Kaufberatung: Mit unserem Einwegmaske Vergleich 2021 finden Sie das richtige Produkt

Erste Fakten
  • Einwegmasken des Typs I und II sind medizinische Produkte der Klasse 1. Das bedeutet, Sie schützen ausschließlich das Umfeld vor einer Tröpfcheninfektion, nicht aber den Träger selbst.
  • Qualitativ hochwertige Einwegmasken bestehen aus drei Filterlagen (Stoff und Vlies) und sind mit einem Nasenbügel ausgestattet, mit dem sie sich möglichst dicht am Gesicht fixieren lassen. Die Testsieger verschiedener Einwegmaske-Tests im Internet überzeugen außerdem mit einem hohen Tragekomfort, der durch ihr hochelastisches Material gewährleistet wird.
  • Einwegmasken dürfen unter keinen Umständen zu Hause gewaschen werden, sondern müssen zum Schutz Ihrer Gesundheit direkt nach dem Einsatz im Restmüll entsorgt werden.

Einwegmaske-Test
Gesichtsschutzmasken gehören seit Beginn der Corona-Pandemie längst zum alltäglichen Bild und aus praktischen Gründen greifen viele Menschen vornehmlich auf Einwegmasken zurück. Denn diese sind nicht nur in größeren Mengen erhältlich, sondern können nach Gebrauch einfach im Hausmüll entsorgt werden. In Sachen Schutzwirkung haben Einwegmasken im Vergleich zu FFP2-Masken allerdings das Nachsehen.

In unserer n-tv.de-Kaufberatung zum Einwegmasken-Vergleich 2021 erfahren Sie, welche Arten von Einwegmasken es gibt und auf welche Kriterien Sie beim Kauf grundsätzlich achten sollten.

1. Welche Arten von Einwegmasken gibt es?

Made in Germany

Bei Einwegmasken aus Deutschland handelt es sich größtenteils um Einwegmasken des Typs II.

Einwegmasken gelten in Deutschland, Österreich und zahlreichen anderen europäischen Staaten als medizinische Produkte, und unterliegen dadurch im Gegensatz zu Community Masken bestimmten Normen und Zertifizierungen. Klassische Einwegmasken aus Vlies werden in zwei verschiedene Kategorien unterteilt:

1.1. Typ-I-Einwegmaske

Einwegmasken mit Nasenbügel

Einwegmasken (hier mit Nasenbügel) vom Typ II verfügen über eine bakterielle Filterleistung von mindestens 98 Prozent (oder darüber hinaus) und waren ursprünglich für das Tragen durch medizinisches Personal vorgesehen.

Typ-I-Einwegmasken sind 2-lagig oder 3-lagig und verfügen über eine bakterielle Filterleistung von mindestens 95 Prozent (oder darüber hinaus). Sie waren ursprünglich im Gesundheits-Sektor für das Tragen durch (potenziell) infektiöse Personen vorgesehen, werden gegenwärtig aber hauptsächlich im zivilen Bereich angewendet.

Typ-I-Einwegmasken besitzen normalerweise keine Zertifizierung nach der DIN EN-Norm in sind äußerst günstig im Preis.

    Vorteile
  • günstiger Preis
    Nachteile
  • können nur einmal verwendet werden
  • geringerer Schutz vor Viren und Bakterien

1.2. Typ-II-Einwegmaske (mit Nasenbügel oder ohne)

Einwegmasken vom Typ II verfügen über eine bakterielle Filterleistung von mindestens 98 Prozent (oder darüber hinaus). Sie waren ursprünglich für das Tragen durch medizinisches Personal vorgesehen (z.B. bei Operationen).

Medizinische Einwegmasken lassen sich im Unterschied zu Typ-I-Einwegmasken desinfizieren und reinigen. Sie sind also wiederverwendbar, dafür in der Anschaffung aber auch etwas teurer.

    Vorteile
  • guter Schutz vor Viren und Bakterien
  • wiederverwendbar
  • guter Tragekomfort
    Nachteile
  • teurer in der Anschaffung
  • höheres Gewicht

2. Einwegmasken im Vergleich: Was bedeuten die unterschiedlichen Zertifikate bei Schutzmasken?

FFP2 KN95 Schutzmasken

Für die Filterleistung einer Schutzmaske gibt es die Zertifizierungen FFP1, FFP2 und FFP3, von denen allerdings nur Letztere zuverlässig vor Viren und Bakterien schützt.

Für die Filterleistung einer Schutzmaske gibt es die Zertifizierungen FFP1, FFP2 und FFP3, von denen allerdings nur Letztere zuverlässig vor Viren und Bakterien schützt. Darüber hinaus sind die Gesichtsmasken aber auch noch mit verschiedenen Buchstaben und Ziffern gekennzeichnet, die Aufschluss über die Art des Filters und den Einsatzbereich gibt.

