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Donald "kein guter Verlierer" Ivana Trump ist froh über das Ende der Wahl

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War von 1977 bis 1992 mit Donald Trump verheiratet: Ivana Trump.

(Foto: AP)

Trotz ihrer Scheidung verstehen sich Ivana und Donald Trump noch ausgezeichnet. Doch auch die erste Frau des US-Präsidenten ist froh, dass die chaotischen Tage nach der Wahl nun ein Ende haben. Ihr Ex sei "kein guter Verlierer", sagt sie.

Millionen US-Amerikaner sind erleichtert darüber, dass die Präsidentschaftswahlen zu Ende sind - und Ivana Trump ist da offenbar keine Ausnahme. Das verriet die Ex-Frau von Präsident Donald Trump nun im Gespräch mit "People". "Ich möchte nur, dass diese ganze Sache auf die eine oder andere Weise vorbei ist. Es ist mir wirklich egal", sagte die 71-Jährige dem Magazin.

Auch warum sie glaube, dass ihr Ex-Mann sich geweigert habe, seine Wahlniederlage zuzugeben, teilt die erste Frau des Präsidenten und Mutter seiner drei ältesten Kinder mit. Die Antwort liege auf der Hand: "Er ist kein guter Verlierer", sagt sie. "Er mag es nicht, zu verlieren, also wird er kämpfen und kämpfen und kämpfen."

Trump beschuldigt die Demokraten, die Wahlen "gestohlen" zu haben und beklagt einen weit verbreiteten Wahlbetrug. Für seine Behauptungen gibt es allerdings keine Beweise. Trotzdem hat seine Kampagne rechtliche Schritte unternommen und in mehreren Bundesstaaten Klagen eingereicht, darunter in Pennsylvania, Nevada, Georgia und Michigan.

"Er wird ein normales Leben führen"

Laut übereinstimmenden Medienberichten zieht Trump eine erneute Kandidatur im Jahr 2024 in Betracht. In den USA kann eine Person zwei Amtszeiten lang Präsident sein, egal ob diese aufeinander folgen oder nicht. Ivana Trump sieht das jedoch anders: Sie sagt voraus, dass seine Zeit in der Politik nach seinem Verlust vorbei sein werde. "Ich glaube nicht, dass er eine Wahl hat", sagt das frühere Model. "Er wird nach Palm Beach gehen und Golf spielen und ein normales Leben führen, denke ich." Dies sei das Beste, was er tun könne.

Dass sich ihr Ex-Mann bislang weigert, den Wahlsieg seines Herausforderers Joe Biden anzuerkennen, sieht die gebürtige Tschechin ebenfalls kritisch. "Er muss gehen und erklären, dass er verloren hat", fügt sie hinzu. "Aber er hasst es, ein Verlierer zu sein, dessen bin ich mir sicher." Ihm stünden jedoch so viel Geld und Orte, in denen er leben könne, zur Verfügung, dass er sein Leben genießen könne.

Dass die Chaostage nun vorerst vorbei sind, freut die Geschäftsfrau auch für ihre Kinder, die nun alle Washington und das Weiße Haus hinter sich lassen könnten. "Ich möchte nur, dass sie ihr normales Leben führen können", sagt Ivana Trump. "Ich denke, sie haben es genossen, mit Donald zusammen zu sein, die Wahlen abzuhalten und zu sehen, was passieren wird, aber jetzt ist es - Gott sei Dank - vorbei", fügt sie hinzu. Welchen Weg die drei nun einschlagen würden, wisse sie aber auch nicht.

Ivana Trump - die "First Lady, okay?"

Die in Tschechien geborene Ivana Trump und der ehemalige Immobilien-Tycoon Donald Trump heirateten 1977. Gemeinsam haben sie die Kinder Donald Junior, Ivanka und Eric. Die Ehe wurde 1992 geschieden, nachdem Donald Trump sie mit Marla Maples betrogen hatte. Mit ihr hat er eine Tochter namens Tiffany. Seit 2005 ist Donald Trump mit Melania Trump verheiratet, 2006 kam deren Sohn Barron zur Welt.

Ivana Trump lässt sich nur selten auf Interviews ein. Wenn sie aber doch eines gibt, lässt sie meist keine Zweifel an ihrer Loyalität zum Präsidenten aufkommen. Gegen ihre Nachfolgerinnen stichelt sie dagegen, wo sie nur kann. 2017 erzählte sie, "einen direkten Draht zum Weißen Haus" zu haben, wo sie etwa alle zwei Wochen anrufe. Sie sei immerhin die erste Trump-Frau: "Ich bin die First Lady, okay?" Den Namen von Marla Maples nimmt die 71-Jährige wegen des Betrugs nicht in den Mund. Sie nennt sie nur "die andere".

Quelle: ntv.de, lri

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