Kaufberatung: Mit unserem Winterreifen-Test bzw. -Vergleich 2022 finden Sie das richtige Produkt

Zusammenfassung: Ihren Winterreifen Testsieger finden
  • Der Reifenwechsel ist jedes Jahr mit Änderung der Witterungsbedingungen aufs Neue nötig. Dabei ist sowohl bei dem Wechsel von Winter- auf Sommerreifen als auch umgekehrt unbedingt auf den richtigen Zeitpunkt zu achten.
  • Winterreifen eignen sich durch ihre speziell auf diese Jahreszeit optimierte Beschaffenheit deutlich besser als Allwetterreifen.
  • Sie können bei der Anschaffung aus zwei Arten von Reifen wählen: Einerseits gibt es das Komplettpaket aus Winterreifen mit schon integrierten Felgen, andererseits können Sie sich auch für die reinen Reifen entscheiden, die beim Reifenwechsel neu auf die Felgen gezogen werden müssen.

winterreifen-test

Mit Hilfe unseres Winterreifen-Vergleichs 2022 bei n-tv.de finden Sie heraus, welche Kriterien Sie beim Kauf beachten sollten. Die unterschiedlichen Winterräder, Ganzjahresreifen und Sommerreifen tragen allesamt zu Ihrer Sicherheit im Straßenverkehr erheblich bei. Nutzen Sie vor dem Kauf daher auch die Informationen der Winterreifen-Tests von Stiftung Warentest und ADAC.

Dass gleich zwei renommierte Instanzen sich intensiv mit Winterbereifung auseinandergesetzt haben, spricht für die Wichtigkeit der korrekten Bereifung in jeder Jahreszeit. Durch die Erkenntnisse, die beim Winterreifen-Test der Stiftung Wartentest gewonnen wurden, und durch die Statements des ADAC finden Sie auf dem schnellsten Weg zu Ihrem persönlichen Winterreifen-Testsieger.

1. Was muss man vor dem Kauf über Winterreifen wissen?

Damit Sie als Käufer eine informierte Entscheidung bezüglich Autoreifen im Winter treffen und die besten Winterreifen erkennen können, möchten wir Sie mit unserer Kaufberatung bei n-tv.de unterstützen.

1.1. Die Eigenschaften des Winterreifens

winterreifen im schnee

Die Mindestprofiltiefe von Winterreifen ist eines der wichtigsten Merkmale.

Winterräder werden aus einem speziellen Gemisch von Gummi hergestellt, das sich auch bei sehr niedrigen Temperaturen durch seine elastischen Eigenschaften durch Griffigkeit auszeichnet. Die Elastizität reicht aus, um weich über die Straßen zu rollen.

Die Profiltiefe der Winterreifen ist höher als bei einem Sommerreifen, was für eine deutlich verbesserte Haftung auf verschneiten und vereisten Straßen sorgt. Der sogenannte Rollwiderstand erhöht sich, was zur guten Straßenlage beiträgt. Dadurch steigt allerdings auch der Kraftstoffverbrauch bei aufgezogenen Winterreifen leicht an. Die Kraftstoffeffizienz ist von der jeweiligen Reifenklasse abhängig.

Doch nicht nur bei Schnee und Eis, sondern auch auf nassen und glatten Fahrbahnen, die im Herbst und im Winter vorherrschen, müssen Winterreifen guten Grip gewährleisten.

1.2. Sommerreifen und Winterreifen zur falschen Jahreszeit

Im Winter mit Sommerreifen zu fahren ist nicht nur keinesfalls empfehlenswert, sondern auch schlichtweg nicht erlaubt. Dass die Straßenverkehrsordnung hier eine Regelung beinhaltet, hängt mit den Straßenverhältnissen und der Beschaffenheit der unterschiedlichen Reifen zusammen. Um die herausragenden Unterschiede und den alljährlichen Wechsel zwischen Winter- und Sommerreifen zu verstehen, muss man die Eigenschaften der jeweiligen Reifen kennen.

