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Pläne für 2021 ESC-Teilnehmer brauchen neue Songs

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In welcher Form der ESC 2021 so genau stattfindet, ist noch unklar.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Der Eurovison Song Contest fällt im Mai - wie so vieles andere - der Corona-Pandemie zum Opfer. Die Europäische Rundfunkunion schmiedet aber bereits Pläne für das kommende Jahr. Dafür müssen alle teilnehmenden Länder allerdings nun noch einmal in die Kreativkiste greifen.

Am Eurovision Song Contest (ESC) im kommenden Jahr in Rotterdam werden 41 Länder teilnehmen. Das teilte die Europäische Rundfunkunion (EBU) am Montag in Genf mit. Der Wettbewerb musste in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen und wird nun im Mai 2021 stattfinden.

Die Teilnehmer sind nach Angaben der EBU dieselben Länder, die auch in diesem Jahr dabei sein sollten. Sie dürfen aber nicht mit demselben Song antreten, den sie dieses Jahr präsentieren wollten. Die Niederlande sind Gastgeberland nach dem Sieg von Duncan Laurence 2019 mit seinem Song "Arcade".

Der ESC wird nach Angaben der EBU auf jeden Fall stattfinden - auch wenn die Corona-Pandemie dann noch nicht zu Ende sein sollte. In welcher Form er ausgetragen wird, soll Anfang 2021 entschieden werden. Zurzeit würden vier Szenarien erarbeitet. Die EBU erwartet 180 Millionen Zuschauer weltweit für drei Live-Shows. In diesem Jahr waren die Fans mit einer online organisierten ESC-Ersatzshow getröstet worden.

20 Finalplätze zu vergeben

35 Länder werden in zwei Halbfinals antreten, um einen der insgesamt 20 Finalplätze zu ergattern. Als Hauptgeldgeber sind traditionell Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien fürs Finale bereits gesetzt, außerdem als Gastgeber die Niederlande. Neben europäischen Ländern werden im nächsten Jahr auch Australien und Israel wieder mit dabei sein.

In diesem Jahr gab es zwei Trost-Veranstaltungen für die Fans des Eurovision Song Contests. Die ARD zeigte am 16. Mai "Das deutsche Finale live aus der Elbphilharmonie", bei dem zehn internationale Kandidaten zu sehen waren, die eigentlich beim ESC hätten auftreten sollen. Auch Ben Dolic, der für die diesjährige Teilnahme geplante deutsche Kandidat, war live vor Ort und performte seinen Song "Violent Thing" außer Konkurrenz.

Parallel dazu sendete ProSieben eine von Stefan Raab initiierte Version des Musik-Contests, an dem unter anderem Vanessa Mai, Sarah Lombardi, Mike Singer und Helge Schneider teilnahmen. Der Sieg ging an "The Voice"-Coach Nico Santos für sein Heimatland Spanien.

Quelle: ntv.de, nan/dpa