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Warum musste Bönisch sterben? Anna Schudt erklärt ihr "Tatort"-Aus

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Hat den "Tatort"-Dienst quittiert: Anna Schudt als Martina Bönisch.

(Foto: WDR / Bavaria Fiction GmbH / Thomas Kost)

Der Dortmunder "Tatort" endet am Sonntagabend mit einem Knall: Kommissarin Martina Bönisch stirbt den Serientod - und lässt nicht nur ihren von Jörg Hartmann gespielten Kollegen Peter Faber fassungslos zurück. Darstellerin Anna Schudt erklärt nun, weshalb sie geht.

Schauspielerin Anna Schudt war am Sonntag im "Tatort: Liebe mich" zum letzten Mal als Kommissarin Martina Bönisch zu sehen. Nach mehr als zehn Jahren und insgesamt 22 Einsätzen verabschiedete sich die 47-Jährige vom Dortmunder Ermittler-Team und den Zuschauerinnen und Zuschauern.

"Ich bin wahnsinnig stolz darauf, dass ich Teil dieses wunderbaren Teams sein durfte", sagt Anna Schudt in einem Statement des Westdeutschen Rundfunks (WDR). Es sei kein leichter Abschied gewesen, betont sie: "Abschied vom Dortmunder 'Tatort' zu nehmen, ist mir sehr schwergefallen. Denn im Gegensatz zum häufig angespannten Arbeitsklima in der Dortmunder Mordkommission fühlt sich jeder Dreh fast wie ein vertrautes Familientreffen an." Martina Bönisch zu spielen, habe in den vergangenen zehn Jahren einen großen Platz in ihrem Herzen eingenommen, erklärt sie weiter.

"Raum für Neues"

Auch der Sender verneigt sich vor der Schauspielerin: "Anna Schudt ist und bleibt untrennbar mit dieser Reihe verbunden", sagt Alexander Bickel, Leiter des WDR-Programmbereichs Fiktion. "Für die Kreativität und Energie, die sie dem Team gegeben hat und für die vielen Stunden berührender, hochspannender und vor allem hoch authentischer Krimi-Unterhaltung, die sie uns allen geschenkt hat, schulden wir ihr größten Dank und Anerkennung. Wir verabschieden sie schweren Herzens, aber in großer Verbundenheit", so Bickel.

Anna Schudt nennt auch den Grund für ihren Ausstieg trotz der großen Popularität: "Aber ich finde, dass es nach den 22 intensiven Einsätzen der toughen Kommissarin mit all ihren Stärken und Schwächen nun an der Zeit ist, Lebewohl zu sagen. Für mich entsteht damit Raum für Neues, auf das ich mich sehr freue."

Fortan nur noch Zuschauerin

Das Schicksal ihrer Sonntagskrimi-Kolleginnen und -kollegen Jörg Hartmann, Rick Okon und Stefanie Reinsperger interessiert sie aber weiterhin: "Wie es mit Faber ohne Bönisch und dem Dortmunder Team weitergeht, werde ich von nun an gespannt als Zuschauerin verfolgen", so Schudt.

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Anna Schudt war auch während ihres "Tatort"-Engagements immer wieder in anderen aufsehenerregenden Produktionen zu sehen. Für ihre Rolle als Schauspielerin Gaby Köster in der Biografie-Verfilmung "Ein Schnupfen hätte auch gereicht" wurde Schudt 2018 mit dem International Emmy Award als beste Schauspielerin ausgezeichnet.

Zuletzt war sie in der TV-Miniserie "Ein Hauch von Amerika (2021) zu sehen. Immer wieder war sie auch Teil der Improgruppe um Ex-"Polizeiruf"-Star Charly Hübner und Impro-Spezialist Jan Georg Schütte, beispielsweise in "Kranitz - Bei Trennung Geld zurück" (2021) oder "Klassentreffen" (2019).

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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