Achtung: Sie sollten keinesfalls im Winter mit Sommerreifen oder im Sommer mit Winterreifen fahren. Jene Reifen, die speziell für die jeweils andere Jahreszeit gedacht sind, haben im Vergleich immer deutliche Nachteile.

Das geringere Profil des Sommerreifens sowie seine Gummimischung machen den Reifen deutlich härter. Dies macht den Sommerreifen robust gegenüber extremen Temperaturen, bedeutet gleichzeitig aber auch bei Schnee und Kälte eine deutlich schlechtere Haftung.

Fahren Sie einen Winterreifen im Sommer, sorgt dessen weiche Gummimischung für längere Bremswege und größeren Abrieb.

1.3. Allwetterreifen sind keine Alleskönner

In Gedanken könnte man nun meinen, dass ein sogenannter Allwetterreifen doch die ideale Lösung sein müsste, um ohne lästigen Reifenwechsel das ganze Jahr hindurch sicher durch den Straßenverkehr zu fahren. Leider sind Allwetterreifen eher ein ungünstiger Kompromiss, was sich immer wieder beim Reifentest von Winterreifen und Allwetterreifen bestätigt.

Die Kompletträder sind meist weder wirklich gut für den Sommer noch für den Winter geeignet und daher stets den Spezialisten gegenüber im Nachteil. In einem Winterreifen-Test von der Stiftung Warentest und dem ADAC lautet sogar die Überschrift: „Finger weg von Ganzjahresreifen!“. Wir haben für Sie kurz die zwei Typen in einer Tabelle gegenübergestellt, damit Sie das Wichtigste über beide Arten vor Augen haben.

EIGENSCHAFT WINTERREIFEN ALLWETTERREIFEN
Material sehr weich weich
Grip im Schnee sehr gut befriedigend
Abrieb wenig stärker

1.4. Wie äußert sich bei Winterreifen das Gesetz?

Es besteht eine sogenannte situative Winterreifenpflicht, da bei Schnee, Schneematsch, Glatteis, Eis- und Reifglätte Winterreifen auf den Pkw aufgezogen werden müssen. Sind diese „winterlichen“ Verhältnisse vorhanden, drohen bei einer Fahrt im Winter mit Sommerreifen ein Bußgeld und ein Punkt in Flensburg, wenn Sie den Straßenverkehr behindern.

Hinweis: Bei einem Verstoß gegen die Winterreifenpflicht wird stets der Fahrer haftbar gemacht, nicht der Halter des Kraftfahrzeugs.

In der Straßenverkehrsordnung greift die Richtlinie 92/23/EWG. Da die Straßenverhältnisse sich blitzschnell verändern können und in der StVO kein Zeitraum angegeben ist, halten Sie sich an folgende Faustregel: Winterreifen von O (Oktober) bis O (Ostern) fahren.

Die Auswirkungen auf Ihren Versicherungsschutz können ebenfalls dramatisch sein, sobald ein Unfall geschieht. Die Versicherungen werden einen Unfall im Winter sofort hinsichtlich Ihrer Bereifung prüfen.

Da beim Fahren in winterlichen Verhältnissen mit Sommerreifen grobe Fahrlässigkeit unterstellt wird, drohen der vollständige Wegfall oder schmerzhafte Kürzungen der Versicherungsleistung.

FAHREN OHNE WINTERREIFEN SANKTION
Allg. Kontrolle Bußgeld 60,- €, 1 Pkt. Flensburg
Verkehrsbehinderung Bußgeld 80,- €, 1 Pkt. Flensburg
Verkehrsgefährdung Bußgeld 120,- €, 1 Pkt. Flensburg
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2. Wie erkennt man einen guten Winterreifen?

Vermeiden Sie Bußgelder und Unannehmlichkeiten mit der Versicherung, während Sie gleichzeitig einen aktiven Beitrag zu Ihrer Sicherheit und der Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer leisten: Nehmen Sie einmal bewusst im Fachhandel die Kennzeichnung von Winterreifen in Augenschein. Dann erkennen Sie selbst als Laie deutliche Unterschiede, bevor Sie einen bestimmten Reifen kaufen.

