Unterhaltung

Vip, Vip Hurra! Frau Baerbock, Wut und ein bisschen Frieden

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Hat seinen Lobby-Job gekündigt: Annalena Baerbocks Ehemann Daniel Holefleisch.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Baerbocks Gatte schmiert jetzt Pausenbrote, eine Missbrauchs-Komplizin muss in den Knast und Claus Kleber sagt Servus. 2021 hat ausgedient. In Feierlaune sind die wenigsten: Vip, Vip Hurra! So lassen die Stars das Jahr ausklingen.

2021 verabschiedet sich mit wenig Knallerei und Feuerwerk am Himmel und vielleicht ist es auch gar nicht so verkehrt, wenn dieses Jahr ohne Pauken und Trompeten ausklingt, denn für viele von uns - und ja, auch für die Promis - war dieses Jahr kein einfaches. Corona hat gezeigt, wie tief die Gräben in unserer Gesellschaft sind. Verständlich, dass so mancher auf dem Zahnfleisch geht. Und jetzt gibt es auch noch die Geimpften und die Ungeimpften und dazwischen jede Menge Wut.

Diese sucht sich selbst bei kleinsten Vergehen ein Ventil, etwa, wenn auf Social Media etwas als subjektiv falsch Empfundenes gepostet wird oder aber Promis nicht nur zeigen, wie sie Weihnachten in ihrer Millionen-Villa feiern, sondern auch, dass sie einen sehr eigenwilligen Geschmack haben, zumindest was ihren Einrichtungsstil betrifft. Zack, eskalieren die Leute in den Kommentarspalten und nennen ihre Pöbeleien auch noch allen Ernstes "berechtigte Kritik".

Es könnte so manchem nicht schaden, zumindest zwischen den Jahren, weniger Browser zu fahren. Das Internet am besten ganz auslassen oder nur Seiten aufzusuchen, deren Nutzung nicht innerhalb weniger Minuten dafür sorgt, dass man auf 180 ist. Denn natürlich gibt es sie, die - nennen wir sie der Einfachheit halber - üblichen Verdächtigen, bei denen schon ein Atemzug genügt, um den Zorn der Massen heraufzubeschwören. Bestes Beispiel: die neue Außenministerin Annalena Baerbock.

Baerbocks Gatte schmiert jetzt Pausenbrote

Egal, was die 41-Jährige tut: Alles wird dieser Tage mit Argwohn betrachtet. Irgendwo in den sozialen Medien beschwerte sich sogar jemand über Annalenas "viel zu kurzen Arme". Ist das zu fassen? Wie kann Baerbock es wagen, mit "zu kurzen Armen" überhaupt in die Politik zu gehen? Und jetzt hat ihr Gatte auch noch seinen Lobby-Job bei der DHL an den Nagel gehängt, um sich um die gemeinsamen Kinder zu kümmern, während seine kurzarmige Gattin nicht zu den Olympischen Winterspielen nach Peking reist!

Schon vor der Bundestagswahl habe Daniel Holefleisch sein Arbeitspensum heruntergefahren, um für die beiden Töchter da zu sein: "Mein Mann ist es, der sich vor allem um Kita, Schule, Hausaufgaben und Pausenbrote kümmert", so die Grünen-Politikerin. Und vielleicht ist es an dieser Stelle ein bisschen ungalant, aber dass die Story des Gatten und künftigen Hausmannes in den Medien so gepusht wird, zeigt, dass wir in Sachen Gleichberechtigung noch einen weiten Weg vor uns haben. Ernstgemeinte Gleichberechtigung darf keine Einbahnstraße sein.

"Manche Frauen sind einfach bösartig"

Apropos Weg: Für Ghislaine Maxwell, Vertraute des Sexualverbrechers Jeffrey Epstein, endet dieser für sehr lange Zeit an der Zellentür. Die 60-Jährige ist wegen Beihilfe zum Missbrauch schuldig gesprochen worden. Epstein selbst hatte in seiner Zelle Suizid begangen. Im Sexhandel mit jungen Mädchen, die zum Teil noch Kinder waren, spielte Maxwell eine ganz besondere Rolle. Sie war nicht nur Epsteins Komplizin, sie verleitete auch die meist Minderjährigen, das Sexmonster zu massieren, indem sie sich selbst auszog, um dem Missbrauch etwas "Normales" zu geben.

Für ihre widerwärtigen Machenschaften sei sie von dem Multimillionär, der sein Geld vor allem durch Kungeleien und dubiose Börsen-Deals gemacht hatte, stets fürstlich entlohnt worden. Beide bekamen den Hals nicht voll, obschon sie im Reichtum badeten. Die Staatsanwältin Alison Moe nannte Maxwell eine "raffinierte Sexualstraftäterin, die genau wusste, was sie tat". Und die forensische Psychologin Coral Dando sagte: "Manche Frauen sind einfach bösartig", während die nun Verurteilte stets vehement betonte, "keinerlei Verbrechen begangen zu haben".

Abschiede und ein bisschen Frieden

2021 war ein ereignisreiches Jahr, das viele Gemüter hochkochen ließ. Viele sehnen sich nach Normalität und - angesichts der politischen, weltweiten Krisenherde, wie Nicole einst sang - "ein bisschen Frieden". Viele Promis nutzen die Ruhe zwischen den Jahren, um auszuspannen. Bei dem Schauspieler Chris Hemsworth etwa kann das ruhig auch ein Bad im Schnee sein. Nirgends kann man schließlich besser die Seele baumeln lassen, als nackt in Eiseskälte.

Ein Abschied, zum Glück nicht von der ganz großen Bühne, sondern nur vom Bildschirm, feierte in dieser Woche der Journalist Claus Kleber, eines der größten und bekanntesten TV-Gesichter Deutschlands. Kleber führte fast 20 Jahre lang durch das "heute journal". Nun, nach 3000 Sendungen ist es an der Zeit, Servus zu sagen. Kleber betont aber, immer Journalist zu bleiben.

"All I want for Christmas"

Und dann erwischte dieses blöde Virus am Ende doch noch einen, der stets besonders vorsichtig gewesen war. Der Schauspieler Hugh Jackman hat Corona und ist trotz eines milden Verlaufes, definitiv nicht in Feierlaune. Ganz anders als Mariah Carey. Die Diva führt mit ihrem Weihnachts-Dauerbrenner "All I want for Christmas" wieder einmal die Spitze der Charts an. Hoch die Tassen! Und natürlich ist es vollkommen legitim und sogar erwünscht, sich an den Feiertagen mal richtig was zu gönnen und nach Herzenslust zu schlemmen.

Daniela Katzenberger passt zwar bereits nicht mehr in ihre Jeans, nimmt dies aber, so wie wir die "Katze" kennen, mit einer gehörigen Portion Humor. Gatte Lucas Cordalis gibt Anziehhilfe. Bis Ende Januar hat die Ulknudel Zeit, sich entweder die Buxen eine Nummer größer zu kaufen oder einfach in bequeme Jogginghosen zu schlüpfen. Dann nämlich muss sie auf die Unterstützung von Lucas verzichten. Der weilt nämlich die kommenden Wochen im "Dschungelcamp", wo es bekanntlich nur Reis und Bohnen zu beißen gibt. Die zu eng gewordene Jeans von Daniela passt dann zumindest ihm.

Ihnen allen einen wundervollen Rutsch ins neue Jahr und ein frohes, gesundes und vor allem friedliches 2022!

Quelle: ntv.de

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