Unterhaltung

Die Zukunft des Fernsehens "Die Glotze ist tot! Lang lebe die Glotze!"

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Nur der Hund schaut noch Fernsehen.

(Foto: imago images/Ikon Images)

Dank des Smartphones tragen wir mittlerweile einen Bildschirm am Körper. Zeiten, in denen man nach Hause flitzte, um pünktlich seine Lieblingsserie zu sehen, sind vorbei. Was das mit uns macht, besprechen Verena und Ronny in der neuen Folge des ntv-Podcasts "Ditt & Datt & Dittrich".

Günther Jauch sprach in seinem allerletzten TV-Jahresrückblick "Menschen, Bilder, Emotionen" mit einem ZDF-Kinderreporter darüber, ob er denn Ambitionen habe, später mal beim Fernsehen zu arbeiten. Oder sei das "für die junge Generation" schlicht langweilig - im Zeitalter von Youtube & Co., wo sich jeder selbst vor eine Kamera setzen und sein eigenes Programm gestalten kann. Jauch fragte den Nachwuchsjournalisten auch, ob das Fernsehen in seinen Augen überhaupt noch eine Zukunft habe.

Der 13 Jahre alte Alexander sagte, viele seiner Freunde würden gar keinen Fernseher mehr besitzen und Serien via Tablet streamen oder eben gleich auf dem Smartphone schauen. In der aktuellen Folge des ntv-Podcasts "Ditt & Datt & Dittrich" sprechen Verena und Ronny über die Zukunft des traditionellen Fernsehens, das laut der beiden Gefahr läuft, den Anschluss zu verpassen. TV-Macher versuchen zwar durch das Aufleben großer Shows und Quotenschlager wie "Wetten, dass..?" oder "TV-Total" Zuschauer wieder vor den Bildschirmen zu vereinen, langfristig gesehen sind diese Versuche aber eher ein kurzes Auflodern eines Feuers, das fast erloschen ist.

Mediale Lagerfeuer brennen aus

Das lineare Fernsehen verschmilzt immer mehr mit dem Internet. TV-Inhalte werden vorab im Stream angeboten und Apps sollen dem Gesendeten mit ausführlicheren Informationen zur Seite stehen. Es ist mehr als verständlich, dass Fernsehmacher in Zeiten von Streaming-Giganten, die ihnen die Konsumenten in Scharen entreißen, die Angebote anpassen und ausweiten müssen. Einer der größten Fehler in diesem Zusammenhang ist aber die massive Verjüngungskur vieler Sender.

Ronny Rüsch ist der Meinung, dass es den Verantwortlichen und Kreativen im TV-Geschäft in dieser Zeit des Wandels gelingen muss, Medienkonzepte zu entwickeln, die Jung und Alt gleichermaßen abholen. Auch bei Sendeinhalten muss das passende Maß gefunden werden. Verena hingegen sehnt sich ob all der Vielfalt manchmal nach dem guten alten Testbild, versteht aber auch, dass einige Menschen den Fernseher nur zur Berieselung einschalten. Lineares TV war einst ein mediales Lagerfeuer, um das sich die Familie, die Kommune und manchmal ein ganzes Land versammelt hat.

Wie wird das Fernsehen der Zukunft aussehen? Haben TV-Zeitschriften bald ausgedient? Und warum werden Kino-Blockbuster überhaupt auf einem Handy-Display angeschaut? Das alles und mehr - jetzt in einer neuen Folge des ntv-Podcasts "Ditt & Datt & Dittrich".

Welcher Promi hat sich mal wieder in die Nesseln gesetzt? Welcher Polit-Talk ging daneben? Welches Trash-TV begeistert selbst Kulturattachés? Willkommen bei "Ditt & Datt & Dittrich" - dem lebhaften Podcast von ntv-Kolumnistin Verena Maria Dittrich und ihrem Hausmeister Ronny aus der Eichhörnchenstraße. Jeden Dienstag gibt es einen Talk zu aktuellen Themen rund um die Bildschirme, die uns die Welt erklären. Von Reality-TV über Promi-News bis Kultur und Politik: Ein kritischer und humorvoller Entertainment-Spagat.

Alle Folgen finden Sie in der ntv-App, bei Audio Now, Amazon Music, Apple Podcasts, Google Podcasts und Spotify. Für alle anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden.

Quelle: ntv.de

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