Wagenknecht stellt Projekt vorSahra feiert Geburtstag - und beerdigt die LinkeSahra Wagenknecht will eine eigene Partei gründen und die offizielle Vorstellung eines Trägervereins ist so etwas wie der Geburtstag des Projekts. Die Namenspatronin des Bündnisses, Sahra Wagenknecht, strotzt vor Selbstbewusstsein und großen Zielen - und lässt mit ihrem Austritt die Linkspartei kühl zurück.23.10.2023Von Sebastian Huld
Vorwurf des DatendiebstahlsNRW-Linke zeigen Wagenknecht-Mitstreiter anIn Sahra Wagenknechts Verein zum Aufbau ihrer eigenen Partei ist Lukas Schön Geschäftsführer. Wie der "Stern" nun berichtet, erstattet der NRW-Landesverband der Linken Anzeige gegen ihn. Er soll unerlaubt Mitgliedsdaten kopiert haben. 23.10.2023
Kühnert im "ntv Frühstart""Sahra Wagenknecht ist eine Ein-Frau-Opposition"In der neuen Partei von Sahra Wagenknecht sieht SPD-Generalsekretär Kühnert keine gefährliche Konkurrenz. Er wirft ihr mangelnde Lösungskompetenz vor. Beim Mindestlohn macht er Druck.23.10.2023
Schirdewan im "ntv Frühstart"Linken-Chef: "Wagenknecht hat rechte Handschrift"Der Vorsitzende der Linken, Martin Schirdewan, sieht im Abgang von Sahra Wagenknecht eine Chance für seine Partei. Der Abtrünnigen wirft er vor, Soziales und Klimaschutz gegeneinander auszuspielen.23.10.2023
Austritt aus der LinkenWagenknecht beginnt mit Gründung eigener ParteiNun ist es offiziell: Sahra Wagenknecht gibt bekannt, eine eigene Partei gründen zu wollen. Zu diesem Zweck sei der Verein "Bündnis Sahra Wagenknecht - Für Vernunft und Gerechtigkeit" ins Leben gerufen worden. Aus der Linken tritt die Politikerin aus. 23.10.2023
Bruch mit Genossen besiegeltWas bedeuten Wagenknechts Pläne für die Politik?Wer 2024 zur Wahl geht, könnte eine neue Partei auf dem Abstimmungszettel finden. Das "Bündnis Sahra Wagenknecht" wird zwar zunächst als Verein präsentiert. Eine eigene Partei der Linken-Politikerin wäre aber der nächste Schritt. Die Folgen könnten weitreichend sein - aber auch ein Flop ist denkbar.23.10.2023
Fraktion vor dem ZerfallLinken-Chef droht Wagenknecht-Lager mit dem RauswurfDie Ex-Fraktionschefin der Linken, Wagenknecht, will ihre eigene Partei gründen. Damit beeinflusst sie nicht nur das Leben ihrer Gefolgsleute, sondern auch das ihrer Gegner: Im Fall einer Abspaltung verliert die Linke ihren Fraktionsstatus im Bundestag. Die Parteispitze will jetzt kurzen Prozess machen. 22.10.2023
Zu wenige für den BundestagLinksfraktion bereitet sich auf Wagenknecht-Todesstoß vorUntergangs-, aber auch Aufbruchstimmung: Die Linke im Bundestag stellt sich auf den Verlust ihres Fraktionsstatus ein, da Ex-Fraktionschefin Wagenknecht eine neue Partei gründen will. SPD-Chef Klingbeil wirbt bereits um wechselwillige Linken-Mitglieder: "Unsere Türen stehen offen."21.10.2023
An der Zeit, Neues zu schaffenWagenknecht will mit Partei Leerstelle füllenLange hat sie mit einer Parteigründung kokettiert, nun hat die Linke-Politikerin Wagenknecht ihre Pläne bestätigt. Sie spüre, dass es viele gebe, die sich von keiner Partei mehr vertreten fühlten. Zugleich legen ihre Ausführungen nahe, dass sie ein Team zusammen hat. Die Linke sehe sie derweil nicht als Gegner - nicht mehr.19.10.2023
Eigene Partei kommt, Linke bangtSo könnte Sahra Wagenknecht die Politik durchwirbelnLange erwartet, nun offiziell: Sahra Wagenknecht geht die Gründung einer eigenen Partei an. Ihr Vorgehen deutet darauf hin, dass sie aus früheren Fehlern gelernt hat. Chancen und Risiken für die bisherige Linken-Politikerin halten sich die Waage. Ihre Heimatpartei dagegen blickt in den Abgrund.19.10.2023Von Sebastian Huld