- Der Elektro-Scooter, auch als E-Scooter oder Elektro-Tretroller bekannt, wird mit einem Motor angetrieben und fährt schneller als 6 km/h. Daher wird er in Deutschland als ein Kraftfahrzeug eingestuft. Entsprechend ist es nicht erlaubt, auf Gehwegen oder im Park damit zu fahren.
- Es besteht außerdem Helmpflicht beim Fahren des E-Scooters. Auch das Mitführen eines Führerscheins ist vorgeschrieben. Kommt es zu Verstößen, können hohe Bußgeldstrafen anfallen.
- In einem E-Scooter-Test sind es vor allem Modelle mit einer offiziellen Straßenzulassung, die mit Bestnoten abschneiden. Diese Modelle sind mit Sicherheitsvorkehrungen wie Lichtanlage und Bremsen ausgestattet.

Elektromobile sind eine gute Alternative zu klassischen Motorfahrzeugen. Entsprechend wächst das Angebot für die oft kleinen und wendigen Fortbewegungsmittel stetig:
- Elektro-Cityroller
- E-Bikes
- Hoverboards
- Monowheels
Die kleinen Scooter sind dabei besonders beliebt. Sie sind vergleichsweise günstig und lassen sich kompakt verstauen. Darüber hinaus gibt es Elektro-Scooter mit Straßenzulassung. Dies erlaubt es Ihnen, am normalen Straßenverkehr teilzunehmen. Die Elektro-Scooter-Straßenzulassung wird jedoch nicht für alle Modelle vergeben. Beim Kauf also genau hinschauen.
Es gibt darüber hinaus weitere Dinge, die Sie für einen individuellen Elektro-Scooter-Vergleich beachten sollten. Welche dies sind, haben wir in unserer N-TV.de E-Scooter-Kaufberatung für Sie zusammengestellt. So können auch Sie im Jahr 2025 mit der Zeit gehen und einen umweltfreundlichen Scooter fahren.
1. Was ist ein E-Scooter?
In einem Elektro-Scooter-Test ist nicht selten auch von einem Elektroroller oder E-Roller die Rede. Ein E-Roller ist aber nicht das gleiche wie ein Scooter mit Elektromotor. Als ein Roller wird ein motorisiertes Zweirad bezeichnet, das eine Fahrgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h erreicht. Der Roller gleicht in der Bauart einem Motorrad, mit einer Reihe von Abweichungen.
Diese Roller sind auch als Moped bekannt. Entsprechend sind ein E-Roller oder E-Moped nicht mit einem E-Scooter gleichzusetzen. Das E-Moped wird auch angeboten. Diese E-Roller mit Straßenzulassung gelten als normale Kraftfahrzeuge und können immer mit einem passenden Führerschein gefahren werden. Das E-Mofa hat eine Reihe von Vorteilen gegenüber einem normalen Moped zu bieten:
- Vorteile
- Umweltfreundlich
- Kosteneffizient
- Nachteile
- Vergleichsweise teuer in der Anschaffung
Ein Elektro-Scooter ist ein Elektro-Tretroller. Er besteht aus einem Trittbrett und einer Lenkstange. Je nach Art des Scooters, sind zwischen zwei und vier Rollen vorhanden. In unserem N-TV.de Elektro-Scooter-Test werden die Modelle mit Elektromotor unter die Lupe genommen.
2. Welche Regeln gelten für Elektroroller-Scooter im Straßenverkehr?

Beachten Sie stets die Verkehrsordnung beim E-Scooter fahren.
Wie bereits erwähnt, wird der E-Scooter als ein Kraftfahrzeug eingestuft. Als solches darf er nur im Straßenverkehr genutzt werden. Um dies zu tun, ist eine Zulassung notwendig. Wie auch ein E-Roller mit Straßenzulassung muss der Scooter dafür bestimmten Bestimmungen entsprechen. Unter anderem müssen eine Bremsanlage und eine Lichtanlage vorhanden sein.
Nicht alle Modelle sind mit einer Straßenzulassung versehen. Ist diese nicht vorhanden, dürfen Sie den Elektro-Scooter ausschließlich auf privatem Gelände fahren.
2.1. Prüfbescheinigung oder Führerschein sind für den Betrieb notwendig
Fährt der Elektro-Scooter maximal 25 km/h, ist es möglich, das Modell mit einer einfachen Roller-Prüfbescheinigung im Straßenverkehr zu nutzen. Diese Bescheinigung ist auch als Rollerführerschein bekannt und kann ab einem Alter von 16 Jahren in Anspruch genommen werden.
Sobald der Elektro-Scooter schneller als 25 km/h fahren kann, ist ein vollwertiger Führerschein notwendig. Fährt der Elektro-Scooter 30km/h – 45 km/h, müssen Sie entweder einen Führerschein der Klasse B oder AM nachweisen können.
2.2. Auch auf die Helmpflicht achten