  • Schneeflockensymbol: Das Symbol ist an der Flanke des Winterreifens angebracht. Wo Sie ansonsten M + S lesen (steht für „mud and snow“ oder Matsch und Schnee), deutet dieses Symbol auf einen wintertauglichen Reifen hin. Allerdings gibt das Symbol keinerlei Auskunft darüber, wie gut der Reifen sich im Winter macht.
  • Lamellen: Jeder Reifen besitzt ein bestimmtes Profil. Ein Winterreifen verfügt über viele, feine Profileinschnitte, die als Lamellen bezeichnet werden. Diese verzahnen sich mit Eis und Schnee, was für die notwendige Nasshaftung sorgt.
  • Profiltiefe: Bei Winterreifen sind die Rillen deutlich tiefer als bei Sommerreifen. Der Gesetzgeber schreibt eine Tiefe von mindestens 1,6 Millimetern vor, Experten hingegen empfehlen 4 Millimeter für mehr Sicherheit beim Fahren und einen kürzeren Bremsweg.
alpinsymbol im winterreifen

Nach diesem Symbol sollten Sie beim Kauf eines Winterreifens Ausschau halten.

Das „Alpine“-Symbol wird für Winterreifen Pflicht. Reifen, die ab dem 01. Januar 2018 hergestellt werden, müssen über ein Bergpiktogramm mit integrierter Schneeflocke verfügen. Bis zum Jahr 2024 gilt eine Übergangsfrist, sodass mit M+S gekennzeichnete Reifen nicht sofort ersetzt werden müssen.

3. Welche Winterreifen-Kategorien sollte man kennen?

Es gibt diverse Variationen, in denen Sie Winterkompletträder oder Winterreifen mit Felgen wählen können. Dabei bedeuten die unterschiedlichen Begriffe häufig ähnliche Dinge.

Kompletträder-Winterreifen bestehen aus einem Paket mit sowohl einer Felge als auch dem schwarzen Gummireifen. Sie können zwischen Winterreifen mit Stahlfelgen oder Winterreifen mit Alufelgen Ihren persönlichen Favoriten wählen. Wer besonders großen Wert auf die Optik legt und keine Radkappen verwenden möchte, entscheidet sich meist eher für Alufelgen. Diese punkten zusätzlich mit ihrer federnden Wirkung und der Tatsache, dass sie Wärme bis zu fünfmal besser leiten als Stahlfelgen.

Trotzdem haben die Felgen aus Stahl mindestens genau so viel zu bieten und sind ebenso beliebt. Warum man sich für oder gegen Winterreifen mit Stahlfelgen entscheiden könnte, haben wir für Sie kurz zusammengefasst:

    Vorteile
  • Robust: die Felgen halten auch kleinere Zusammenstöße und Schlaglöcher aus, ohne direkt zu zerkratzen
  • Witterungsbeständig: Stahlfelgen laufen nicht an und müssen auch nicht poliert werden
  • Ideal für Geländereifen
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und kostengünstiger Ersatz
  • In den meisten gängigen Reifengeschäften dauerhaft vorrätig
    Nachteile
  • Erschütterungen der Räder werden stärker wahrgenommen als bei Alufelgen
  • Überhitzen der Bremsanlage wegen des schlechteren Wärmeleitvermögens wahrscheinlicher als bei Alufelgen
  • relativ hoher Reinigungsaufwand

Neben diesen Winterkompletträdern haben Sie auch die Möglichkeit, lediglich den schwarzen Gummireifen auf Ihren vorhandenen Felgen je nach Jahreszeit austauschen zu lassen. Nutzen Sie den Winterreifendienst diverser Werkstätten, die kompetent und sicher einen Austausch vornehmen.

