In den Transferverhandlungen um Fußball-Nationalspieler Leroy Sané hat sich dessen Verein Manchester City nach einem Bericht des "Kicker" bereits vor mehreren Tagen beim FC Bayern München beschwert. Demnach erhielt der Bundesligist "vor rund zwei Wochen" ein offizielles Schreiben aus der Chefetage des englischen Meisters mit der Bitte, jegliche Diskussionen und Offerten bezüglich des 23-Jährigen nicht mehr öffentlich zu kommentieren.

Kovac unterstreicht Sané-Aussage
Unterdessen berichtete die "Bild"-Zeitung, dass der FC Bayern sowohl Sané als auch Man City "offizielle Angebote" für den Offensivspieler vorgelegt haben soll. Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hatte gestern am Rande des Audi Cups in München gesagt, der deutsche Rekordmeister wolle zu seinen Bemühungen auf dem Transfermarkt keine "Wasserstandsmeldungen" mehr abgeben.
Rummenigge rüffelt Kovac
Erst am Dienstag hatte Rummenigge den FCB-Trainer Niko Kovac für dessen jüngstes Interview gerügt. Darin sagte Kovac, dass er an eine Verpflichtung Sanés glaube. "Weder optimistische noch pessimistische Aussagen helfen uns da", entgegnete Rummenigge.
Kurz danach entschuldigte sich Kovac öffentlich bei Man City und in einem Telefonat bei Trainer Josep Guardiola. Die Münchner fürchten, den Abschluss ihres wohl wichtigsten Deals des Sommers zu gefährden, wenn sie die Engländer und den eigenwilligen Guardiola vergraulen. Sanés Vertrag in Manchester läuft noch bis Juni 2021.