Die folgende Tabelle zeigt eine Auswahl der wichtigsten Kennzeichnungen und ihrer Hauptanwendungsbereiche:

Kennzeichnung Anwendungsbereiche
A Organische Gase und Dämpfe
B Anorganische Gase und Dämpfe
E Hydrogenchlorid, Schwefeldioxid
K Ammoniak und organische Ammoniakderivate
Hg-P3 Quecksilber und Partikel
P Partikel
R Flüssigkeiten

Gut zu wissen: Mundschutzmasken, die dem europäischen Standard entsprechen sind EN14683 zertifiziert und müssen eine ganze Reihe von Tests durchlaufen. Dazu zählt beispielsweise ein Test zur Bewertung der bakteriellen Filterleistung. Dieser umfasst allerdings ausschließlich die Filterleistung und nicht den Dichtsitz der Maske.

2.1. Wann reicht eine Einwegmaske als Mund-Nasen-Schutz aus?

Atemmasken der Klassen FFP2 und FFP3 (ohne Ventil) schützen zwar grundsätzlich besser vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus als Einwegmasken, Sie erschweren allerdings auch das Atmen. In einigen Alltagssituationen reichen aber dennoch auch eine Einwegmaske oder ein selbst genähter Atemschutz aus, beispielsweise dann, wenn kaum Gefahr besteht, dass Sie potenziell infizierten Personen zu Nahe kommen könnten.

Beachten Sie aber trotzdem, dass ein Schal, ein Halstuch oder eine selbst genähte Maske beim Atmen durchfeuchtet werden und dadurch kleine Partikel oder Aerosole durch das Gewebe dringen. Einwegmasken sollten daher generell nach spätestens 2 Stunden erneuert werden. Die Stiftung Warentest rät außerdem, bei DIY-Masken einen möglichst dichten und festen Stoff zu verwenden, da dieser Tröpfchen und Aerosole besser zurückhält. Mit einem Gesichtsschutzschild aus Plastik besteht dieses Problem zwar nicht, allerdings können bei diesen die Aerosole an den Seiten austreten und um die Kunststoff-Barriere herumwandern.

3. Auf welche Kriterien sollte man laut diverser Einwegmasken-Tests im Internet beim Kauf achten?

Es gibt verschiedene Faktoren, anhand derer Sie Atemschutzmasken vergleichen und bewerten können.

3.1. CE-Kennzeichnung

Gesichtsmasken, die in Europa verkauft werden, müssen über eine CE-Kennzeichnung verfügen. Mit dem zugehörigen Siegel erklärt der Hersteller, dass das Produkt den rechtlichen Anforderungen für den europäischen Raum entspricht. CE-zertifizierte Masken erfüllen die grundlegenden Anforderungen an die Sicherheit und kommen den geltenden EU-Vorschriften nach.

3.2. Material

Die meisten Mund-Nasen-Bedeckungen bestehen aus einem Textilstück, an dem ein elastisches Ohrband zur Befestigung am Kopf angebracht ist. Während das Band in der Regel aus Gummi ist, kommen für die Maske selbst unterschiedliche Materialien zum Einsatz.

Gesichtsmaske mit Aktivkohle-Filter

Gesichtsmasken mit Aktivkohle-Wechselfiltern bestehen meist aus verschiedenen Arten von Kunststoff und erreichen so neben der Transparenz auch die bestmögliche Filterleistung.

  • So werden einfache Gesichtsmasken oder Stoffmasken überwiegend aus Baumwolle und anderen handelsüblichen Stoffen gefertigt. Medizinische Einwegmasken und OP-Masken sind hingegen nach einem Drei-Schichten-Prinzip aufgebaut, bei dem eine Filterschicht zwischen die beiden äußeren Schichten (Vlies und Textil) eingebettet ist.
  • Nach einem ähnlichen Prinzip sind auch FFP-Masken aufgebaut, allerdings wird die Filterleistung durch den Einsatz von PP (Polypropylen) und EVA (Ethylen Vinyl Acetat) noch einmal deutlich verbessert.
  • Gesichtsmasken mit Wechselfiltern bestehen meist aus verschiedenen Arten von Kunststoff und erreichen so neben der Transparenz auch die bestmögliche Filterleistung. Der Maskenkörper besteht aus einem durchsichtigen, thermoplastischen Kunststoff, der zu 100 Prozent undurchlässig für Bakterien und Viren ist.

3.3. Dichtigkeit

Die Schutzwirkung einer Atemschutzmaske hängt größtenteils auch von deren Dichtigkeit ab. Das bedeutet, dass sie überall perfekt am Gesicht des Trägers anliegen muss und keine Lücken oder Spalten aufweisen darf, durch die Luft ein- und ausströmen kann. Handelsübliche Masken dichten in allerdings nie vollständig ab und erreichen damit in der Realität auch keine hundertprozentige Filterleistung.

