Gamification und KIDie Holocaust-Erinnerung muss mit der Zeit gehenDie heute noch lebenden Opfer des Holocaust sind durchschnittlich 86 Jahre alt. Gespräche mit ihnen als Form der Erinnerungskultur wird es bald nicht mehr geben. Es braucht neue Wege - dort, wo sich junge Menschen aufhalten: in Games, im Netz, in sozialen Medien.27.01.2024Ein Gastbeitrag von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Staatsfeinde gehören verbotenKeine Angst vor einem Verbotsverfahren gegen die AfDDie Stimmen für ein Verbot der AfD mehren sich. Die demokratischen Parteien zögern aber noch. Ihre Ängste sind nachvollziehbar, doch ein taktisches Verhältnis zum Rechtsextremismus verbietet sich. Es ist höchste Zeit, dass die AfD wieder den Rechtsstaat fürchtet statt andersherum.26.01.2024Ein Kommentar von Sebastian Huld
Nach Antisemitismus-SkandalElon Musk besucht ehemaliges KZ AuschwitzDer US-Unternehmer Elon Musk besichtigt die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz. Der Besuch ist eine Reaktion auf einen Vorfall im vergangenen Jahr. Damals bezeichnet der US-Unternehmer eine antisemitische Verschwörungstheorie als "tatsächliche Wahrheit".22.01.2024
95-jährige Holocaust-LeugnerinHaverbeck soll Strafe im Justizkrankenhaus absitzenSie wurde 1929 geboren und hat die NS-Zeit aktiv miterlebt. Weil sie aber den Holocaust leugnet, steht Haverbeck seit Jahrzehnten immer wieder vor Gericht. 2022 wird sie zu einer Haftstrafe verurteilt. Die Behörden haben jedoch Schwierigkeiten, ein passendes Gefängnis zu finden. 18.01.2024
Schändung von Chanukka-LeuchterAbgeordneter verliert nach Feuerlöscher-Attacke ImmunitätAnlässlich des jüdischen Lichterfestes steht im Eingangsbereich des polnischen Parlaments ein Chanukka-Leuchter. Doch ein rechtsradikaler Abgeordneter ist damit nicht einverstanden und erstickt die brennenden Kerzen mit einem Feuerlöscher. Wegen der Attacke drohen dem Politiker nun juristische Konsequenzen. 17.01.2024
Tat antisemitisch motiviertHaftstrafe für Brandanschlag auf Ulmer SynagogeDas Landgericht Ulm verurteilt einen 47-Jährigen wegen eines Brandschlags auf die Synagoge in der Donaustadt. Der Täter flieht im Anschluss an die Tat in die Türkei. Doch zwei Jahre später stellt er sich selbst den Behörden. 16.01.2024
"Da geht die Motivation flöten"Stiftung beklagt mangelnde Unterstützung im Kampf um DemokratieDer neu angefachte Antisemitismus, eine AfD, die dieses Jahr mehrere Wahlen zu gewinnen droht - die bundesdeutsche Demokratie sollte ihre Abwehrkräfte besser stärken. Doch aus der organisierten Zivilgesellschaft kommen Hilferufe: Die staatliche Unterstützung sei behäbig und unstetig.14.01.2024Von Lukas Wessling
Eine für alleHöcke go home (geh' nach Hause, Höcke)Wo auch immer das "home" von Höcke ist – er soll sich da einfach in einem Loch verkriechen. Die aufbrandende rechte Welle, die über unser Land schwappt, ist nicht zu ertragen, findet die Kolumnistin. 13.01.2024Eine Kolumne von Sabine Oelmann
"Größte Heuchelei"Israel nimmt zur Völkermord-Klage StellungBei Israels Einsatz gegen die Hamas im Gazastreifen zahlt die dortige Zivilbevölkerung einen hohen Blutzoll. Südafrika wirft dem Land deshalb Völkermord vor und klagt vor dem Internationalen Gerichtshof. Nun hat Israel das Wort.12.01.2024
Antisemitismus an HochschulenTochter von britischem Minister bricht Uni-Kurs abZuletzt musste an der US-Elite-Universität Harvard die Präsidentin nach Antisemitismusvorwürfen zurücktreten. Nun soll die Tochter des britischen Verteidigungsministers laut einem Medienbericht wegen antiisraelischer Parolen an der Universität in Leeds ein Seminar vorzeitig beendet haben.07.01.2024