Ratgeber

So bleibt die Wohnung kühl Tipps gegen die kommende Hitze

Der Sommer steht vor der Tür - in den kommenden Tagen wird es heiß. In der Wohnung ist die Hitze dann kaum auszuhalten. Folgende Tipps gestalten die warmen Tage in Innenräumen erträglicher.

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(Foto: picture alliance / dpa)

Bei hohen Temperaturen sollten Bewohner verhindern, dass die Hitze überhaupt in das Haus eindringt. Wichtige Tipps:

Wäsche nicht in der Wohnung trocknen

Denn: Wird die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöht, werde auch das Schwüleempfinden gesteigert, erläutert der Fachverband Gebäude-Klima (FGK). Feuchtigkeitsquellen in der Wohnung sollten daher vermieden werden. Dazu gehört auch, kein feuchtes Handtuch vor dem offenen Fenster aufzuhängen - oftmals wird angenommen, das kühle ab.

Hilft Durchzug?

Wer doch lieber die Fenster aufreißt, sollte auf jeden Fall Zugluft meiden: Sonst drohen ein steifer Nacken oder gereizte Schleimhäute.

Sind Ventilatoren oder Klimageräte zu empfehlen?

Ventilatoren wirken zwar erfrischend und lassen den Schweiß verdunsten. Aber auch hier drohen Nackenverspannungen und Erkältungen, wenn der Körper zu sehr auskühlt. Von elektrischen Raumkühlern und Klimageräten raten Verbraucherexperten ab. Der Energieaufwand steht demnach in keinem Verhältnis zum Kühleffekt. Bei einem typischen Gerät mit einer Leistungsaufnahme von 750 Watt kostet jede Betriebsstunde etwa 15 Cent - bis zum Ende des Sommers kommen so rund hundert Euro Energiekosten zusätzlich zusammen.

Muss bei Hitze der Kühlschrank auf höchster Stufe laufen?

Nein. Zum Frischhalten von Lebensmitteln reichen sechs bis acht Grad Celsius völlig aus. Grundsätzlich sollten elektrische Geräte, die nicht unbedingt gebraucht werden, abgeschaltet werden. Denn jeder Computer und jede Lampe strahlt Wärme ab.

Was hilft beim Einschlafen?

Wer sich wegen der Wärme beim Einschlafen quält, dem empfehlen Experten vor dem Zubettgehen eine kühle - nicht zu kalte - Dusche. Die Feuchtigkeit nicht ganz abtrocknen, sondern verdunsten lassen, das bringt dem Körper Abkühlung. Außerdem empfiehlt sich ein leichter luftiger Schlafanzug aus Naturfasern wie Baumwolle. Beides kann Schweiß gut aufnehmen - immerhin schwitzt der Körper nachts einen halben Liter Flüssigkeit aus.

Elektrogeräte ganz ausschalten

Denn: Auch im Stand-by-Betrieb erzeugen Computer oder Fernseher Wärme, so der FGK.

Lüften, wenn es kühl ist

Also in den Morgenstunden oder spät abends. Tagsüber bleiben Fenster und Türen am besten geschlossen, rät die Verbraucherzentrale Berlin.

Die Sonne aussperren

Damit die Hitze erst gar nicht in den Raum eindringt, sollten außen oder innen angebrachte Jalousien, Roll- und Klappläden geschlossen sowie Gardinen zugezogen werden. Wer Sonnenschutz innen am Fenster neu anbringt, sollte laut Verbraucherzentrale auf eine helle oder mit Metall beschichtete Außenfläche achten.

Quelle: n-tv.de, awi/dpa

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