4. Welche Hersteller und Marken bieten Einwegmasken an?

Mittlerweile gibt es hierzulande ein großes Angebot an Einwegmasken (z. B. in Apotheken oder Drogerien), die entweder in Deutschland produziert oder von internationalen Händlern importiert werden. Zu den bekanntesten Anbietern gehören:

  • Demel Augenoptik
  • Donnerberg
  • Medi-Inn
  • MeaVita
  • Natureflow
  • Mivolis Einwegmasken (DM-Eigenmarke)
  • H&S Professional

Einwegmasken kaufen können Sie nicht nur in Drogerien wie Rossmann und DM, sondern diese auch in der Apotheke oder auf diversen Online-Shopping-Portalen erwerben. In Hinblick auf das beste Preis- Leistungsverhältnis lohnt sich aber auch immer ein Blick auf das Angebot der lokalen Discounter (z.B. Aldi oder Lidl), von denen die meisten inzwischen standardmäßig günstige Einwegmasken in verschiedenen Farben (z. B. Einwegmasken in Schwarz oder mit Mustern) im Programm führen.

Einwegmasken gibt es einzeln oder als Großpackungen. Durch die größere Menge profitieren Sie bei Letzteren von einem geringeren Preis pro Stück. Beachten Sie aber, dass aufgrund der Corona-Pandemie auch Einwegmasken aus Deutschland und Österreich aktuell vielerorts ausverkauft.

5. Wichtige Kundenfragen und unsere Antworten rund um den n-tv.de-Einwegmasken-Vergleich

5.1. Kann man eine Einwegmaske desinfizieren und wiederverwenden?

Wie der Name es schon vermuten lässt, sind Einwegmasken ausschließlich für den einmaligen Gebrauch vorgesehen und können nicht wiederverwendet werden. Da das Gewebe mit zunehmender Tragezeit durchfeuchtet, sollte der Mundschutz generell nach spätestens 2 Stunden erneuert werden. Zu Hause dürfen Sie Einwegmasken keinesfalls reinigen, sondern müssen Sie direkt nach dem Einsatz entsorgt werden.

Gut zu wissen: Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnt, dass 70 Grad bei einer Trockenreinigung von medizinischen Masken nicht ausreichen, um sämtliche infektiöse Partikel zu eliminieren. Vor allem in Krankenhäusern wird dieses Verfahren häufig angewendet, um Einwegmasken mehrfach verwenden zu können. Das BfArM empfiehlt, die Masken stattdessen mindestens 90 Minuten lang auf 90 Grad zu erhitzen.

5.2. Wie wird eine Einwegmaske richtig getragen?

Puppe mit farbiger Einwegmaske

Nicht mehr nur langweiliges Blau oder Schwarz: Farbige Einwegmasken mit bunten Mustern sorgen für etwas Abwechslung im tristen Corona-Alltag.

Damit diese Ihre Schutzwirkung voll entfalten kann ist es wichtig, dass Sie Ihre Einwegmaske richtig tragen. Achten Sie bereits beim Aufsetzen darauf, die diese nur mit sauberen (besser noch desinfizierten) Fingern berühren, damit nicht bereits auf diesem Weg Viren und Bakterien auf die Innenseite gelangen können.

Zudem darf die Einwegmaske keine Falten werfen und sollte möglichst eng am Gesicht anliegen, damit der Mund- und Nasenbereich bestmöglich abgedichtet ist.

5.3. Gibt es spezielle Einwegmasken für Kinder?

Viele Hersteller bieten inzwischen Einwegmasken für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren an. Diese sind zwar annähernd gleich hoch wie Modelle für Erwachsene (ca. 9 cm), allerdings nur etwa 14 bis 15 cm lang. Dadurch sind sie nicht nur komfortabler zu tragen, sondern schließen zugleich an den Seiten dichter ab.

5.4. Woran erkennt man eine gute Einwegmaske?

Diverse Einwegmasken-Tests im Internet zeigen: Je größer die Anzahl der Filterlagen bei einer Einwegmaske ist, desto mehr Schutz bietet sie. Die besten Einwegmasken bestehen daher aus mindestens drei Stoffschichten: einer (meist blauen) wasserfesten Vliesschicht, einer Mikrofiltrationsschicht und einer antibakteriellen und hautfreundlichen weißen Stoffschicht.

5.5. Wie werden Einwegmasken richtig entsorgt?

Außerhalb des medizinischen Bereichs können Sie Einwegmasken einfach im Restmüll entsorgen, mit dem sie dann verbrannt werden. Um das Ansteckungsrisiko für die Mitarbeiter der Müllabfuhr zu verringern können Sie die Masken zudem in Zeitungspapier oder eine Plastiktüte verpacken, bevor Sie sie in den Hausmüll werfen.

Tipp: Auf n-tv.de haben wir neben Einwegmasken auch FFP3-Atemschutzmasken, Spuckschutz-Wände und Mund-Nasen-Visiere verglichen.