Technik

Auch Watch 7 und neues iPad mini Apple schickt das iPhone 13 ins Rennen

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Die Farbvarianten des iPhone 13 Pro.

(Foto: Apple)

Das iPhone 13 ist da. Es kommt in vier verschiedenen Varianten, von denen das am besten ausgestattete Modell rund 1830 Euro kostet. Dazu stellt Apple die Watch 7 und ein neues iPad mini vor.

Man kann sagen, was man will, Apple weiß, wie man Streaming-Events veranstaltet. So war auch die diesjährige Herbst-Show ohne Live-Publikum sehr unterhaltsam mit vielen schönen Videoclips und gut gelaunten und vorbereiteten Präsentatoren. Die vorgestellten Geräte waren nicht ganz so aufregend, aber das hatte in diesem Jahr auch niemand erwartet.

Nachdem Tim Cook die Serien- und Film-Neuheiten für Apple TV+ vorgestellt hatte, ging es mit der neuen Generation des Standard-iPad los. Ausgestattet mit dem A13-Chip des iPhone 11 soll es 20 Prozent schneller als der Vorgänger sein. Außerdem hat es eine verbesserte Frontkamera. Die wichtigste Neuerung ist aber iPadOS 15, die aber auch viele ältere Geräte ab dem 20. September erhalten werden, wenn Apple auch iOS 15 veröffentlicht.

Der Startpreis beträgt knapp 380 Euro. Die Vorbestellung startet am 17. September, eine Woche später ist das iPad erhältlich.

Großes Update für iPad mini

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Das iPad mini ist jetzt eigentlich ein iPad Air mini.

(Foto: Apple)

Ein großes Upgrade hat Apple dem iPad mini gegönnt, das jetzt das gleiche Design wie das iPad Air hat. Dazu gehören unter anderem ein deutlich besseres, 8,3 Zoll großes Display mit schmalen Rändern, ein Fingerabdrucksensor im Einschalter, Stereo-Lautsprecher und ein USB-C-Eingang.

Das Gerät hat mit dem A15 einen sehr starken Prozessor und die Mobilfunk-Version ist 5G-fähig. Außerdem ist das neue iPad mini mit besseren 12-Megapixel-Kameras ausgestattet und unterstützt den Apple Pen (135 Euro) der zweiten Generation. Mit einem Startpreis von rund 550 Euro ist es ein ziemlich teurer Spaß. Für die passende Schutzhülle Smart Folio sind 65 Euro fällig.

Apple Watch 7 mit größerem Display

Die im wahrsten Sinne des Wortes größte Verbesserung der Apple Watch 7 ist das um fast 20 Prozent größere Display. Gleichzeitig hat es 40 Prozent dünnere Ränder und ist um 70 Prozent heller als der Bildschirm der 6er-Serie. Auf dem Display ist damit jetzt Platz für eine virtuelle Tastatur. Dazu ist die Apple Watch 7 auch nach iPX6 gegen Staub geschützt - wasserdicht waren Apples Smartwatches schon vorher. Die Watch 7 soll bis zu 18 Stunden durchhalten und 30 Prozent schneller laden.

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Die Apple Watch 7 hat durch schmalere Ränder ein größeres Display.

(Foto: Apple)

Die günstigste Variante kostet in den USA 399 Dollar. Euro-Preise hat Apple noch nicht mitgeteilt, man weiß lediglich, dass die Geräte irgendwann im Herbst auf den deutschen Markt kommen.

iPhone 13 stärker und ausdauernder

Höhepunkt der Show war natürlich die neue iPhone-13-Serie. Große Designänderungen gibt es nicht, die wichtigsten Neuerungen findet man im Inneren der Geräte. Unverändert gibt es vier verschiedene Varianten: Das iPhone 13 Pro hat ein 6,1 Zoll großes Display, das Pro Max einen 6,7-Zoll-Bildschirm. Dazu kommen das iPhone 12 mit 6,1-Zoll-Panel und das handliche iPhone 13 Mini mit 5,4 Zoll großem Display.

