Ratgeber

Tücken beim Selbsttest Sieben Fehler beim Testen zu Hause

Ein Mann träufelt eine Lösung auf eine Testkassette für einen Schnelltest.

Mittlerweile Routine, aber ...

(Foto: Zacharie Scheurer/dpa/Symbolbild)

Der Corona-Selbsttest gehört mittlerweile zum Leben dazu. Doch dabei kann man auch einiges falsch machen. So etwa, die Tests in der Kälte liegen lassen, vorher noch kurz die Zähne putzen und Nase schnäuzen: Was Sie beim Selbsttesten zu Hause unbedingt vermeiden sollten.

Schnelltests sollten gerade bei den derzeitigen Corona-Zahlen wieder regelmäßig in jedem Haushalt durchgeführt werden - ob mit Symptomen oder nicht. Dabei unterlaufen einigen aber auch nach zwei Jahren Pandemie immer noch einige Fehler. Worauf Sie achten müssen, lesen Sie hier.

Temperatur

Selbsttests sollten weder zu hohen noch zu niedrigen Temperaturen ausgesetzt werden, da diese sich auf deren Sensitivität und Spezifität auswirken können. Das betrifft sowohl die Durchführung als auch die Lagerung. Vermeiden Sie so gut es geht Temperaturen unter 5 und über 30 Grad sowie große Schwankungen. Die Anwendung sollte bei Raumtemperatur stattfinden, also zwischen 15 und 30 Grad.

Zeitpunkt

Ein Selbsttest kann grundsätzlich zu jeder Zeit durchgeführt werden - der beste Zeitpunkt ist jedoch morgens nach dem Aufstehen. Dann ist die Viruslast theoretisch am höchsten. Eine halbe Stunde vor dem Test sollte weder getrunken noch gegessen werden. Verzichten Sie außerdem darauf, sich davor die Zähne oder die Nase zu putzen.

Falscher Abstrich

Der Abstrich, der eigentlich in der Nase gedacht ist, sollte nicht im Rachen genommen werden, sondern ausschließlich in der Nase - und hier in beiden Nasenlöchern.

Nicht tief genug

Einer der häufigsten Fehler unterläuft den meisten beim Testen selbst: Das Stäbchen wird nicht tief genug in die Nase geführt. Leichter geht das, wenn andere, etwa Partner, Mitbewohner oder Kollegen den Test an einem durchführen. So umgeht man den Impuls, das unangenehme Gefühl verkürzen zu wollen.

Teststreifen nicht ernst nehmen

Ein Strich ist ein Strich - auch wenn er sich nur schwach andeutet, ist er ein Anzeichen für Viren im Körper. Egal, wie schwach der Streifen im Fenster ist, er macht einen PCR-Test notwendig.

Wartezeit nicht beachten

Die im Beipackzettel des Tests aufgeführte Wartezeit - meistens 15 Minuten - muss unbedingt beachtet werden. Sowohl eine zu kurze Wartezeit auf das Ergebnis als auch eine zu lange kann zu falschen Ergebnissen führen.

Mehr zum Thema

Das "C" steht nicht für Corona

Der eine oder andere hat sicher schon einen Schreck bekommen, als sich beim "C" auf dem Testkit eine rote Linie bildete. Aber das "C" steht nicht für "Corona" sondern für "Control" - der Strich zeigt lediglich an, dass der Test ausgewertet werden kann, also richtig durchgeführt wurde. Das Ergebnis finden Sie neben dem Buchstaben "T" für "Test".

Quelle: ntv.de, awi/spot

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.