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Harrys und Meghans Hochzeit Jetzt spricht der Erzbischof ein Machtwort

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Er sollte es eigentlich wissen, er war schließlich dabei: Justin Welby, Erzbischof von Canterbury.

(Foto: REUTERS)

Die Verwirrung nach Harrys und Meghans TV-Interview mit Oprah Winfrey war groß. Schließlich behauptete das Paar darin, es habe eigentlich schon vor seinem offiziellen Hochzeitstermin geheiratet. Nun räumt der Erzbischof, der die Trauung vollzog, mit dem Gerücht auf.

Der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, hat offenbar die Faxen dicke. Jedenfalls hat er nun klargestellt, wann die Hochzeit zwischen Prinz Harry und Herzogin Meghan tatsächlich vollzogen wurde. Der 65-Jährige äußerte sich dazu in einem Interview mit der Zeitung "La Repubblica".

Gefragt, was denn genau damals geschehen sei, antwortet Welby eindeutig: Die legale Hochzeit habe am Samstag, den 19. Mai 2018, stattgefunden. Also an dem Tag, der auch als offizieller Hochzeitstermin gilt und an dem Millionen Menschen vor den TV-Geräten saßen, um die Zeremonie auf Windsor Castle zu verfolgen.

Treffen gab es, aber ...

Im Rahmen dieser Feierlichkeit habe er die Hochzeitsurkunde unterschrieben, die den Eheschluss juristisch bindend besiegelte, erklärt Welby. Hätte er stattdessen im Wissen von Unregelmäßigkeiten seine Unterschrift unter das Dokument gesetzt, hätte er "eine schwere Straftat begangen", betont der Geistliche.

Welby räumt ein, sich schon vor der Heirat am 19. Mai 2018 mit Harry und Meghan getroffen zu haben. Was bei diesen Zusammenkünften geschehen sei, werde er aber nicht ausplaudern, so der Erzbischof. Wer mit einem Priester spreche, erwarte schließlich Vertraulichkeit.

Trauung im "Hinterhof"?

Harry und Meghan hatten bei ihrem TV-Interview mit Oprah Winfrey Anfang März erklärt, sie hätten eigentlich schon drei Tage vor der großen Hochzeitszeremonie "geheiratet". So sagte die Herzogin in dem Gespräch mit der Talkmasterin: "Weißt du, drei Tage vor unserer Hochzeit haben wir geheiratet. Niemand weiß das."

Meghan zufolge riefen sie und Harry den Erzbischof an und erklärten ihm, dass das Hochzeitsspektakel für die Öffentlichkeit sei, sie aber ihre Gelübde unter sich austauschen wollten. Deshalb hätten sie schon drei Tage vor der offiziellen Trauung "in unserem Hinterhof" geheiratet - im Beisein des Erzbischofs.

"Persönliche Gelübde"

Die Aussagen hatten große Diskussionen in den britischen Medien ausgelöst. Ein Sprecher von Harry und Meghan stellte kurz darauf bereits klar, das Paar habe "einige Tage vor der offiziellen Hochzeit am 19. Mai privat persönliche Gelübde ausgetauscht".

Die Zeitung "The Sun" veröffentlichte die Heiratsurkunde von der Trauung auf Windsor Castle. Auch den ehemaligen leitenden Angestellten des Standesamtes, Stephen Borton, bewegte das Blatt zu einem Statement: "Sie haben nicht drei Tage zuvor vor dem Erzbischof von Canterbury geheiratet." Borton bekräftigte: "Was dort am 19. Mai 2018 geschah und von Millionen auf der ganzen Welt gesehen wurde, war die offizielle Hochzeit, wie sie von der Kirche von England und dem Gesetz anerkannt wird."

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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