Tauschen Sie Ihre Winterreifen so beispielsweise bei ATU, die als Werkstattkette deutschlandweit vertreten sind. Fahren Sie mit Ihrem SUV gezielt Service-Partner an, deren Winterreifen-Marke Sie fahren. Namhafte Hersteller wie Continental, Falken oder Michelin sind ebenso wie Nexen oder Pirelli flächendeckend zu finden.

4. Was bedeuten die Zahlen auf dem Reifen?

Haben Sie bereits einen bestimmten Favoriten bei Ihrer Recherche ermittelt, dann sollten Sie vor dem Kauf weitere Daten berücksichtigen.

hand haelt fahrzeugschein vor winterreifen

Wenn Sie unsicher sind, welche Reifengröße Sie benötigen, kann ein Blick in den Fahrzeugschein Abhilfe verschaffen.

Nachdem Sie sich zwischen den Komplett-Winterreifen samt Felge und reinen Gummireifen entschieden haben, kommt im Detail die Größe des Winterreifens ins Spiel. Diese können Sie seitlich an Ihrem Reifen ablesen.

Mal angenommen, dort finden Sie folgenden Schriftzug: 205 60 R16 91V.

Dies beinhaltet die Information, dass die Reifenbreite 205 mm beträgt sowie das Verhältnis von Höhe zu Breite (60 Höhe ergibt sich aus 60 % von 205 mm Breite), dem Code für die Reifenbauart (R = Radialreifen) und den Felgendurchmesser (16 Zoll).

Ein Winterreifen 205 55 R16 91V gleicht daher dem vorherigen Modell bis auf das Verhältnis von Höhe zu Breite, ist also etwas schmaler. Bei einem Winterreifen 195 65 R15 91V hingegen sehen Sie bei jedem einzelnen Wert deutliche Unterschiede.

Die Zahl 91 ist in diesem Beispiel die Tragfähigkeitskennzahl. Diese gibt mit dem Tragfähigkeitsindex an, wie stark ein Reifen maximal belastet werden darf und hängt vom Luftdruck des Winterreifens und der Fahrtgeschwindigkeit ab.

Welche Bereifung Sie für Ihr Auto verwenden können, finden Sie in Ihrem Fahrzeugschein unter den Ziffern 20 bis 23. Unter Ziffer 33 finden Sie eventuell noch spezielle Empfehlungen zu Profilen oder Herstellern.

5. Welche unterschiedlichen Höchstgeschwindigkeiten gibt es für Winterreifen?

Winterreifen stellen die einzige Ausnahme beim Geschwindigkeitsindex dar. Obwohl es nicht empfohlen wird, ist es grundsätzlich erlaubt, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit unter der des Fahrzeugs liegt. Grund dafür ist die Annahme, dass die Witterungsverhältnisse ein Ausfahren der Höchstgeschwindigkeit verhindern.

Achten Sie auch beim Kauf von Autoreifen im Winter stets darauf, die maximal empfohlene Geschwindigkeit für den Reifen auf Ihr Fahrzeug abzustimmen. Generell gilt, dass Sie mit einem höheren Wert beim Reifen nichts falsch machen können, da das Fahrzeug dieses Tempo gar nicht erreichen kann. Umgekehrt sollten Sie sich gerade bei wechselnden Fahrern nicht darauf verlassen, dass während der Winterreifen-Periode die Höchstgeschwindigkeit des Pkw nicht ausgenutzt wird.

Die mögliche Höchstgeschwindigkeit ist mit einem Buchstaben auf der Flanke des Reifens gekennzeichnet. Die Einteilung von Höchstgeschwindigkeiten beginnt mit dem Buchstaben G, der auf eine Maximalgeschwindigkeit von 90 km/h verweist. Die Tabelle ist bis zum Buchstaben ZR gestaffelt, was sich auf Reifen bezieht, die Höchstgeschwindigkeiten von mehr als 240 km/h gewachsen sind.

