Rutte unterstützt PositionMacron will Verbündeter, nicht Vasall der USA seinFrankreichs Präsident Macron verteidigt seine Haltung zu mehr Unabhängigkeit Europas von den USA und China und legt nach. "Frankreich habe das Recht, für sich selbst zu denken", so Macron. Der niederländische Premier Rutte springt ihm bei, betont jedoch die Verbindung zu den USA. 12.04.2023
Europas Rolle im Taiwan-KonfliktMacron bekommt Rückendeckung aus der SPDMit seiner Forderung nach einer unabhängigen Haltung Europas im Konflikt zwischen China und Taiwan sorgt Emmanuel Macron im Westen vor allem für Empörung. Nun springt ihm SPD-Fraktionschef Mützenich zur Seite: Die EU dürfe nicht als "Anhängsel der USA" erscheinen. Lob kommt auch von Chinas Medien.12.04.2023
Bei Rede in Den HaagMacron pocht auf "europäische Souveränität"Nachdem Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit Aussagen zum Taiwan-Konflikt für Irritierung gesorgt hat, ist seine Rede in Den Haag mit Spannung erwartet worden. Auf Kritik geht er zwar nicht ein, er erneuert aber seine Forderung nach mehr "europäischer Souveränität".11.04.2023
"PR-Coup für Xi"Macron zieht in Deutschland Zorn auf sich Europa sollte in der Taiwan-Frage eine unabhängige Haltung einnehmen - unabhängig von China, aber auch von den USA: Das fordert der französische Präsident Macron. Er befürchtet, zum "Mitläufer" zu werden und sorgt mit diesen Worten für deutlichen Unmut bei deutschen Parlamentariern. 10.04.2023
Idee mag "verlockend" seinBlinken warnt vor Gesprächen zu WaffenstillstandJetzt in der Ukraine über einen Waffenstillstand zu verhandeln, hält US-Außenminister Blinken für keine gute Idee. Der Ansatz sei zwar verlockend, aber die Gefahr sei nicht nur, dass der Kreml seine Truppen neu formieren könnte. Ziel müsse deshalb ein gerechter und dauerhafter Frieden sein.08.04.2023
Verteilte Rollen bei China-ReiseVon der Leyen kritisiert, Macron macht Geschäfte mit XiFrankreichs Präsident wird in China von seinem Amtskollegen ebenso wie von Studenten herzlich empfangen. Bei der EU-Kommissionschefin von der Leyen fällt das Willkommen kühler aus. Die beiden Europäer kommen zwar gemeinsam, setzen aber ganz unterschiedliche Schwerpunkte.07.04.2023
Wieduwilts WocheLindner und Macron in Ticktack-Skandal verwickeltDer Bundesfinanzminister und der französische Präsident, zwei der elegantesten Politiker des Kontinents, sollen sich um Arme kümmern, aber ihre Probleme beginnen schon am Handgelenk.07.04.2023Eine Kolumne von Hendrik Wieduwilt
Protest gegen RentenreformDemonstranten stürmen Blackrock-Zentrale in ParisIn Frankreich ziehen erneut Hunderttausende gegen die umstrittene Rentenreform auf die Straße. Dabei eskaliert die Situation: Demonstranten werfen Flaschen auf Polizisten, die ihrerseits Tränengas einsetzen. Außerdem dringen einige der Protestierenden in ein symbolträchtiges Gebäude ein.06.04.2023
Deutlich kritischer als MacronVon der Leyen setzt China klare GrenzenGemeinsam mit Frankreichs Präsident Macron reist EU-Kommissionschefin von der Leyen nach China - im Fokus stehen Gespräche über die Vermittlerrolle des Landes im Ukraine-Krieg und die Beziehungen zur EU. In Peking angekommen, schlagen beide jedoch ganz unterschiedliche Töne an.06.04.2023
Kreml widerspricht sich selbstChina könnte vermitteln - Russland will das aber nichtFrankreichs Präsident Macron und Chinas Staatschef Xi rufen zu baldigen Friedensgesprächen für die Ukraine auf. Peking könnte dabei die Vermittlerrolle spielen. Doch Moskau weist das Angebot seines strategischen Partners zurück - die "Spezialoperation" müsse weitergehen.06.04.2023