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Klage gegen Cuba Gooding Jr. US-Komikerin applaudiert angeblichem Opfer

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Cuba Gooding Jr. wurde vergangene Woche in Handschellen ins Gericht gebracht.

(Foto: REUTERS)

Vor einer Woche zeigt eine junge Frau Oscar-Preisträger Cuba Gooding Jr. wegen sexueller Nötigung an, weil er ihr an die Brust und in den Schritt gefasst haben soll. Jetzt behauptet eine US-Komikerin, ähnliches mit dem 51-Jährigen erlebt zu haben.

Hollywood-Star Cuba Gooding Jr. muss sich gerade in New York vor Gericht verantworten. Eine Frau hatte nach einem Aufeinandertreffen mit dem 51-Jährigen in einer New Yorker Bar Anzeige wegen sexueller Nötigung erstattet. Nun schlägt sich eine US-Komikerin auf die Seite des mutmaßlichen Opfers. 

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Claudia Oshry betreibt unter anderem den Podcast "The Morning Toast", wie die US-Seite "PageSix" berichtet. Dort behauptet die 24-jährige US-Komikerin, sie habe Gooding Jr. selbst vor einigen Jahren getroffen: "Als ich in der Highschool war - ich war erst 16 Jahre alt - legte Cuba Gooding Jr. mir seinen Finger auf den Hintern, und ich fühlte mich wild." Es sei irgendwie zu einem Teil von ihr geworden, ein Teil ihrer Geschichte.

Gooding Jr.s Anwalt bestreitet, dass Gooding Jr. Claudia Oshry jemals getroffen habe: "Er hat keine Ahnung, wer diese Frau ist, und mit Sicherheit weiß er, dass so etwas noch nie passiert ist", sagte er der "New York Post".

"Gut so, Mädchen"

Oshry, die für ihren Instagram-Account "Girl With No Job" ("Mädchen ohne Job") bekannt wurde, berichtete weiter, sie habe das Erlebnis im Rahmen ihres Comedy-Programms aufgearbeitet, mit dem sie gerade tourt. Sie behauptete, nach ihren Auftritten kämen immer wieder Menschen zu ihr, die von ähnlichen Grapsch-Attacken durch Gooding Jr. berichtet hätten. Und sie applaudierte der unbekannten 30-Jährigen, die ihn angezeigt hat, weil er ihr in der New Yorker Magic Hour Rooftop Bar and Lounge an die Brust und in den Schritt gefasst haben soll. "Gut so, Mädchen", so Oshry. "Denn er wird weitermachen, wenn niemand die Polizei informiert."

Gooding Jr. musste wegen des Vorfalls vergangene Woche bei der Polizei in New York aussagen, er bekannte sich nicht schuldig. Allerdings tauchten wenig später Aufnahmen einer Überwachungskamera auf, die Fragen aufwarfen, die nun weiterführend vor Gericht behandelt werden müssen.

Quelle: n-tv.de, nan

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