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Oberklasse zum kleinen Preis Die drei besten 500-Euro-Smartphones

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Ein gutes Oberklasse-Smartphone bekommt man schon für 500 Euro.

(Foto: kwe)

Oberklasse-Smartphones müssen nicht sündhaft teuer sein. Wenn man kleine Abstriche macht, bekommt man aktuelle Top-Geräte schon unter 500 Euro. n-tv.de stellt seine drei Favoriten in dieser Preisklasse vor, unter denen sich sogar ein iPhone befindet.

Auch wer keine 1000 Euro ausgeben möchte, kann ein aktuelles Oberklasse-Smartphone nutzen, sehr gute Geräte gibt es schon für weniger als die Hälfte. Man muss dann zwar auf Spitzenwerte in allen Disziplinen verzichten, die Unterschiede zur Luxusklasse sind aber gar nicht so groß. n-tv.de stellt drei empfehlenswerte Top-Smartphones vor, die nicht teurer als 500 Euro sind.

iPhone 8

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Das iPhone 8 hat noch ein 16:9-Display und einen Home-Button.

(Foto: Apple)

Mit dem iPhone 8 gibt es tatsächlich auch ein Apple-Smartphone in dieser Preisklasse. Im offiziellen Store kostet das Modell mit 64 Gigabyte (GB) Flash-Speicher zwar rund 530 Euro, im Online-Handel findet man das Gerät bei deutschen Verkäufern aber für fast 50 Euro weniger. Das Smartphone ist zwar schon zwei Jahre alt, aber bei Apple-Geräten ist das noch kein hohes Alter. Nutzer dürfen noch mindestens zwei iOS-Upgrades erwarten, möglicherweise auch mehr. Und wie stark der verbaute A11-Chip ist, kann man daran erkennen, dass der ältere A10 noch kräftig genug ist, um das neue iPad anzutreiben.

Das Design des iPhone 8 ist zwar mit einem breiten Rand um ein 16:9-Display ziemlich altbacken. Aber so müssen sich beispielsweise iPhone-6-Umsteiger nicht umgewöhnen und viele Nutzer ziehen vielleicht den Home-Button der Gesichtserkennung und den neuen Wischgesten der aktuellen Apple-Smartphones vor. Die Kamera ist nach wie vor gut, so lange man nicht nachts fotografiert. Und der Bildschirm gehört immer noch zu einem der besten Smartphone-LCDs. Falls 64 GB nicht ausreichen sollten: Die Variante mit 128 GB bieten Online-Händler auch schon ab 570 Euro an.

Honor 20 Pro

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Top-Kamera: Das Honor 20 Pro erreichte DxOMark ebenso viele Punkte wie das Samsung Galaxy S10+.

(Foto: kwe)

Erst ein paar Monate alt ist das Honor 20 Pro, das im Sommer für rund 600 Euro auf den Markt kam. Inzwischen verkaufen die großen Elektroketten das Gerät bereits für 100 Euro weniger und bei anderen Händlern ist es sogar noch günstiger zu haben. Das liegt vielleicht auch an den großen Problemen, die der Mutterkonzern Huawei durch den US-Boykott hat. Allerdings erschien das Honor 20 Pro gerade noch rechtzeitig, um eine gültige Google-Android-Lizenz zu haben. Das Gerät erhält daher auch weiter Updates und Sicherheitspatches, Android 10 wird bereits vorbereitet.

Das Honor 20 Pro überzeugt durch ein starkes Innenleben mit Kirin-980-Chip und 8 GB Arbeitsspeicher. Der interne Speicher ist satte 256 GB groß, und mit einer Kapazität von 4000 Milliamperestunden (mAh) ist das Gerät ausdauernd. Das sehr gute, 6,3 Zoll große LCD ist fast randlos, da die Frontkamera durch eine kleine Bohrung im Bildschirm blickt.

Fast so gut wie beim Huawei P30 Pro ist die ausgezeichnete Quad-Knipse auf der Rückseite. Sie setzt sich aus Weitwinkel- und Superweitwinkel-Objektiv, einer Kamera mit dreifach optischer Vergrößerung und einer kleinen Makro-Linse zusammen. Unter anderem sind mit dem Honor 20 Pro auch sehr gute Nachtaufnahmen möglich. Bei den Experten von DxOMark schnitt das Smartphone mit 113 Punkten so gut wie das Samsung Galaxy S10+ ab, was momentan Platz 6 in den Top 10 bedeutet.

Xiaomi Mi 9T Pro

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Das Display des Xiaomi Mi 9T Pro ist ein Hingucker.

(Foto: kwe)

Von Xiaomi sind noch einige Smartphones mit Kampfpreisen zu erwarten. Schließlich setzt der chinesische Konzern weniger auf Verkaufserlöse als auf künftige Einnahmen durch die Dienste, die er anbietet. Sein erstes offiziell in Deutschland verkauftes Gerät war im Spätsommer das Mi 9T Pro, das zu einem Startpreis von 450 Euro viele Eigenschaften eines doppelt so teuren Smartphones bot. Aktuell bekommt man es für etwa 425 Euro.

Absoluter Hingucker des "Chinakrachers" ist das 6,4 Zoll große AMOLED-Display, das ohne Notch oder Bohrung nahezu die gesamte Vorderseite einnimmt. Möglich macht dies eine Selfie-Kamera, die bei Bedarf an der Oberseite aus dem Rahmen hochfährt. Droht Gefahr durch einen Ausrutscher, zieht sie automatisch den Kopf ein. Unterm Display versteckt sitzt ein schneller Fingerabdrucksensor.

Auf der Rückseite hat das Xiaomi Mi 9T Pro eine Triple-Kamera, bei der ein Tele- und ein Ultraweitwinkel-Objektiv die lichtstarke 48-Megapixel-Hauptkamera ergänzen. Unter seinem Alias Redmi K20 Pro erreichte das Smartphone im Test bei DxOMark 102 Punkte und rangiert dort aktuell auf Platz 16. Für ein Smartphone dieser Preisklasse ist das sehr respektabel.

Beim Kräftemessen muss sich das Mi 9T Pro mit Qualcomms Top-Chip Snapdragon 850 und 6 GB Arbeitsspeicher dagegen viel weniger Konkurrenten geschlagen geben. Dazu kommen komfortable 128 GB Flash-Speicher und ein mit 4000 mAh gut gefüllter Akku.

Quelle: n-tv.de, kwe

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