Durch Corona in Existenz bedrohtMillionen Deutsche fallen durchs RasterUm die Folgen des Lockdowns abzufedern, greift die Bundesregierung tief in die Tasche: Doch die Hilfen erreichen offenbar nicht jeden, der sie braucht. Einer Umfrage zufolge könnten mehr als zwei Millionen Deutsche durch finanzielle Verluste in ihrer Existenz bedroht sein. Besonders betroffen sind Familien. 10.05.2020
Signal der BereitschaftEZB greift Banken stärker unter die ArmeDie Euro-Wächter justieren bei den bisherigen Hilfen nach - verzichten aber auf grundlegend neue Aktionen. Im Kern bleibt es bei der Sorge um eine ausreichende Versorgung der Banken mit Liquidität. Die EZB hatte bereits zuletzt deutlich auf die EU-Staaten gezeigt, die ebenfalls im großen Stil aktiv werden müssten.30.04.2020
Historischer EinbruchCoronavirus vernichtet 30 Millionen US-JobsDie Horrorzahlen nehmen keine Ende. Wieder melden die Behörden in den USA den Wegfall von Millionen Jobs. Inzwischen stehen mehr als 30 Millionen Menschen ohne Beschäftigung auf der Straße. Innerhalb von nur zweieinhalb Monaten erlebt die größte Volkswirtschaft der Welt einen beispiellosen Einbruch.30.04.2020
"ntv Frühstart" zur Corona-KriseVersicherer: "Ökonomisch ist Antwort da"Deutschland und die EU können die Krise beherrschen, so sieht es die deutsche Versicherungswirtschaft. Die Hauptlast liege auf der Fiskalpolitik der Einzelstaaten, aber auch der europäische Stabilitätsmechanismus ESM sei stabil und werde funktionieren. 28.04.2020
"Es wird anders ablaufen"Merkel: Corona ändert RatspräsidentschaftKurz vor Antritt der sechsmonatigen EU-Ratspräsidentschaft sieht sich Deutschland mit neuen Aufgaben konfrontiert. Im Zentrum steht die Bekämpfung der Pandemie und ihrer Folgen. Kanzlerin Merkel will etwas für die "wirtschaftliche Ertüchtigung" und "für den sozialen Zusammenhalt" tun.25.04.2020
Finanzhilfen zu beliebigWirtschaftsweiser warnt vor Übertreibung"Wer hat noch nicht, wer will noch mal" - so sieht der Chef der Wirtschaftsweisen, Lars Feld, die branchenindividuellen Soforthilfen der Bundesregierung in der Corona-Krise. Der Experte geht davon aus, dass dieser Weg finanzpolitisch nicht lange tragbar ist.24.04.2020
Forscher zu ungünstigem SzenarioBis zu drei Millionen Arbeitslose befürchtetDie Lage auf dem Arbeitsmarkt wird sich wegen der Corona-Krise im Laufe des Jahres noch deutlich verschlechtern. Davon ist der Analysechef vom Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung überzeugt. Er fordert weitere Hilfen durch den Bund - auch für Minijobber.24.04.2020
Unklar, ob alle aus Krise kommenFratzscher rechnet mit längerer ErholungDie wirtschaftlichen Verwerfungen durch die Corona-Krise sind massiv. Und der Ausgang ist offen. DIW-Chef Fratzscher plädiert für eine "kluge Unterstützung" einiger Euro-Länder. Auch Deutschland werde für eine Rückkehr zum Vorkrisen-Niveau Zeit brauchen.22.04.2020
"Beispielloser Absturz"USA rasen mit Rekordtempo in RezessionAus Sorge vor den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie stellen amerikanische Großbanken bereits Milliardensummen zurück. Sie erwarten eine Lawine an Pleiten und faulen Krediten. Konjunkturindikatoren deuten bereits auf einen Absturz der US-Wirtschaft in noch nie gesehenem Tempo hin.15.04.2020
Europas Presse zur Corona-Krise"Ohne die EU stecken wir in der Klemme"Ein Virus macht an keiner Grenze Halt. Viele EU-Länder haben deshalb in ähnlicher Weise auf die Corona-Pandemie reagiert - sehr oft mit drastischen Schutzmaßnahmen. Doch die Presse kommentiert das nicht überall mit Nachsicht. Sogar alte Rivalitäten treten in der Krise plötzlich offen zutage. 14.04.2020