Unterhaltung

"Hat seinen Frieden gefunden" Youtuber Philipp Mickenbecker ist tot

Philipp Mickenbecker erkrankte bereits mit 16 Jahren an Krebs. Auf Youtube ließ er seine Follower an seinem Alltag mit der Krankheit teilhaben. Nun ist er gestorben - in sozialen Medien nehmen Familie und Freunde Abschied von dem 23-Jährigen.

Im Alter von nur 23 Jahren ist Philipp Mickenbecker an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Das haben Freunde des Youtube-Stars in einem Video mitgeteilt. Darin berichten sie auch von Mickenbeckers letzten Stunden. Der Youtuber sei mit starken Blutungen ins Krankenhaus eingeliefert worden, erklären seine Freunde. Schließlich habe er sich im Kreis seiner Liebsten friedlich vom Leben verabschiedet.

"Ganz besonders jetzt am letzten Tag, wo er mehr und mehr gestorben ist, hat er gesagt, es ist okay, er hat seinen Frieden gefunden", sagt sein Zwillingsbruder Johannes Mickenbecker im Video. In den vergangenen sechs Monaten sei Mickenbecker von einem Filmteam begleitet worden, die Aufnahmen sollen nun nach und nach veröffentlicht werden, erklärt er.

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, war Mickenbecker bereits im Alter von 16 Jahren an Lymphdrüsen-Krebs erkrankt. Verschiedene Therapieversuche blieben demnach erfolglos. Seine Ärzte teilten Mickenbecker laut RTL im vergangenen Oktober mit, dass er Krebs im Endstadium hat.

Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder betrieb Mickenbecker den Youtube-Kanal "The Real Life Guys". Mit mehr als 1,3 Millionen Abonnenten zählt er zu einem der beliebtesten Kanäle Deutschlands. Bekannt wurden die Brüder mit "Do-It-Yourself"-Inhalten und Clips über ausgefallene Experimente. Zudem zeigte Mickenbecker in Videos seinen Alltag mit der Krebserkrankung.

Während seiner letzten Stunden im Krankenhaus habe sich Mickenbecker für die Anteilnahme bedankt, die ihm entgegengebracht worden sei, sagen seine Freunde im Abschieds-Video. Er habe sie alle als "Engel" bezeichnet, berichtet seine Freundin Janet. "Wir haben uns alle an sein Bett gesetzt, genauso, wie er sich das vorher gewünscht hatte", sagt sie. "Irgendwann hat er aufgehört zu atmen und hatte wirklich keine Schmerzen und deswegen konnten wir uns auch sehr gut von ihm verabschieden."

Quelle: ntv.de, lve

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