Angetrieben werden alle Modelle von Apples neuem Chip A15 Bionic, der in jeder Hinsicht nochmal deutlich leistungsfähiger als der Vorgänger sein soll. Mit größeren Akkus sollen das iPhone 13 mini und das iPhone 13 Pro trotzdem rund 1,5 Stunden länger durchhalten, das iPhone 13 und das iPhone 13 Pro Max sollen ihre Vorgänger sogar um 2,5 Stunden übertreffen.

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Gerüchten zufolge könnte es sich um das letzte iPhone mini handeln.

(Foto: Apple)

Die Displays der Standard-Modelle sind heller geworden, haben aber keine höhere Bildwiederholfrequenz erhalten. Immerhin ist auch bei ihnen wie bei den Pro-Modellen die Notch durch eine kleinere TrueDepth-Kamera schmaler geworden.

Kameras deutlich lichtempfindlicher

iPhone 13 und iPhone 13 mini haben nach wie vor eine 12-Megapixel-Weitwinkel-Kamera und eine 12-Megapixel-Ultraweitwinkel-Kamera, die jetzt aber diagonal angeordnet sind. Mit größeren Sensoren sollen sie wesentlich lichtempfindlicher sein als die Knipsen der Vorgänger. Unter anderem ist es so möglich, dass die Kameras nachts automatisch Sterne am Nachthimmel erkennen und die Einstellungen automatisch so anpassen, dass sie auch auf Fotos zu sehen sind.

Die Weitwinkelkamera hat eine verbesserte optische Bildstabilisierung durch Sensorverschiebung. Das gilt sogar für das kleine iPhone 13 mini.

Videoaufnahmen mit künstlichem Bokeh

Mit den neuen iPhones sind Videoaufnahmen mit künstlicher Tiefenunschärfe möglich. Wegen der hohen Rechenleistung der Geräte kann der Effekt auch nachträglich angewendet werden.

iPhone 13 und iPhone 13 mini sind in Schwarz, Weiß, Rot, Blau und Rosé erhältlich. Wie bisher starten die Preise bei rund 800 und 900 Euro, jetzt allerdings mit 128 statt 64 Gigabyte (GB) Flash-Speicher. Vorbestellen kann man ab dem 17. September, erhältlich sind die Geräte ab dem 24. September.

Pro-Modelle haben drei Nacht-Kameras

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Alle drei Kameras können im Nachtmodus eingesetzt werden.

(Foto: Apple)

Weil die drei Kameras auf der Rückseite gleich angeordnet sind, kann man die Pro-Modelle noch weniger von ihren Vorgängern unterscheiden. Wie gehabt besitzen sie ein zusätzliches Teleobjektiv, jetzt allerdings mit dreifach optischem Zoom. Die Hauptkamera ist noch lichtstärker als bei den Standard-Modellen und die Ultraweitwinkel-Kamera der Pro-Modelle hat einen Autofokus, der unter anderem Makro-Aufnahmen aus 2 Zentimetern Entfernung ermöglicht. Alle drei Kameras beherrschen den Nachtmodus.

Displays mit bis zu 120 Hz und bis zu 1 TB Speicher

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Die Displays von iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max sind nicht nur heller als die Bildschirme der Vorgänger, sie beherrschen jetzt endlich auch höhere Bildwiederholfrequenzen von bis zu 120 Hertz (HZ), die es bei Android-Smartphones schon länger gibt. Um Strom zu sparen, passen sie die Frequenz automatisch an die jeweiligen Anforderungen an.

Apple verkauft iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max in Silberblau, Silber, Gold, Grafit und Schwarz. Die Startpreise liegen wie gehabt bei 1150 Euro und 1270 Euro für die 128-GB-Varianten. Neu sind Modelle mit 1 Terabyte (TB) Speicher, die 1730 beziehungsweise 1830 Euro kosten. Auch iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max gehen am 24. September in den Handel, ab dem 17. September kann man sie vorbestellen.

Quelle: ntv.de

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