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Ist der ESC-Auftritt schuld? Madonna-Tickets verkaufen sich schleppend

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Madonna hat sich für die neue Tour viel vorgenommen und wird auf den Bühnen ausgewählter Opern- und Theaterhäuser stehen.

(Foto: Universal Music)

Am 12. September startet in New York die "Madame X"-Tour durch diverse Opern- und Theaterhäuser. Doch während Madonna-Tickets früher innerhalb von Sekunden vergriffen waren, sind für anstehende Events noch ziemlich viele Plätze verfügbar.

Es ist erst vier Jahre her, da verkauften sich die Karten für Madonnas Konzert im New Yorker Madison Square Garden noch wie geschnitten Brot. Die Tickets für die im Spätsommer geplanten Events im BAM Howard Gilman Opera House in Brooklyn liegen dagegen nun wie Blei in den Regalen, wie unter anderem das US-Portal PageSix berichtet.

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Am 12. September beginnt in New York die "Madame X"-Tour der Queen of Pop. Bis zum 7. Oktober wird sie allein 17 Konzerte im BAM Opera House spielen, doch hat der Vorverkauf dafür unerwartet schleppend begonnen. Bereits seit einem Monat können Fans tickettechnisch zuschlagen, tun es nur nicht ausreichend. Noch immer sind Hunderte Plätze frei. Allein für das Abschlusskonzert im BAM ist nur die Hälfte der verfügbaren 2100 Karten über den Ladentisch gegangen. Liegt es am hohen Ticketpreis zwischen umgerechnet 194 und 314 Euro? Oder doch an Madonnas viel diskutiertem Auftritt beim Eurovision Song Contest in Tel Aviv?

An jenem Abend war sie aufgrund ihrer stimmlich eher dünnen Leistung und der auch sonst nicht sonderlich überzeugenden Performance bei vielen Fans in Ungnade gefallen. Womöglich sind diese nun unsicher, ob sich der Besuch eines teuren Konzertes der 60-jährigen Popdiva lohnt. Bei Madonnas "Rebel Heart Tour" hatten die Fans offenbar keine Zweifel. Sie brachte 2015 und 2016 umgerechnet 150 Millionen Euro ein, oft kamen mehr als 30.000 Menschen zu einem einzigen Konzert.

Anzahl der Shows vergrößert

Live Nation erklärt die vielen freien Plätze bei der "Madame X"-Tour damit, dass die Anzahl der Shows aufgrund der großen Nachfrage exponentiell gestiegen sei. "Wir haben allein in New York zehn Shows hinzugefügt", zitiert "The Post" den Konzertveranstalter, der den Schwarzmarkthandel mit Madonna-Tickets eindämmen will. "Wir haben während der gesamten Kampagne verdächtige Anfragen entfernt, um sicherzustellen, dass so viele echte Fans wie möglich auf Tickets zugreifen können."

Nach dem Auftakt in New York geht es für Madonna unter anderem nach Chicago, Las Vegas und Los Angeles. In jeder Stadt wird sie an mehreren Abenden hintereinander in Theatern und Opernhäusern auftreten. Im Januar 2020 setzt sie dann nach Europa über. Hier stehen Lissabon, London und Paris auf dem Plan.

Madonnas 14. Studioalbum "Madame X" erscheint am 14. Juni. Die Musik sei von ihrer Zeit in Lissabon beeinflusst, wo die Sängerin in den vergangenen Jahren lebte, teilte das Plattenlabel Universal Music mit. 

Quelle: n-tv.de, nan

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