzwischen sogar ein paar Brocken Koreanisch, plaudert Soyeon Kim in dem Interview aus. Zum Beispiel: "'Können Sie mir ein Bier bringen, bitte?' Das muss er aber auswendig lernen. Koreanisch ist sehr schwer."

Der Sport der Partnerschaft

Selbstredend kein Problem für einen Macher wie Schröder. Ebenso wenig wie das Golfspiel. Auch wenn sich der begeisterte Tennis-Fan dem am Anfang noch mit den Worten "Soyeon, Golf ist kein Sport für mich" zu verweigern versuchte. Doch Soyeon Kim ließ nach eigenem Bekunden nicht locker und redete ihrem Liebsten motivierend ins Gewissen: "Ich bin sehr beeindruckt von deiner Leistung auf dem (Tennis-)Platz, aber ich möchte mit dir gemeinsam Sport machen. Golf ist der Sport der Partnerschaft."

Heißt das, dass Schröder auch mit seinem Pipeline-Partner Wladimir Putin häufiger mal ein paar Bälle schlägt? Oder wen trifft der einstige "Genosse der Bosse" wohl sonst so regelmäßig auf dem Grün? Jedenfalls spielt er laut seiner Frau inzwischen noch leidenschaftlicher Golf als sie selbst.

Apropos Leidenschaft. Die lodert bei dem jungen Glück selbstredend nicht nur auf dem Buggy oder beim zarten Putten. Sie würden stets die Dinge genießen, "die wir das erste Mal gemeinsam machen", weiß Schröders Herzblatt vielmehr zu berichten, etwa einen Urlaub am östlichen Mittelmeer: "Im Mai hat mein Mann mir seine Ferienwohnung in der Türkei gezeigt, ein kleines Apartment im Bauhaus-Stil auf der Halbinsel Bodrum."

Sie reifer, er jünger

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Händchen halten - warum auch nicht?

(Foto: picture alliance/dpa)

So viel Zuneigung kann selbstredend auch der Altersunterschied von 24 Jahren nichts anhaben. Im Gegenteil. "Ich fühle, dass ich in unserer Verbindung reifer werde und er jünger. Und ich bin sicher, er sieht das genauso wie ich", so Soyeon Kim. Kein Wunder also, dass sie am liebsten noch viel mehr Zeit mit ihm verbringen würde. Und auch eine andere Beobachtung erklärt sich da doch von selbst. "Viele fragen, warum wir immer Händchen halten. Ich sage: 'Warum nicht?' Ich lebe jeden Tag so, als wäre es mein letzter."

Ganz bestimmt hat Soyeon Kim also auch den vergangenen Sonntag so gelebt. An ihm eröffnete sie mit ihrem Gatten das Nord Stream Race von Kiel nach St. Petersburg im Rahmen der Kieler Woche. "Mein Mann war im Vorfeld nicht begeistert, weil er früher einmal seekrank wurde", verrät die Südkoreanerin nun im Nachhinein. Dann habe sich Schröder aber doch gefreut, "weil wir das erste Mal zusammen gesegelt sind".

Und hoffentlich ja auch nicht das letzte Mal. Wäre doch zu schade, wenn Soyeon Kim uns demnächst nicht noch ein paar Geschichten erzählen würde, wie es mit ihrem Mann auf Deck so zuging. In diesem Sinne: "Maseuteu mich gyeogbyeog!" Das heißt: "Mast- und Schotbruch!" Behauptet jedenfalls die Google-Übersetzung.

Quelle: n-tv.de

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