Fußball

Rostock hat Klassenerhalt sicher HSV spektakelt sich zurück in den Aufstiegskampf

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Die Offensive des HSV war von Ingolstadt nicht zu bremsen.

(Foto: IMAGO/Hiermayer)

Weil Werder am Freitag dramatisch patzt und St. Pauli und Nürnberg sich die Punkte teilen, springt der Hamburger SV mit einem dominanten Sieg beim FC Ingolstadt zurück auf den einige Wochen schier unerreichbar scheinenden Relegationsrang. Dresden verpasst Big Points, Rostock ist gerettet.

FC Ingolstadt 04 - Hamburger SV 0:4 (0:2)

Der Hamburger SV ist wieder mitten drin im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga. Die Hanseaten gewannen beim als Absteiger bereits feststehenden FC Ingolstadt mit 4:0 (2:0) und schoben sich mit 54 Punkten zunächst auf Relegationsrang drei.

Die ersten drei HSV-Treffer fielen jeweils nach Kopfbällen. Allerdings kann Darmstadt 98 am Samstagabend (20.30 Uhr/Sky und Sport1) gegen Erzgebirge Aue wieder vorbeiziehen. Der Ex-Ingolstädter Sonny Kittel (27.) und Kapitän Sebastian Schonlau (29.) trafen für die Hamburger, die den dritten Sieg in Folge einfuhren, per Doppelschlag und stellten vor dem Seitenwechsel die Weichen auf Sieg. Robert Glatzel (57.) auf Vorarbeit von Kittel erhöhte mit seinem 19. Saisontor auf 3:0, für den Schlusspunkt sorgte Mikkel Kaufmann (81.).

Am Freitag hatte Werder Bremen durch ein 2:3 gegen Holstein Kiel die Tabellenführung an Schalke 04 (2:1 beim SV Sandhausen) abgeben müssen. Der FC St. Pauli war durch den späten Ausgleichstreffer über ein 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg nicht hinausgekommen.

Bereits in der 14. Minute besaß Glatzel die erste Chance für die Gäste. Aus 15 Metern verfehlte der Torjäger den Kasten der Schanzer nur ganz knapp. In der 35. Minute besaß Florian Pick für den FCI die große Chance zum Anschlusstor, aber einem feinen Solo scheiterte an Torwart Daniel Heuer Fernandes. Zwei Minuten später ging ein Seitfallzieher von Kittel über das Tor der Hausherren.

Hansa Rostock - SC Paderborn 07 0:0

Aufsteiger Hansa Rostock hat vorzeitig den Klassenerhalt geschafft. Die Mannschaft von Trainer Jens Härtel erreichte gegen den SC Paderborn ein 0:0 (0:0) und beseitigte damit aus eigener Kraft die letzten Zweifel.

Hansa hat nun 40 Punkte auf dem Konto, Paderborn (48) wird eine ordentliche Saison wohl im oberen Mittelfeld beenden. "Solange das nicht rechnerisch durch ist, gibt es keinen Grund nachzulassen", hatte Härtel vor der Partie gesagt und gewarnt: "Wir müssen zu 100 Prozent unsere Leistung abrufen. Alle wollen das Ziel so schnell wie möglich erreichen."

Das Ostseestadion war in froher Erwartung bestens gefüllt - und Hansa hatte durch John Verhoek (8.) die erste Großchance der Partie. Der Rostocker Topscorer scheiterte aber an SCP-Keeper Jannik Huth, der mit dem Fuß zur Stelle war. In der Folge rückte Markus Kolke in den Fokus, der Hansa-Torhüter verhinderte gegen die beste Auswärtsmannschaft der 2. Liga mit mehreren Glanzparaden einen Rückstand.

Dynamo Dresden - SSV Jahn Regensburg 1:1 (0:0)

Dynamo Dresden hat den direkten Abstieg noch nicht ganz abgewendet. Die Sachsen mussten sich im Heimspiel am Samstag gegen Jahn Regensburg mit einem 1:1 (0:0) zufriedengeben, sind allerdings mit 31 Punkten kaum mehr von Relegationsrang 16 zu verdrängen.

Christoph Daferner (73.) erzielte das 1:0 für die Gastgeber, Andreas Albers (88.) gelang der Ausgleich. Noch kann somit Erzgebirge Aue mit drei Siegen an Dynamo vorbeiziehen. Als Absteiger steht der FC Ingolstadt fest. Der Abstand von Dynamo auf den SV Sandhausen auf Position 15 beträgt allerdings sieben Zähler, sodass sich Dresden wohl auf das Relegationsduell gegen den Dritten der 3. Liga einstellen muss.

Schon in der sechsten Minute setzte Michael Akoto mit einem Schuss gegen die Latte für ein erstes Ausrufezeichen aus Sicht der Gastgeber. Die Dresdner begannen mit viel Elan, doch im weiteren Verlauf verflachte die Partie. Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Erst in der 43. Minute war wieder Akoto involviert, doch er traf den Ball sechs Meter vor dem Tor nicht richtig, sodass Jahn-Kapitän Benedikt Gimber den Schuss noch blocken konnte.

Quelle: ntv.de, dbe/sid

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