Achtung: In verschiedenen Winterreifen-Tests wird bei diesem Thema stets darauf hingewiesen, dass Maximalgeschwindigkeiten bei winterlichen Straßenverhältnissen vermieden werden sollten, da witterungsbedingt erhöhte Unfallgefahr besteht.

6. Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Winterreifen-Wechsel gekommen?

Neben der Faustregel, von Oktober bis Ostern Ihr Kraftfahrzeug mit Winterreifen auszustatten, sollten die aktuellen Wetterberichte Ihre Entscheidung beeinflussen.

Hinweis: Vermeiden Sie einen zu frühen Wechsel auf Winterreifen, da diese weniger gut mit starken Regenfällen zurechtkommen und durch den größeren Abrieb der weichen Gummimischung etwas mehr Sprit verbrauchen. Auch ein zu später Wechsel auf Winterreifen kann nicht nur gefährlich werden, sondern auch die erwähnten Bußgelder, Punkte und Versicherungsprobleme nach sich ziehen. Achten Sie auch im Frühjahr stets auf die Angaben und Prognosen des Wetterberichtes, damit Sie einen möglichst passenden Zeitpunkt abschätzen können.

Das Winterreifen-Alter sollten Sie ebenso bei Ihrer Planung berücksichtigen. Die Profiltiefe sollte zudem mindestens 1,6 Millimeter betragen. Sobald dieser Wert unterschritten wird, ist der Neukauf von Winterrädern unbedingt notwendig, egal, wie alt die Reifen sind.

Ist die Mindestprofiltiefe der Winterreifen nicht mehr gegeben, sollten Sie den kompletten Satz Winterreifen ersetzen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die ab 2018 gültigen Symbole für Winterreifen auf dem Reifen abgebildet sind. Die Übergangsfrist der neuen Kriterien für sichere Winterreifen läuft schließlich im Jahr 2024 aus.

Wenn Sie Ausschau nach einem Satz günstiger Winterreifen halten und trotzdem Wert auf eine namhafte Marke wie Nokian, Bridgestone oder Hankook legen, kommen Ihnen die vollen Lager im Spätsommer entgegen. Hier lassen sich bei frühzeitiger Suche umfangreiche Preisvergleiche anstellen und die besten Winterreifen-Schnäppchen machen. Dadurch geraten Sie bei einem plötzlichen Wetterumschwung außerdem nicht in Zugzwang.

7. Wie werden die Reifen richtig gelagert?

Wer gewöhnliche Straßenkreide zur Hand hat, kann diese für die Reifen verwenden. Generell sollte jedoch bei Kreide, insbesondere wenn sie von Kindern genutzt wird, auf bedenkliche Inhaltsstoffe geachtet werden. Öko-Test hat diesbezüglich Untersuchungen durchgeführt, laut derer vor allem Farbpigmente in roter Kreide problematisch sind. Es empfiehlt sich also, weiße Kreide zu verwenden.

Wer sich das Geld für eine Lagerung in Werkstätten sparen möchte, kann im privaten Umfeld einen großen Beitrag zur Langlebigkeit der Räder leisten. Markieren Sie im Frühjahr mit einem Stück Kreide, wo welcher Reifen montiert gewesen ist. Experten raten für einen gleichmäßigen Verschleiß während der Nutzung dazu, die Reifen achsenweise zu tauschen. Mit Hilfe der Markierung können Sie dieser Empfehlung im nächsten Herbst mühelos nachkommen und die Lebensdauer verlängern.

Nachdem die Markierung angebracht worden ist, suchen Sie nach einem möglichst kühlen, trockenen und dunklen Ort, an dem Sie die Winterräder einlagern können. Dies können Keller oder Dachböden sein, aber auch die Garage kommt in Frage. Um Unwuchten durch eine liegende Lagerung zu vermeiden und um Platz zu sparen, eignen sich sogenannte Felgenbäume.

8. Wichtige Kundenfragen und unsere Antworten rund um den Winterreifen-Vergleich

Abschließend haben wir häufig gestellte Fragen zu diesem Winterreifen-Vergleich auf n-tv.de für Sie zusammengestellt.

