Fußball

Übereinstimmende Medienberichte FC Bayern macht den Mega-Deal mit Mané klar

Wird mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht: Sadio Mané (l) vom FC Liverpool.

Auf dem Weg zum FC Bayern: Sadio Mané.

(Foto: Nick Potts/PA Wire/dpa)

Der zähe Poker um Liverpools Starstürmer Sadio Mané scheint beendet. Wie Sky, der "Kicker" und die "Bild"-Zeitung berichten, ist der Wechsel des 30-Jährigen zum FC Bayern perfekt. Der Transfer des Senegalesen könnte nun auch Auswirkungen auf die Posse um Robert Lewandowski haben.

Noch hat es der FC Bayern nicht bestätigt, aber offenbar ist der Transfer von Wunschstürmer Sadio Mané nach einem wochenlangen und zähen Ringen endlich perfekt. Das jedenfalls berichten Sky, der "Kicker" und die "Bild"-Zeitung. Der 30-Jährige vom FC Liverpool soll für drei Jahre an der Säbener Straße unterschreiben. Als Ablöse melden die Medien 32 Millionen Euro und mögliche Bonuszahlungen in Höhe von weiteren neun Millionen Euro.

Beim deutschen Rekordmeister wird Mane wohl in die Gehaltsklasse von Kapitän und Torwart Manuel Neuer oder Klub-Ikone Thomas Müller eingestuft - die beiden Führungsspieler, die ihre Verträge soeben bis 2024 verlängert haben, sollen bei 20 Millionen Euro und darüber liegen.

Etwas ist in Lewandowski "gestorben"

Die Verpflichtung des Senegalesen könnte nun auch neue Bewegung in das zehrende Theater um den dringend wechselwilligen Robert Lewandowski bringen. Der Pole hatte in den vergangenen Monaten alles dafür getan, um die Münchner in diesem Sommer zu verlassen. Sein Ziel ist der FC Barcelona. Der 33-Jährige und sein Berater Pini Zahavi hatten die Münchner mit ihren Aussagen extrem unter Stress gesetzt. Lewandowski hatte unter anderem gesagt, dass eine weitere Zusammenarbeit für ihn quasi unmöglich sei und das etwas in ihm "gestorben" ist.

Bislang steht aber noch die Aussage der Bayern-Führung um Vorstandschef Oliver Kahn, den Weltfußballer in diesem Sommer nicht ziehen zu lassen. Derweil ist der FC Barcelona intensiv darum bemüht, die Verpflichtung des Polen zu forcieren. Bei einer Mitgliederversammlung wurden am späten Donnerstagabend zwei Vorschläge von Präsident Joan Laporta zur kurzfristigen Erschließung neuer Einnahmequellen mit deutlicher Mehrheit angenommen. Der finanziell schwer angeschlagene spanische Gigant hofft, dass damit schon in den nächsten Wochen rund 700 Millionen Euro in die leeren Kassen fließen.

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Mané hatte von 2012 bis 2014 für RB Salzburg gespielt, nach zwei Jahren beim FC Southampton wechselte er 2016 für eine Ablöse von 41 Millionen Euro nach Liverpool. In der englischen Premier League erzielte er in 263 Einsätzen 111 Tore, dazu kam er auf 47 Torvorlagen. Die von Jürgen Klopp gecoachten Reds hatten einem möglichen Abgang des Senegalesen bereits vorgebaut und in den vergangenen Tagen das uruguayische Top-Talent Darwin Nunez für 75 Millionen Euro von Benfica Lissabon verpflichtet. Mit Bonuszahlungen könnte das Transfervolumen auf 100 Millionen Euro anwachsen.

Seinen Ausbildungsklub Mané verließ er nicht ohne unangenehme Nebengeräusche. Um den österreichischen Serienmeister, der ihn 2012 vom FC Metz geholt hatte, zu einem Transfer zu bewegen, wählte der Senegalese eher unanständige Methoden: Er erschien nicht mehr zum Training, weshalb Salzburg schließlich aufgab. Ein Ansatz, den auch Lewandowski zu bevorzugen scheint.

Quelle: ntv.de, tno

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