Technik

Erstaunlich, wie gut die sind Die drei besten 300-Euro-Smartphones

Die besten Smartphonesbis zu 300 Euro.jpg

In der 300-Euro-Klasse haben Smartphones inzwischen auch richtig gute Kameras.

(Foto: kwe)

Während Top-Smartphones inzwischen schon um die 1000 Euro kosten, gibt's richtig gute Mittelklasse-Geräte bereits für knapp 300 Euro. n-tv.de stellt seine drei Favoriten in dieser Preisklasse vor.

Viele Nutzer sehen gar nicht ein, warum sie für ein Smartphone bis zu 1000 Euro oder sogar mehr ausgeben sollen, damit sie den Mond fotografieren können oder auf Displays blicken dürfen, die höher auflösen als ihr Fernseher. Und das müssen sie auch gar nicht. Wer nicht das Beste vom Besten haben möchte und keine technischen Spielereien braucht, kann sehr viel Geld sparen und trotzdem ein richtig gutes Smartphone nutzen. Hier sind drei Geräte der 300-Euro-Klasse, die n-tv.de richtig gut findet:

Nokia 8.1

Nokia 8.1 Iron Steel -Blue Silver.jpg

(Foto: HMD Global)

Das Nokia 8.1 ging vor neun Monaten für 450 Euro an den Start. Inzwischen ist es im Online-Handel für rund 150 Euro weniger zu haben. Zu dem günstigen Preis bekommt man ein schickes Gerät mit geschliffenem Metallrahmen, das auch eine gute technische Ausstattung bietet.

Das LCD des Nokia 8.1 ist 6,18 Zoll groß und mit einer Pixeldichte von 403 ppi ziemlich scharf. Dazu kann der Bildschirm sehr hell leuchten, liefert für ein LCD kräftige Kontraste und zeigt schöne Farben. Wer auf dem Smartphone gerne Filme und Serien streamt, wird zu schätzen wissen, dass das Display HDR10 unterstützt.

Android-10-Update-Nokia-81.jpg

Das Nokia 8.1 hat eben als eines der ersten Smartphones das Update auf Android 10 erhalten.

(Foto: kwe)

Auf der Rückseite sitzt eine richtig gute 13-Megapixel-Kamera von Zeiss. Sie ist optisch stabilisiert, hat eine lichtstarke Blende f/1.8 und nimmt auch noch bei wenig Licht schöne Fotos und Videos auf. Die zweite Kamera liefert Tiefeninformationen, wodurch das Nokia 8.1 auch ein recht ansprechendes künstliches Bokeh bei Porträtaufnahmen erzeugt.

Qualcomms Mittelklasse-Chip Snapdragon 710 ist mit 4 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher mehr als kräftig genug für den Alltag, der Akku bringt das Nokia 8.1 mit 3500 Milliamperestunden (mAh) locker über den Tag. Der interne Speicher ist 64 GB groß und erweiterbar - da kann man auch nicht meckern. Und ganz wichtig: Weil es ein Android-One-Gerät ist, bekommt das Nokia 8.1 mindestens zwei Jahre lang Betriebssystem-Upgrades und garantiert drei Jahre lang Sicherheits-Updates. Aktuell verteilt Hersteller HMD bereits Android 10.

Motorola One Vision

motorola one vision_Sapphire Gradient_02.jpg

Das Motorola One Vision hat ein Display im Kino-Format 21:9.

(Foto: Motorola)

Auch das Motorola One Vision ist im Android-One-Programm und damit langlebiger als so manches Top-Smartphone. Aktuell zahlt man online für das Gerät rund 290 Euro.

Das Smartphone hat ein Display im 21:9-Format, was bis auf Sony andere Hersteller selten verwenden. Damit ist das One Vision eigentlich für die Darstellung von Filmen in diesem Seitenverhältnis bestens geeignet, allerdings stört bei bildschirmfüllenden Inhalten die recht große Bohrung für die Frontkamera. Ansonsten ist das aber kein Problem und das HDR-fähige LCD mit 409 ppi an sich ist sehr gut.

Das Motorola One Vision sieht in seinem schlanken Glas-Kleid hübsch aus, ist aber trotzdem nach IP58 gegen Staub und Spritzwasser geschützt - das ist in dieser Preisklasse selten. Auch das Innenleben des günstigen Mittelklässlers ist nicht von Pappe. Mit dem Samsung-Chip Exynos 9609 und 4GB Arbeitsspeicher muss man sich im Normalbetrieb über Ruckler oder kleine Päuschen keine Gedanken machen. Der interne Speicher ist mit 128 GB reichlich bemessen und trotzdem noch erweiterbar, die Akku-Kapazität mit 3500 mAh absolut ausreichend.

Für ein 300-Euro-Smartphone hat das Motorola One Vision eine außergewöhnlich gute 48-Megapixel-Kamera. Um lichtstärker zu sein, fasst sie vier Pixel zu einem "Super-Pixel" zusammen. Damit kommt die außerdem optisch stabilisierte Kamera nicht nur bei schwachen Licht noch gut zurecht, sondern verfügt auch über einen ansprechenden Nachtmodus. Ein gutes Bokeh bei Porträts ermöglicht die zusätzliche 5-Megapixel-Kamera mit Tiefeninformationen.

Xiaomi Redmi Note 8 Pro

Xiaomi Redmi Note 8 Pro Test.jpg

Das Xiaomi Redmi Note 8 Pro hat sogar eine Quad-Kamera auf der Rückseite.

(Foto: kwe)

Das Xiaomi Redmi Note 8 Pro gehört zwar nicht zum Android-One-Programm, ist aber eben erst für schlappe 250 Euro auf den Markt gekommen und sollte noch zwei Upgrades des Betriebssystems bekommen. Android 10 ist laut Xiaomi schon in Vorbereitung.

Das LCD des Redmi Note 8 Pro ist rund 6,5 Zoll groß und mit 395 ppi, hoher Leuchtkraft sowie schönen Farben und Kontrasten etwa so gut wie die Displays der beiden oben genannten Geräte. HDR-fähig ist der Bildschirm allerdings nicht.

Angetrieben wird das Xiaomi-Smartphone von einem Mediatek-Chip, der sogar für anspruchsvollere Spiele stark genug sein soll. Tatsächlich schlägt er sich im Antutu-Benchmark ziemlich gut, erreicht mit rund 227.500 Punkten ein besseres Ergebnis als das Google Pixel 2 XL und landet nur knapp hinter dem Samsung Galaxy S9. Passend dazu stecken im Redmi Note 8 Pro 6 GB Arbeitsspeicher und ein Akku, der 4500 mAh fasst. Der erweiterbare Flash-Speicher ist 64 GB groß.

Auf der Rückseite hat das Gerät eine Quad-Kamera, bei der vor allem die Haupt-Knipse mit einer maximalen Auflösung von 64 Megapixeln und einem guten Nachtmodus überzeugt. Auch bei ihren Fotos werden im Normalfall vier Pixel zusammengefasst. Dazu kommen noch eine akzeptable Ultraweitwinkel-Kamera, eine Makro-Kamera und ein Tiefen-Sensor für künstliches Bokeh.

ANZEIGE
Nokia 8.1 Dual SIM Smartphone (15, 69 cm (6, 18 Zoll) Full HD+ Display, 64 GB interner Speicher, Android 9 Pie) - Iron
341,23 €

 

Quelle: ntv.de