Ein Helm schützt Sie bei Unfällen im Straßenverkehr.
Ob der Elektro-Scooter 30 km/h fährt oder nicht – möchten Sie damit im Straßenverkehr unterwegs sein, herrscht Helmpflicht. Wir raten Ihnen auch dazu, weitere Schutzkleidung zu tragen – wie etwa Handschuhe oder Ellenbogenschoner.
Ähnlich wie bei einem Roller, gibt es für den Elektro-Scooter mit 45 km/h allerdings keine Vorschriften darüber, ob neben dem Helm auch andere Schutzbekleidung zu tragen ist. Es erwartet Sie also kein Bußgeld, wenn Sie ohne zusätzliche Schutzausrüstung unterwegs sind.
2.3. Vollgummi- oder Luftreifen
Welche Reifen sich am besten für Ihr E-Scooter-Bike eignen, ist letztlich eine Frage der persönlichen Präferenz. Denn hinsichtlich der Straßenzulassung gibt es keine Unterschiede.
Luftreifen bieten während der Fahrt einen höheren Komfort, da diese Unebenheiten auf der Straße besser ausgleichen und Stöße leichter absorbieren können, als Vollgummireifen. Allerdings sind Luftreifen auch wartungsintensiver als Vollgummireifen. Der Luftdruck muss regelmäßig kontrolliert werden und ggf. aufgepumpt werden. Außerdem sind Luftreifen empfindlicher bei spitzen Gegenständen wie Glasscherben und es entstehen leicht Löcher im Schlauch.
Gängiger als Luftreifen sind Vollgummireifen beim Elektro-Scooter, denn sie sind unempfindlich und wartungsfrei. Sie müssen nur bei häufiger Nutzung gelegentlich ausgewechselt werden, da sie sich sonst abnutzen. Auch wenn Vollgummireifen weniger komfortabel sind als Luftreifen, kann eine gute Federung für einiges an Komfort sorgen.
3. E-Scooter-Kaufberatung: Wie findet man den besten Elektro-Scooter?

E-Scooter sind besonders in der Stadt eine gute Alternative zum Auto.
Möchten Sie einen Elektro-Scooter kaufen, kommen viele Fragen auf. Wir von der N-TV.de Redaktion möchten Sie erneut darauf hinweisen, dass ein E-Scooter ohne Straßenzulassung nur auf privatem Gelände gefahren werden darf. Möchten Sie zum Beispiel einen Elektro-Scooter nicht für Erwachsene, sondern für Kinder kaufen, gibt es günstige Modelle mit einer niedrigen Maximalgeschwindigkeit, die oft nicht auf öffentlichen Plätzen zum Einsatz kommen können. Ein Ausflug in den Park ist damit also nicht möglich.
Darüber hinaus gibt es aber auch noch andere Kaufkriterien, auf die Sie bei einem Elektro-Scooter-Test genau schauen sollten. So ist es möglich, einen individuellen Testsieger für Elektro-Scooter zu finden:
- Geeignet für
- Führerschein erforderlich
- höchste Geschwindigkeit in km/h
- Leistung in W (Watt)
- Reichweite in km
- Tragkraft in kg
- Traggewicht in kg
- Akkubetrieben
- Mit Sattel/Sitz
In Elektro-Scooter-Tests gibt es häufig Modelle mit einer Höchstgeschwindigkeit von ca. 30 km/h. Für diese E-Scooter wird ein Führerschein benötigt.
Achtung: Auch wenn Sie den Elektro-Scooter als normalen Tretroller verwenden, ist er noch als Kraftfahrzeug eingestuft. Entsprechend darf er theoretisch nicht auf Gehwegen gefahren werden und ohne Motorbetrieb darf er nicht im Straßenverkehr genutzt werden.
3.1. Für jeden Anspruch die richtige Kategorie der E-Scooter kennen
Die Eignung der Scooter mit Elektromotor ist bei einem ausführlichen Test der E-Scooter besonders relevant. Nicht jedes Modell ist für jeden Einsatz die richtige Wahl. Die einzelnen Typen unterscheiden sich in der Ausstattung, der Geschwindigkeit und in Größe wie Gewicht.
| Typ | Beschreibung |
|---|---|
| Elektro-Scooter für Kinder |
|
| E-Scooter für die Alltagsnutzung |
|
| Elektro-Scooter mit Sitz |
|
Achten Sie beim Kauf immer darauf, dass die maximale Traglast enorm variieren kann. Einige Modelle nehmen ein Gewicht von bis zu 150 kg auf, während andere gerade mal bis zu 60 kg tragen.
3.2. Hohe Wattleistung bringt ordentlich Power
Sie erhalten Elektro-Scooter mit 1000 Watt. Diese E-Scooter kombinieren eine Reichweite von bis zu 25 km mit einer hohen maximalen Traglast und schneller Beschleunigung. Im Vergleich zu Angeboten mit 250 Watt oder weniger ist ein deutlicher Unterschied im Fahrgefühl zu merken.
Die leistungsstarken Electro-Scooter haben aber auch einen höheren Stromverbrauch und größere Akkus. Dies resultiert oft in einem höheren Eigengewicht. Müssen Sie den Scooter täglich Treppen hinauf- und heruntertragen, sollten Sie dies berücksichtigen. Im Schnitt wiegen die E-Scooter rund 30 kg.
4. Ist E-Scooter fahren gefährlich?
Mofa-Prüfbescheinigung
Um die Prüfbescheinigung zu erlangen, sind mindestens sechs theoretische und zwei praktische Doppelstunden zu absolvieren. Anschließend muss eine schriftliche Prüfung abgelegt werden. Der Prüfschein wird erst ab dem 16. Lebensjahr vergeben. Die Prüfung kann bis zu drei Monate vor dem 16. Geburtstag absolviert werden.
Stunt-Scooter haben sich in den vergangenen Jahren in der Welt des Extremsports etabliert. Sie finden offizielle Wettkämpfe auf nationaler wie internationaler Ebene. Die Sportart hat es sogar zu den weltbekannten X-Games geschafft.
Da ist es kein Wunder, dass viele Scooter-Fahrer ihre Tricks auch auf der motorisierten Variante ausprobieren möchten. Denn die zusätzlichen Pferdestärken bringen eine neue Schwierigkeitsebene in jeden Trick. Online finden Sie unzählige Videos von atemberaubenden Stunts, aber auch jede Menge Videomaterial von nicht geglückten Versuchen. Wenn Sie Interesse daran haben sollten, mit einem normalen Scooter oder einem Elektro-Scooter Stunts zu erlernen, dann sollten Sie sich nach einem professionellen Sportclub in Ihrer Nähe umschauen.
5. Wichtige Kundenfragen und unsere Antworten rund um den Elektro-Scooter-Vergleich
5.1. Welche Marken und Hersteller sind für die Scooter besonders beliebt?

