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"Promi Big Brother" - Tag 14 Emmy und Udo: Kuscheln, grabschen, nerven

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(Foto: Sat.1)

Aaron weint, Katy weint auch, Werner fegt die Bude durch und "Betonmischa" fummelt sich im Schritt herum. An Tag 14 guckt Emmy erst viel in den Spiegel und betatscht dann Udo. Dem geht derlei übergriffiges Verhalten sichtlich zu weit.

"Ich kann auf keine Party gehen, ohne, dass ich 15 meiner Freunde aus dem Darkroom holen muss", erzählt "Ich-Ich-Ich"-Krakeelerin Katy, als Simone wissen möchte, wie das so ist unter Homosexuellen. Die Ex-Spielerfrau versteht zum Beispiel nicht, wieso manche Schwule "normal reden" und manche nicht. Während "die Waldis" schon wieder über schlüpfrige Themen schwatzen, beginnt der Morgen im Schloss mit Hausputz. Ikke, der von seiner ersten Frau gelernt hat, ordentlich zu sein, verdonnert Werner zum Fegen, oder wie Werner sagen würde: "Heute hat mir Ikke eine gratis Nachhilfestunde in Raumpflege verordnet."

Doch die permanent sexuell aufgeladene Stimmung nervt so manchen "Waldi" inzwischen zusehends. Ständig geht’s um irgendwelche Öffnungen und dunklen Salons, um Sexsucht und Lunten. Dabei stellt sich heraus, dass dieser Aaron in nur zwei Tagen Udos Redeanteil in der gesamten Zeit locker getoppt hat. Aber, Momentchen, an Tag 14 hat der Udo doch mal was gesagt. Es passt nämlich immer weniger Leuten, dass Katy Bähm sich immer so "in den Vordergrund drängt" - vor allem, wenn es um die Teilnahme in den täglich anstehenden Spielen geht. "Andere wollen auch mal drankommen", findet auch Mischa, der - und das scheint inzwischen zu einem nervösen Tick geworden zu sein - sich nahezu pausenlos an den Piephahn fasst.

"Dann platzt mir die Ader!"

Alle finden, Katy müsse mal gebremst werden. Auch Udo geht ihre Ego-Nummer auf "den Sack", er findet, man müsse "ihr mal das Maul stopfen. (…) Wenn die sich morgen wieder freiwillig meldet, platzt mir die Ader!" Und was passiert, als Katy wieder "Ich, ich, ich" in den Märchenwald keift? Nix. Udo sitzt mundtot an der Mauer. Kein Maul stopfen. Nur Ruhe im Karton. Stattdessen übernimmt Emmy und sagt laut, dass auch andere in der Gruppe die Chance erhalten sollten, sich zu beweisen.

Ein Wort zu Emmy: Ja, sie kuschelt gern und sehnt sich nach Körperlichkeit. Aber es kann nicht angehen, dass sie Udo bedrängt. Ganz offensichtlich ist es ihm mehr als unangenehm, wenn sie ihm "einfach an den Vogel" packt, während sie gemeinsam auf der Isomatte fläzen. Auch das ist übergriffiges Verhalten und absolut verurteilenswert. Udo agiert sogar ähnlich wie viele Frauen, die belästigt wurden: Statt deutlich zu sagen: "Hör endlich auf, mir ständig an meine Genitalien zu tatschen", schweigt er, grinst verlegen und ist sichtlich mit der Situation überfordert. Emmy sei nun mal seine "Bezugsperson", er wolle aber "professionell bleiben". Man muss hier differenzieren. Die auch in seinen Internet-Clips zu hörende misogyne Sprache, sein abfälliges Verhalten gegenüber Frauen im Wald, und dass Emmy sich auf ihn legt und ihn betatscht, sind zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte und gehören nicht in einen Topf geworfen.

"Eitel? Ich dachte, das kommt von Elite"

Übrigens soll es an Tag 14 heftig bei den Waldbewohnern geknallt haben. Simone und Mobberin Katy sind wohl so doll aneinandergeraten, dass man fast einen Ringrichter holen musste. Aber was zeigt uns Sat.1? Wie Emmy gefühlte 20 Stunden ihr Spiegelbild ableckt und ihre Eitelkeit feiert. Dabei weiß sie angeblich nicht einmal, was das Wort überhaupt bedeutet. "Eitel? Ich dachte, das kommt von Elite oder so."

Auch herrlich: "Die Waldis" spielen in Geschlechter aufgeteilt das Spiel: Wer ist am meisten Fake? Dabei landen Aaron und Emmy auf Platz eins. Simone weint, Aaron weint auch, oder wie Tic-Tac-Toe-Ricky sagen würde: "Jetzt kommen die Tränen wieder auf Knopfdruck." Dass Katy ebenfalls ziemlich weit oben auf der Fake-Skala steht, passt ihr gar nicht. Sie betont: "Ich finde mich authentisch." … Sagt die, die noch vor wenigen Tagen Simone "Miststück" und "F****" genannt und Elene aus dem Märchenwald gemobbt hat. Es gibt diese Leute, die anderen ständig die Worte im Mund herumdrehen. Diese Mischung aus Manipulation und toxischem Verhalten ist besonders für sensible Menschen brandgefährlich. Warum Udo, die Schlaftablette, nicht auch weiter oben im Fake-Ranking abschneidet, ist verwunderlich, wurde er doch bei seinem Einzug als DER große Komiker angepriesen.

Was sonst noch geschah:

Mischa muss zu Penny und entdeckt den Zeilenstorno. Angeblich absichtlich verhohnepiepelt er "Big Brother": "Ich hab mich extra dumm gestellt, damit ich schauen kann, wo alles ist!" Katy, das "Showpony" erzählt von ihren "guten Connections". Es folgt nerviges Namedropping, von wegen Heidi Klum und Bill Kaulitz würden ihr ein Appartement in L.A. besorgen, sie müsse nur anrufen. Am Ende dieses Tages darf sie kurz im Schloss weilen, weil die "Waldis" selbst entscheiden dürfen, wen sie ins Schlaraffenland schicken. Ikke: "Ihr habt das selbst entschieden?" Katy: "Klar, in der Gruppe". Tatsächlich war es ein bisschen anders, denn bei der Frage, wer geht, na, wer schrie da als Erste? Der Zuschauer schickt die "Ich-Ich-Ich"-Ruferin daraufhin sofort zurück an den Tümpel.

An Tag 15 sehen wir den "fast handgreiflichen Streit" zwischen Simone und der Mobberin. Man weiß schon jetzt, wie der endet. Katy wird sagen: "Ich habe gar nichts gemacht, ich bin authentisch, ich hetze nicht!"

Quelle: ntv.de

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