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Brust-OP kurz vorm Dschungelcamp Wiener Chirurg rettet Sibylle Rauch

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"Ich freue mich, dass meine Brüste jetzt wieder prall und rund wie Fußbälle sind": Sibylle Rauch.

(Foto: MG RTL D / Arya Shirazi)

Erotik-Star in Lebensgefahr: Dschungel-Kandidatin Sibylle Rauch musste sich kurz vor ihrem Auftritt im RTL-Dschungelcamp einer dringenden Notoperation unterziehen. Der Grund: Im Inneren ihrer üppigen Oberweite kam es akut zu bedrohlichen Komplikationen.

Wenige Wochen vor dem Einzug ins RTL-Dschungelcamp haben schwere gesundheitliche Probleme beinahe die Teilnahme von "Eis am Stil"-Star Sibylle Rauch verhindert. "Ich hatte schreckliche Schmerzen im Busen und habe deshalb meinen Arzt aufgesucht", berichtete das 58-jährige Ex-Playmate der "Bild"-Zeitung.

Die Diagnose bestätigte den schrecklichen Verdacht: Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass ihr rechtes Brust-Implantat geplatzt war. Das enthaltene Silikon sei bereits ins Gewebe ausgetreten gewesen, hieß es. Lebensgefährliche Entzündungen drohten. Auch das Silikonkissen in ihrer linken Brust, das vor Jahren bei einer der zahlreichen Operationen zur Brustvergrößerung eingesetzt worden war, war bereits beschädigt.

Sibylle Rauch blieb keine andere Wahl, als sich so schnell wie möglich einer weiteren Brustoperation zu unterziehen. Ein Team um den plastischen Chirurgen Harald Beck entfernte in einer dreistündigen Not-OP die alten Implantate und das ausgelaufene Silikon. Anschließend bekam die RTL-Kandidatin neue Implantate eingesetzt.

"Wie Kaugummi auf der Straße"

"Wenn sich Silikon ins Gewebe frisst, bekommt man es nicht mehr heraus", zitiert die "Bild"-Zeitung den Wiener Schönheitsmediziner. "Dann kann man die Brust nur noch amputieren. Bei Frau Rauch war es kurz davor. Und wenn Silikon in den Blutkreislauf gerät, droht Herzstillstand."

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Unabhängige Fachleute pflichten Beck grundsätzlich bei. Mit Silikon gefüllte Brustimplantate liefen zwar nicht aus wie eine aufgeplatzte Packung Milch, beschrieb etwa der hessische Schönheitschirurg Roman Fenkl die Problemlage. Silikon sei dagegen "fast immer eine sehr zähe Masse, etwa wie ein Kaugummi auf der Straße im Sommer, wenn das Straßenpflaster warm ist". Akute Lebensgefahr besteht demnach aber nur in Ausnahmefällen.

Sollte ein solcher Implantatbeutel tatsächlich undicht werden, verbleibe das ausgetretene Silikon in der Regel zunächst in der vom Körper gebildeten Umhüllung. Lebensgefährliche Komplikationen seien erst dann zu erwarten, wenn das Problem zu lange verschleppt werde und die Warnzeichen zu lange ignoriert würden. In einer solchen Situation sei eine restlose Entfernung aller Silikonanteile "nicht mehr möglich", schrieb Fenkl mit Blick auf den PIP-Skandal um Billigimplantate. "Man kann sich als Arzt nur noch bemühen, so viel wie möglich davon mechanisch zu entfernen."

"Prall wie Fußbälle"

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"Ich bin ein Star": Sibylle Rauch.

(Foto: MG RTL D / Arya Shirazi)

So weit scheint es im Fall von Sibylle Rauch nicht gekommen zu sein. Die gebürtige Münchnerin, die sich in den vergangenen Jahren bereits fast ein Dutzend Mal an der Brust operieren ließ, bedankte sich bei ihrem Arzt für die rasche Behandlung. "Mit dem Eingriff hat er mir das Leben gerettet." Mit den neuen Implantaten fühle sie sich "viel besser und körperlich fitter", erklärte sie. "Ich freue mich, dass meine Brüste jetzt wieder prall und rund wie Fußbälle sind." Sie könne es kaum erwarten, gestand sie, "mich in ganzer Schönheit unter dem Wasserfall im Dschungelcamp zu zeigen".

Sibylle Rauch wurde 1979 vom Magazin "Playboy" als Model entdeckt und war im Juni jenes Jahres unter dem Namen "Karin" erstmals auf der Titelseite der deutschen Ausgabe zu sehen. Ihren Bekanntheitsgrad verdankt sie eigenen Angaben zufolge jedoch vor allem ihren Rollen als "Sexbombe" in Soft-Erotik-Komödien wie "Lass jucken, Kumpel" (Teil 6) oder "Drei Lederhosen in St. Tropez". Für PR-Aktionen rund um die "Eis am Stiel"-Spielfilmreihe bereisten Sibylle Rauch und Hauptdarsteller Zachi Noy "fast die ganze Welt".

Quelle: n-tv.de, mmo

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