Ratgeber

Siebträger im Test Diese günstige Kaffeemaschine überzeugt

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Sieht gut aus.

(Foto: imago/imagebroker)

Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato und Co. gelingen nicht nur dem Barista um die Ecke. Mit einer geeigneten Siebträgermaschine kann man sich auch zu Hause über fastu vollendeten Kaffeegenuss erfreuen. Gut, dass es auch entsprechende Geräte günstig gibt. Warentest hat sie getestet.

Echte Genussmenschen schwören auf Siebträgermaschinen, wenn es um die Kaffeezubereitung geht. Aber es muss gar nicht das große und teure Gerät aus dem Café sein. Denn mit etwas Know-how und der richtigen Bohne lassen sich auch daheim vollmundiger Espresso und harmonischer Cappuccino zubereiten. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest, welche sieben Sieb­träger­maschinen, darunter Modelle von De'Longhi, Krups und Smeg untersucht hat. Die Preise liegen zwischen 156 und 455 Euro.

Dabei wurde bewertet, wie gut den Espresso­maschinen mit Milch­aufschäumer der Kaffee gelingt. Sie achteten darauf, ob die Geräte intuitiv bedien­bar, leicht zu reinigen und zu entkalken sind. Der Test zeigt zudem, welches Modell den besten Milch­schaum zustande bringt. Zudem prüfte Warentest bei den Espressomaschinen die Reparierbarkeit, etwa ob Fachbetriebe Bauteile unkompliziert tauschen können. Erfreulicherweise war das bei allen kein Problem.

Blei beim Entkalken landet in der Tasse

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Krups Siebträgermaschine Virtuoso XP442C
190,99 Euro 234,99 Euro

Vier Modelle schnitten insgesamt mit "gut" ab, bei zwei Modellen vermasseln Schadstoffe ein gutes Ergebnis. Testsieger ist die "Virtuoso XP442C" von Krups für gerade einmal 169 Euro (Note 2,2), zusammen mit der Smeg "ECF01BLEU" im Retro-Design für 350 Euro (Note 2,2). Den besten Milchschaum lieferte die Sage "The Bambino Plus" für 455 Euro ("gut", 2,3).

Testverlierer sind die günstigste Maschine im Test und eine recht hochpreisige: Severin "KA 5995 Espresa Plus" für 156 Euro ("mangelhaft", 4,6) und die 400 Euro teure Solis "Barista Gran Gusto"("mangelhaft", 4,7). Beide Geräte spülten nach dem Entkalken zu viel Blei in die Tasse. Ein weiteres Ärgernis beim Entkalken: Bei der Solis dauert das Programm ganze 75 Minuten. Zudem besteht bei ihr wie auch bei der Graef-Maschine ("Siebträger Espresso Salita", 208 Euro, "befriedigend") die Gefahr, sich bei der Prozedur zu verbrühen. Gefahrlos und in nur 17 Minuten zügig entkalkt ist dagegen die Maschine von Sage.

Quelle: ntv.de, awi

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