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Frische Luft und Bewegung Golfspieler leben länger

Die durchschnittliche Sterberate von Golfspielern ist im Vergleich zu Gleichaltrigen mit ähnlichem sozioökonomischen Standard um 40 Prozent geringer. Das entspricht einem Zuwachs in der Lebenserwartung um fünf Jahre, wie die Deutsche Lungenstiftung unter Berufung auf eine schwedische Studie berichtet.

"Golf scheint auf den ersten Blick körperlich keine besonders anstrengende Sportart zu sein, hat aber offenbar so viele fit machende Qualitäten, dass die Gesundheit davon profitiert", sagt der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Harald Morr.

Während einer durchschnittlichen Spielrunde hielten sich Golfer für vier bis fünf Stunden an der frischen Luft auf und legten dabei eine Entfernung von sechs bis sieben Kilometern zurück, erklärt der Professor. Außerdem lasse sich der Golfsport bis ins hohe Alter fortsetzen, so dass die Spieler lange Jahre körperlich aktiv blieben - und zwar in Gemeinschaft mit anderen Menschen, was natürlich auch positive Effekte auf das soziale und psychosoziale Leben habe, sagt Morr. Die Wissenschaftler vom Karolinska-Institut in Stockholm hatten die Daten von mehr als 300.000 Golfern ausgewertet.

Quelle: ntv.de

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