Unterhaltung

100.000 Euro pro Folge Liefers und Prahl verlängern beim "Tatort"

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Bleiben dem "Tatort" erhalten: Axel Prahl (l.) und Jan Josef Liefers.

(Foto: imago/Future Image)

Derzeit ist Jan Josef Liefers wegen seiner Teilnahme an der Aktion "#allesdichtmachen" in aller Munde. Doch eigentlich ist er ja vor allem eins: "Tatort"-Darsteller. Und das bleibt er auch für mindestens sechs weitere Folgen, für die die ARD ihn und seinen Kollegen Axel Prahl stattlich entlohnt.

Das Münsteraner "Tatort"-Ermittlerteam bleibt weiter an Bord. Wie Schauspieler Axel Prahl in der "Bild"-Zeitung bestätigte, haben er und sein Kollege Jan Josef Liefers die Verträge für ihre Rollen als Kommissar Thiel und Professor Boerne verlängert.

"Die Tinte ist trocken", sagte Prahl dem Blatt. Man plane mindestens sechs weitere Folgen. Der Vertrag sei damit so langfristig wie noch nie geschlossen worden, schreibt die "Bild"-Zeitung. Bisher habe man noch stets im Zwei-Jahres-Rhythmus verhandelt.

Das Gesamtbudget liege pro Folge bei knapp 1,5 Millionen Euro, heißt es weiter. Liefers und Prahl würden dabei mit schätzungsweise 100.000 Euro je Folge entlohnt. Wichtiger als die Gage sei ihm jedoch die Qualität der Drehbücher gewesen, sagt Prahl. "Die Storys müssen stimmen."

Beliebtestes "Tatort"-Team

Boerne und Thiel gehen seit 2002 für den WDR auf Täterfang und waren bislang in 38 Folgen zu sehen. Den neuesten und damit 39. Fall "Rhythm and Love" strahlt das Erste am Sonntag aus.

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Die mit Slapstick und Klamauk unterlegten Filme gelten nach mehreren Umfragen als das beliebteste Format der Krimireihe. Regelmäßig schalten deutlich mehr als zehn Millionen Zuschauer ein, wenn Prahl und Liefers im Einsatz sind.

Liefers stand zuletzt auch wegen seiner Teilnahme an der Aktion "'#allesdichtmachen" im Rampenlicht. Als Reaktion auf seine Kritik am Umgang der Medien mit den Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wurden sogar Stimmen laut, sein "Tatort"-Engagement zu beenden. ARD-Programmdirektor Volker Herres stellte unterdessen klar, man sehe keinen Anlass für derartige Sanktionen, was die jetzige Vertragsverlängerung für Liefers unterstreicht.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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