Unterhaltung

Stahlen sie Lady Gagas Hunde? Polizei verhaftet mutmaßliche Entführer

Vor zwei Monaten entführen Unbekannte zwei der Französischen Bulldoggen von Lady Gaga und schießen ihren Hundesitter an. Zwar tauchen die Tiere wenige Tage später wieder auf, doch die Täter sind lange flüchtig. Jetzt hat die Polizei fünf Verdächtige verhaftet.

Ende Februar wurde Hundesitter Ryan Fisher am helllichten Tag auf einer Straße in Los Angeles überfallen und niedergeschossen. Die Räuber entführten zwei der drei Hunde von Lady Gaga, mit denen er gerade Gassi ging. Die Sängerin, die zu diesem Zeitpunkt bei Dreharbeiten zu "House of Gucci" in Italien weilte, war zutiefst besorgt - um Fisher, aber natürlich auch um ihre kleinen Lieblinge Koji und Gustav. Wenige Tage später waren die Hunde zwar wieder da, von den Entführern fehlte aber erstmal jede Spur. Nun hat die Polizei in Los Angeles offenbar fünf Verdächtige festgenommen.

Unter ihnen soll auch jene Frau sein, die seinerzeit angab, die Hunde in einer Seitenstraße angebunden gefunden zu haben. Gaga hatte immerhin einen Finderlohn von stolzen 500.000 Dollar versprochen, den sich die Dame vermutlich sichern wollte. Seinerzeit hieß es noch, die Finderin habe mit dem Kidnapping nichts zu tun. Inzwischen scheinen den Ermittlern andere Erkenntnisse vorzuliegen.

Hundesitter blutend zurückgelassen

Die fünf Verdächtigen sollen bereits zur Anhörung vor Gericht geführt worden sein. Drei Männern zwischen 18 und 27 Jahren wird versuchter Mord und bewaffneter Raubüberfall vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Sie hatten Fisher damals blutend auf der Straße zurückgelassen und seinen Tod billigend in Kauf genommen. Er kam mit einer Brustverletzung ins Krankenhaus.

Zwar hat sich der Hundesitter inzwischen von seinen Verletzungen erholt, der Schock über die Ereignisse sitzt bei dem 30-Jährigen aber noch tief. Lady Gaga zeigte sich ihm gegenüber bereits äußerst mitfühlend. Sie übernahm nicht nur die Krankenhauskosten von umgerechnet mehr als 80.000 Dollar. Auch den Verdienstausfall will sie kompensieren. Die Familie des Hundesitters hatte sich bereits kurz nach dem Vorfall bei der Sängerin für ihren Beistand bedankt.

Quelle: ntv.de, nan

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