Fußball

Angebot an Tuchels Chelsea Irres 300-Millionen-Paket für Erling Haaland

Teurer Torjäger: Erling Haalands Abgang vom BVB im nächsten Sommer scheint festzustehen.

Teurer Torjäger: Erling Haalands Abgang vom BVB im nächsten Sommer scheint festzustehen.

(Foto: REUTERS)

Ein Jahresgehalt von 52,5 Millionen Euro, ein Berater-Honorar von 40 Millionen Euro: Diese Zahlen soll das Team um BVB-Stürmer Erling Haaland dem FC Chelsea präsentiert haben. Auch die Ablöse des Norwegers könnte steigen. Der FC Bayern und Dortmund können da nicht mitbieten.

Im Frühling dieses Jahres bestimmte BVB-Stürmerstar Erling Haaland mit seiner Entourage um Vater Alf-Inge Haaland und Starberater Mino Raiola wieder einmal die Schlagzeilen der deutschen und europäischen Medienlandschaft. Seine zwei engsten Vertrauten starteten eine zweifelhafte Tour zu vielen Top-Klubs auf dem gesamten Kontinent, die vermeintliches Interesse am Superknipser von Borussia Dortmund haben. Jetzt kamen neue Details zu dieser Europa-Tour von Haaland und Raiola sowie zu genauen Vertragsforderungen ans Licht.

Wie die "Sport Bild" berichtet, soll der berüchtigte Spielerberater Mino Raiola mit einer astronomischen Gehaltsforderung an einen der potenziellen Abnehmer für Haaland, den amtierenden Champions-League-Sieger FC Chelsea, herangetreten sein. Unter dem deutschen Trainer Thomas Tuchel kicken dort unter anderem die deutschen Nationalspieler Kai Havertz, Timo Werner und Antonio Rüdiger und der Ex-BVB-Profi Christian Pulisic. Zuletzt verpflichteten die Londoner außerdem den belgischen Mittelstürmer Romelu Lukaku von Inter Mailand - ob deshalb das Interesse an Haaland abebbt, ist nicht bekannt.

Keine Chance für Bayern und BVB

Dem Medienbericht zufolge hat der 53-jährige Agent sagenhafte 50 Millionen Euro als Gehaltsvorstellung für den 21-Jährigen ausgerufen. Plus die in England übliche Zusatzzahlung von 2,5 Prozent des Gehalts an den Agenten macht das ein Gesamtgehalt für das Paket Haaland von 51,25 Millionen Euro per anno, also knapp eine Million Euro Gehalt in der Woche. Wie es in dem Bericht des Sportmagazins weiter heißt, soll Berater Raiola als Basis, um überhaupt in konkrete Vertragsverhandlungen mit den Blues über einen Haaland-Transfer einzusteigen, ein Honorar von 40 Millionen Euro gefordert haben.

Die "Sport Bild" rechnete vor, dass es sich damit im Falle eines neuen Fünfjahresvertrags für den norwegischen Superstar um ein Gesamtpaket von etwa 300 Millionen Euro handelt - reine Gehalts- und Honorarzahlungen, versteht sich. Weitere Ablösezahlungen für den Top-Torjäger sind da noch gar nicht eingerechnet. Klar ist, dass sowohl der BVB als auch der FC Bayern München in dieser irren Gehaltsliga keine Rolle mehr spielen und Haaland somit ab 2022 auf keinen Fall mehr in der Bundesliga spielen dürfte, sollten sich die genannten Forderungen bewahrheiten.

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Vertraglich ist der Starspieler bekanntlich noch bis 2024 an die Schwarz-Gelben gebunden, soll in seinem Arbeitspapier aber nach der laufenden Saison eine Ausstiegsklausel stehen haben, die es ihm erlaubt, den Klub für 75 Millionen Euro zu verlassen. Laut "Sport Bild" kann diese fixe Ablösesumme aber durch weitere Bonuszahlungen noch auf 90 Millionen Euro ansteigen, sodass dem BVB der Verlust seines herausragenden Stürmers im kommenden Sommer wenigstens finanziell extrem versüßt würde. Neben dem FC Chelsea gilt Real Madrid als großer Favorit im Werben um Haaland.

Quelle: ntv.de, dbe/sport.de

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