8.1. Welche Vorteile haben Winterkompletträder?

Die Kompletträder unter den Winterreifen überzeugen im Gegensatz zu den einfachen Winterreifen ohne Felgen mit Zeitersparnis, einfacher Montage und überschaubaren Kosten. Zudem gibt es meist die Möglichkeit, sich die Räder selbst zusammenzustellen. Damit werden sowohl bei der Felge als auch beim Reifen die individuellen Wünsche berücksichtigt.

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8.2. Wie sollte ich meine Winterreifen wechseln?

Winterräder sind in der Handhabung recht einfach und können von Ihnen selbst gewechselt werden. Bei Winterreifen ohne Felgen sieht das anders aus, da die extra von einem professionellen Reifenservice auf die Felgen gezogen werden und mögliche, bei der Lagerung entstandene Mäkel ausgebessert werden müssen.

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8.3. Wie reinige ich meine Winterreifen?

person reinigt reifen und felge

Für die Reinigung empfiehlt sich ein Mikrofasertuch.

Die richtige Reinigung der Reifen ist wichtig und sollte vor jedem Einlagern gründlich erledigt werden. Es sollten keine Reinigungsmittel verwendet werden, welche Lösungsmittel oder Öle zu ihren Inhaltsstoffen zählen. Diese greifen den Reifen an und führen zu Schäden am Gummi.

Deshalb ist es zu empfehlen, an dieser Stelle auf die herkömmliche Kombination aus Wasser und Seife oder Spülmittel zurückzugreifen.

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8.4. In welchen Ländern besteht eine Winterreifenpflicht?

Eine situative Winterreifenpflicht, wie wir sie in Deutschland haben, gibt es so außerdem noch in:

  • Luxemburg
  • Österreich
  • Rumänien
  • Schweden
  • der Slowakei und
  • Tschechien.

Eine allgemeine Pflicht für eine korrekte Winterbereifung besteht in Bosnien, Estland, Finnland, Island, Lettland, Litauen, Mazedonien, Montenegro, Serbien und Slowenien.

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8.5. Sind Winterreifen auch beim Motorradfahren Pflicht?

Die Winterreifenpflicht gilt ebenso für Motorräder. Daher gibt es auch spezielle Motorrad-Winterreifen und, für die Sicherheit aller am Straßenverkehr beteiligten Personen, sogar Fahrradreifen als Winterreifen zu kaufen.

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Wie alt sind die Hankook Winterreifen i*cept RS2 W452 XL FR - 225/45R17 94V maximal? Die angebotenen Hankook Winterreifen i*cept RS2 W452 XL FR stammen aus der aktuellen Produktion und sind damit nicht älter als 36 Monate. Reifen aus weiter zurückliegenden Produktionen werden mit dem Vermerk DOT gekennzeichnet.
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Felgendurchmesser 17 Zoll
Trockenhandling ++
Sind die Kleber Krisalp HP3 EL FSL M+S - 225/45R17 94H Winterreifen laut? Erfahrungen zufolge sind die Kleber Krisalp HP3 sehr laufruhig und angemessen leise. Der offizielle Geräuschemissionswert wird mit 69 dB angegeben.
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Welche Klassen sind dem Pirelli Winter Sottozero 3 FSL M+S - 225/55R17 97H zugeordnet? Dem Pirelli Winter Sottozero 3 FSL M+S ist eine mittlere Kraftstoffeffizienz von C zugeordnet. Bei der Nasshaftung ist für den Winterreifen die Klasse B angegeben.
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Eignet sich der Pirelli W 240 Sottozero II XL FSL M+S - 225/45R18 95V für sportliches Fahren? Ja, wer die Pirelli W 240 Sottozero II Winterreifen wählt, kann mit seinem Sportwagen oder seiner Limousine auch im Winter gut sportlich und trotzdem sicher fahren.
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