Elektro-Scooter gibt es je nach Qualität und Ausstattung in verschiedenen Preisklassen zu kaufen.
Es gibt immer mehr Hersteller, die im Vergleich mit sehr guten Noten abschneiden. Sie überzeugen oft mit einer hochwertigen Verarbeitung und einer umfangreichen Ausstattung.
- Xiaomi
- City Blitz
- Ninebot
- Denver
- Audi
- Viron
- Segway
- Seat
Ab und zu führen sogar Discounter wie Aldi passende Angebote. Dort können Sie einen günstigen Elektro-Scooter kaufen, der mit einer einfachen Grundausstattung überzeugt. Bedenken Sie aber, dass diese Modelle oft nicht mit hochpreisigen Angeboten vergleichbar sind.
» Mehr Informationen5.2. Wo darf ich mit einem Elektro-Scooter fahren?
Ist der Elektro-Scooter mit einer Straßenzulassung versehen, dürfen Sie ihn im Straßenverkehr nutzen. Dies bedeutet, dass es nicht erlaubt ist, auf Gehwegen oder in einem Park damit zu fahren. Das Fahren ist nur mit passender Erlaubnis möglich.
Auf privatem Gelände können Sie die E-Scooter ohne Straßenzulassung und ohne Fahrerlaubnis verwenden. Kommt es hier aber zu einem Unfall, kann es sein, dass zum Beispiel die Haftpflichtversicherung nur eingeschränkt die Kosten übernimmt.
» Mehr Informationen5.3. Ab welchem Alter sind Elektro-Scooter erlaubt?

