Fußball

Pauli patzt gegen Aue Auch der VAR kann Werder den Sieg nicht klauen

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Ducksch und Füllkrug waren die Sieggaranten für Werder Bremen.

(Foto: imago images/Nordphoto)

Nanu? Auf einmal steht Werder Bremen auf einem Aufstiegsplatz. Beim am Ende deutlichen Sieg gegen Fortuna Düsseldorf muss mehrmals der VAR eingreifen, Werder siegt unter Neu-Trainer Ole Werner aber fröhlich weiter. Spitzenreiter St. Pauli kann eine peinliche Pleite gegen Kellerkind Aue gerade so vermeiden.

Werder Bremen - Fortuna Düsseldorf 3:0 (0:0)

Erstliga-Absteiger Werder Bremen hat seine Siegesserie in der 2. Fußball-Bundesliga fortgesetzt. Zum Start ins neue Jahr setzten sich die Hanseaten mit 3:0 (0:0) gegen Fortuna Düsseldorf durch. Mit 32 Punkten sind die Werderaner nach dem vierten Dreier in Folge auf Platz drei vorgerückt.

Allerdings dauerte es bis zur 66. Minute, ehe Niclas Füllkrug per Kopf das 1:0 erzielte. Der Unparteiische gab den Treffer nach Videobeweis, die Flanke kam von Marvin Ducksch, dessen vermeintliches 2:0 in der 73. Minute nach Videobeweis wegen einer Abseitsposition nicht gegeben wurde. Zuvor hatten die Düsseldorfer in der 58. Minute Kristoffer Peterson nach einem groben Foulspiel gegen Felix Agu per Roter Karte verloren. Duckschs Treffer in der 80. Minute war regelgerecht, Füllkrug legte sein zweites Tor nach (87.).

Schon in der neunten Minute hatten die Gastgeber die erste Chance durch Füllkrug. Sein Kopfball ging allerdings knapp am Tor vorbei. Nur sechs Minuten später hatte Leonardo Bittencourt die nächste Gelegenheit für den SV Werder auf dem Fuß. Allerdings zögerte er etwas zu lange, sodass der Ball noch abgefälscht wurde und ins Aus trudelte. In der 20. Minute hatte Ducksch das 1:0 für Bremen ebenfalls auf dem Fuß. Düsseldorfs Torwart Florian Kastenmeier lenkte den Ball nach Duckschs Direktabnahme noch über die Latte. Erst nach einer halben Stunde konnten die Rheinländer die Partie etwas offener gestalten.

FC St. Pauli - FC Erzgebirge Aue 2:2 (1:1)

Aufstiegs-Aspirant FC St. Pauli hat wieder wichtige Punkte verloren und muss um die Tabellenführung bangen. Die Hamburger retteten durch ein spätes Tor von Etienne Amenyido (90.+3) wenigstens ein 2:2 (1:1) gegen Erzgebirge Aue. Für die Mannschaft von Trainer Timo Schultz, der seinen auslaufenden Vertrag unter der Woche verlängert hatte, war es schon das dritte Spiel in Folge ohne Sieg.

Verfolger Darmstadt 98 hat damit nur zwei Punkte Rückstand und kann mit einem Sieg gegen den Karlsruher SC (20.30 Uhr/Sky) Platz eins erobern. St. Pauli steht bereits seit Anfang Oktober und zehn Spieltagen ganz oben. Am Nachmittag traf Ben Zolinski (17.) mit der ersten echten Offensivaktion für Aue, die zunächst überlegenen Hamburger glichen durch Jakov Medic (30.) aus. Nikola Trujic (72.) brachte die nun verbesserten Gäste in der zweiten Hälfte aber erneut in Führung. Zwischendurch hatte Aues starker Torwart Martin Männel die Gäste gleich mehrfach im Spiel gehalten, er entschärfte unmittelbar vor der Pause gute Chancen von Jackson Irvine und Marcel Hartel.

1. FC Nürnberg - SC Paderborn 07 1:2 (0:2)

Der 1. FC Nürnberg hat im Aufstiegsrennen einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Im Heimspiel gegen den SC Paderborn unterlag der Club mit 1:2 (0:2) und verpasste den Sprung auf den dritten Tabellenplatz.

Mit seinem 14. Saisontreffer schoss Torjäger Sven Michel den SCP in der 41. Minute in Führung. Mit einem herrlichen Lupfer war er erfolgreich, nachdem SCP-Kapitän Ron Schallenberg mit einem Pass in die Tiefe Michel mustergültig bediente hatte. Nur drei Minuten später erhöhte Felix Platte per Kopf auf 2:0 für die Paderborner, die sehr effizient ihre wenigen Chancen nutzten. Die Vorarbeit leistete Michel. Dem Norweger Mats Möller Daehli (61.) gelang per Kopf das Anschlusstor für die Hausherren. Mit 30 Punkten rutschten die Nürnberger auf den siebten Tabellenplatz ab. Die Ostwestfalen zogen mit ebenfalls 30 Zählern am FCN vorbei und sind jetzt Sechster.

Im ersten Spiel des neuen Jahres brauchten die Nürnberger eine Viertelstunde, um zur ersten Großchance zu kommen. Manuel Schäfflers Kopfball nach Flanke von Enrico Valentini (15.) ging allerdings knapp am SCP-Tor vorbei. Der FCN übernahm nun immer mehr das Kommando, ohne allerdings klare Torchancen herausspielen zu können. Die Gäste machten geschickt die Räume eng und störten immer wieder empfindlich das Passspiel des ehemaligen deutschen Rekordmeisters. In der Offensive blieben die Paderborner lange Zeit harmlos, setzten dann aber mit dem Doppelschlag kurz vor der Halbzeitpause entscheidende Nadelstiche.

Quelle: ntv.de, dbe/sid

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