Fußball

FC Chelsea will Werner loswerden Das Ende einer überaus unglücklichen Ehe?

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Auch für Werner selbst stehe fest, dass es eine Veränderung geben müsse, teilte ein Experte mit.

(Foto: Action Images via Reuters)

In der Premier League kann Nationalspieler Timo Werner nie wirklich Fuß fassen, erzielt seit seinem Wechsel von RB Leipzig nur zehn Ligatore. Nun will der FC Chelsea den erfolglosen DFB-Stürmer wohl in einem Tausch an Juventus Turin abgeben. Oder mischt doch Borussia Dortmund noch mal mit?

Der Schritt nach England war für Timo Werner bislang kein sonderlich großer Erfolg. Der FC Chelsea will den Nationalspieler nun anscheinend nach nur zwei Jahren wieder loswerden. Wie der Transfer-Experte Gianluca Di Marzio schreibt, habe der Premier-League-Klub den Angreifer deshalb jüngst bei Juventus Turin angeboten. Die Blues erhoffen sich dem Bericht zufolge ein Tauschgeschäft mit der alten Dame. Im Gegenzug für Werner soll nach der Vorstellung der Londoner Innenverteidiger Matthijs de Ligt zu Chelsea wechseln, der den Abgewanderten DFB-Verteidiger Antonio Rüdiger ersetzen könnte.

Zusätzlich zu Werner wolle der Klub noch 25 bis 30 Millionen Euro Ablöse zahlen. Juve poche allerdings auf einen höheren Betrag. Selbst ein verbessertes Angebot über 40 Millionen Euro plus Werner könnte womöglich nicht ausreichen, so Di Marzio. Für den italienischen Rekordmeister käme eine Abschied des Niederländers nur infrage, wenn dessen Ausstiegsklausel gezogen würde. Dem Journalisten Fabrizio Romano zufolge soll diese bei rund 150 Millionen Euro liegen.

Timo Werner auch beim BVB gehandelt

Für Werner stehe derweil fest, dass es eine Veränderung geben müsse, so Di Marzio. Der DFB-Star liebäugele inzwischen auch selbst mit einem Chelsea-Abschied. Auf der Insel hatte der ehemalige Leipziger nie wirklich Fuß fassen können. Seit seinem Wechsel im Sommer 2020 für rund 53 Millionen Euro gelangen ihm nur zehn Tore in der Premier League.

Ein Hindernis für seine Wechselambitionen könnten allerdings seine Gehaltvorstellungen sein. Dem Bericht zufolge verdient Werner in London rund elf Millionen Euro netto pro Jahr. Eine solche Summe dürfte ein anderer Klub kaum auf den Tisch legen. Dem Mittelstürmer sei deshalb selbst klar, dass er im Falle eines Wechsels auf Gehalt verzichten müsse.

In der vergangene Woche hatte "Sport1" geschrieben, dass Werner auch dem BVB angeboten wurde. Dort läuft noch die Suche nach einem Nachfolger für den abgewanderten Erling Haaland. Die Dortmunder waren von der Idee mit Werner aber "nicht vollends überzeugt", heißt es. Inzwischen hat sich der Ex-Frankfurter Sébastien Haller dem Revierklub verpflichtet. Dass zusätzlich Werner noch zu den Schwarz-Gelben wechselt, erscheint nun eher unwahrscheinlich.

Quelle: ntv.de, dbe/sport.de

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