Achten Sie bei E-Scootern für Kinder auf die Herstellerhinweise zu Traglast und Geschwindigkeit. Stellen Sie zudem sicher, dass Ihre Kinder ausreichend Schutzausrüstung tragen.
Da für die Nutzung im Straßenverkehr mindestens eine Mofa-Prüfbescheinigung erforderlich ist, können die Elektro-Scooter erst ab einem Alter von 16 Jahren gefahren werden.
Es gibt Modelle, die für Kinder gedacht sind. Die Hersteller geben für die Kleinen individuelle Altersangaben. Überschreiten diese Geräte eine Fahrgeschwindigkeit von 6 km/h, dürfen Sie erneut nur auf privaten Grundstücken zum Einsatz kommen. Für Kinder oder Jugendliche eignen sich faltbare Elektro-Scooter oder besonders leichte Elektro-Scooter, damit sie für die Kinder selbstständig nutzbar sind. Diese Mini-Elektro-Scooter eignen sich in der Regel eher für kürzere Strecken, wie z.B. den Weg zur Schule. Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihr Kind beim E-Scooter fahren einen Helm trägt.
» Mehr Informationen5.4. Gibt es bereits einen Test von der Stiftung Warentest?
Die Stiftung Warentest hält sich derzeit noch damit zurück, einen Elektro-Scooter-Testsieger zu nennen. Ein Grund dafür könnte die zum Teil umstrittene Nutzung im Straßenverkehr sein. Es gibt mehrere Meldungen zum Thema Elektromobilität. Fast immer wird durch das Prüfinstitut darauf hingewiesen, dass zum Beispiel Geräte wie das Monowheel oder Hoverboard nicht für den Straßenverkehr zugelassen sind.
» Mehr Informationen5.4. Wie schnell fährt ein Elektro-Scooter?

Der ideale Begleiter für die Stadt.
Es gibt Angebote in mehreren Geschwindigkeitsklassen. Viele bieten eine Maximalgeschwindigkeit von 25 km/h. Diese dürfen mit einer einfachen Mofa-Prüfbescheinigung (Mofaführerschein) gefahren werden. Die zweite Klasse kann bis zu 45 km/h fahren. In diesem Fall ist es erforderlich, einen Führerschein der Klasse B oder AM zu besitzen.
» Mehr Informationen5.5. Benötige ich ein Schloss für meinen E-Scooter?
Wenn Sie Ihren E-Scooter nicht in der heimischen Garage, sondern an öffentlichen Orten, wie z.B. dem Hinterhof, abstellen, sollten Sie Ihren E-Scooter mit einem Schloss vor Diebstahl sichern. Auch wenn Sie unterwegs sind, sollten Sie Ihren E-Scooter nicht einfach ungesichert bspw. vor dem Supermarkt stehen lassen. Die meisten E-Scooter haben für diesen Zweck eine Öse zum Anschließen verbaut. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie das Schloss ggf. auch durch die Felgen der Räder ziehen und verschließen.
Derzeit gibt es noch keine große Auswahl an Schlössern, die speziell für E-Scooter hergestellt werden. Sie können aber auch Fahrradschlösser verwenden, wenn diese mit dem E-Scooter kompatibel sind.
5.6. Sind Elektro-Scooter für Senioren geeignet?
Elektro-Scooter können Senioren den Alltag erleichtern. Ein E-Scooter kann für viele Senioren, die nicht mehr Auto oder Fahrrad fahren können oder wollen, ein sinnvoller Ersatz sein und die Mobilität im Alter erhalten. Elektro-Scooter mit Sitz für den nötigen Komfort der Senioren ist hier die richtige Wahl.
Besonders Elektro-Scooter, die als Dreirad konzipiert sind, eignen sich für Senioren, da diese die nötige Sicherheit und Stabilität bieten. Zudem ist auf diesen Modellen häufig auch Platz für eine Einkaufstasche oder Ähnliches. Als zusätzliches Gadget können Sie den E-Scooter mit einem Blinker ausstatten. Gerade für Senioren, die vielleicht nicht mehr die beweglichsten sind, bietet ein Blinker zusätzliche Sicherheit im Straßenverkehr.
Ein Dreirad-Elektro-Scooter kann für übergewichtige Menschen ebenfalls eine sinnvolle Alternative zum Rollator sein.
5.7. Wie kann ich einen E-Scooter mieten?

Elektro-Scooter für Erwachsene: Das Mieten von E-Scootern ist per App unkompliziert möglich.
Mittlerweile kann man deutschlandweit nicht mehr nur in Großstädten einen E-Scooter mieten, sondern auch in kleineren und mittelgroßen Städten. Selbstverständlich müssen Sie sich auch mit einem gemieteten E-Scooter an die Verkehrsordnung, sowie die zuvor beschriebenen Regelungen zum E-Scooter halten. Auch mit dem geliehenen Elektro-Scooter darf die Geschwindigkeit 25km/h nicht überschritten werden.
Wenn Sie sich in der Stadt einen E-Scooter ausleihen möchten, müssen Sie in den meisten Fällen zunächst eine App für den E-Scooter auf Ihr Smartphone herunterladen. Über diese App können Sie nun die Registrierung, Vermietung, Zahlung, sowie das Beenden der Miete abwickeln. Oftmals können Sie über die E-Scooter-App auch eine Karte mit den Standorten aller E-Scooter in Ihrer Nähe abrufen.
Beachten Sie, dass die meisten Verleih-Firmen von E-Scooter nur Erwachsenen, also ab einem Alter von 18 Jahren, gestatten einen Elektro-Scooter auszuleihen.
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