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"Wer wird Millionär?" Jauch lädt ein zur Drei-Millionen-Euro-Woche

Günther Jauch eröffnet die 3-Millionen-Woche - Quelle RTL Stefan Gregorowius.jpeg

Günther Jauch eröffnet die Drei-Millionen-Woche.

Zum Jahresauftakt stehen die "Wer wird Millionär?"-Tresore sperrangelweit offen. Erstmals in der Format-Geschichte haben die Kandidaten in vier aufeinanderfolgenden Sendungen die Chance auf den Gewinn von drei Millionen Euro.

Das neue Jahr ist noch keine Woche alt, da reiben sich Fans der gepflegten Quizkunst schon wieder erwartungsfroh die Hände. "Herzlich willkommen zur Drei-Millionen-Euro-Woche!", begrüßt Günther Jauch die Studiogäste und die Zuschauer daheim vor den Flatscreens. Ja, richtig gehört. Statt wie gewohnt um eine Million geht es in den ersten vier "Wer wird Millionär?"-Folgen des neuen Jahres um satte drei Millionen Euro.

Der verlockende Hauptgewinn kann aber erst am kommenden Donnerstag abgeräumt werden. Vorher geht es in drei "herkömmlichen" Folgen um die Ermittlung der Finalteilnehmer. Qualifiziert ist jeder, der die 16.000-Euro-Hürde nimmt - eine Marke, die Pedro Rodriguez Sanchez so schnell wie möglich erreichen will. Der Unternehmensberater aus dem Schwarzwald wird daheim schließlich nicht umsonst "Wiki-Pedro" genannt.

Die 500 Euro sind erwartungsgemäß schnell im Sack. Eine Prise Außenpolitik, die Abkürzungen von Polizeidienstgraden und die kurze, aber weltbewegende All-Reise von "Captain Kirk" William Shatner lassen den Kontostand des ehemaligen Geldtransporterfahrers schnell auf 4000 Euro in die Höhe schießen.

"Meine Frau bringt mich um …"

Eine Kurzgeschichte über alte Job-Erinnerungen ("Ich habe mal versehentlich den Alarmknopf eines Geldtransporters betätigt. Sekunden später stand ein schweißgebadeter Polizist mit Maschinenpistole im Anschlag vor mir") und zwei Fragen aus den Bereichen Tierkunde und Fußball später ist die 16.000-Euro-Ziellinie schließlich erreicht. Nach der Pflicht lässt sich der Schwarzwald-Spanier auch noch auf eine kleine Zockerrunde ein. Auf der Suche nach Zielgruppen, die es mit "A-Verstößen" und "B-Verstößen" zu tun haben, geht Pedro nach einem kurzen Publikumsjoker-Stolperer aufs Ganze: "Meine Frau bringt mich um, aber ich nehme den Fahranfänger", sagt der Unternehmensberater. Die Risikobereitschaft wird belohnt. 32.000 Euro lassen demnächst nicht nur Disneyland-Träume in Erfüllung gehen, sondern sorgen auch für den ersten Finaleinzug des Abends.

Über 32.000 Euro würde sich auch Thomas Lang aus Frankfurt am Main freuen. Der 32-jährige Barkeeper kommt aber schon kurz vor der 500-Euro-Marke ins Schlingern. Es geht um die Gletschermumie Ötzi und ein zunächst nicht entdecktes Körperteil: "Herr Jauch, ich kann hier doch nicht bei der Penis-Frage rausfliegen", zittert der Hesse.

Es flutscht beim Kandidaten mit Glatze

Mit viel Dusel zieht Thomas Lang gerade nochmal so den Kopf aus der Schlinge. Von da an flutscht es aber beim Kandidaten mit der Glatze. Wer kümmert sich bei der FIA um Regelverstöße? Welches Werkzeug bringt man mit einer Gehrungslade in Verbindung? Und welche Ziffer formte der Grafikdesigner Joe Caroff im Jahr 1962 zum Colt um? Thomas Lange ist im Bilde und marschiert von einem Frage-Antwort-Triumph zum nächsten.

Für Günther Jauch gibt es derweil einen kräftigen Schluck aus der Brause-Ufo-Likör-Pulle. Die prickelnden Oblaten standen beim Moderator einst ganz oben auf der Nasch-Liste. Thomas Lang hat lange recherchiert und seinem Gegenüber zur Feier des Tages ein selbst destilliertes Brause-Gemisch mitgebracht. Mit reichlich Zucker in der Blutbahn und noch taufrischen 007-Erinnerungen vor Augen ("Den letzten Bond habe ich im Kino gesehen. Das war ein wahnsinniges Piff-Puff-Gemetzel!") leitet Günther Jauch das Abend-Finale ein.

Oliver Geissen sei Dank

"Wer konnte sich Ende September mit 'So weit' über sein insgesamtes 20. Nummer-eins-Album in den deutschen Charts freuen?", will der Moderator wissen. Es winken 64.000 Euro und ein Platz im großen Wochenfinale. Thomas Lang hat erst letztens die "Ultimative Charts-Show" mit Oliver Geissen verfolgt und weiß daher bestens Bescheid.

Mit Peter Maffay im Ohr und einem "Finalist"-Schild im Arm verabschiedet sich der zweite Kandidat aus dem Rampenlicht. Nun darf noch Anja Beyer kurz auf dem begehrten Ratestuhl Platz nehmen. Die Flugbegleiter-Chefin aus Lampertheim verrät pikante Geheimnisse aus dem Bordmenü-Bereich und weiß, dass man Kartoffeln und Rhabarber nicht roh verzehren darf. Dann ertönt die Sirene. "Wir sehen uns morgen wieder", schließt Günther Jauch den Abend ab. In nicht einmal 24 Stunden geht es schließlich schon wieder weiter mit der "Drei-Millionen-Euro-Woche" bei "Wer wird Millionär?"

Um die drei Millionen Euro wird in vier Folgen bis einschließlich 6. Januar 2022 jeweils um 20.15 Uhr bei RTL gespielt.

Quelle: ntv.de

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