Ratgeber

Federkern im Warentest Auf diesen Matratzen schlafen Sie besser

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Sieht gut aus, aber ungemütlich.

(Foto: imago/Panthermedia)

Wie man sich bettet, so schläft man. Es ist also keine gute Idee, die Nacht auf dem blanken Boden zu verbringen. Zumal es gute und günstige Federkernmatratzen als Unterlage gibt, wie die Stiftung Warentest in ihrer neuesten Untersuchung herausgefunden hat.

Hygiene ist ja dieser Tage ein großes Thema. Dabei denkt nur kaum einer an gesunden Schlaf. Der ist aber lebenswichtig und sorgt für die dringend benötigte Erholung von Körper und Geist. Doch das mit der Schlafhygiene will nicht bei jedem hinhauen. Gemeint sind bestimmte Verhaltensweisen, um einen gesunden, erholsamen Schlaf zu ermöglichen oder zu fördern und damit Schlafstörungen vorzubeugen oder zu beheben.

Neben diversen anderen Faktoren wie beispielsweise ausuferndem Medienkonsum, Genussmittelmissbrauch, oder seelischen Belastungen kann auch die falsche Matratze schuld sein. Unter anderem wird auf der Suche nach Ruhe an der altbewährten Federkernmatratze gehorcht. Sie ist der Klassiker unter den Schlafunterlagen und kann vor allem aufgrund des guten Feuchtigkeitstransports und der geringen Wärmedämmung überzeugen - was vor allem für starke Schwitzer und all jene wichtig sein dürfte, denen es schnell zu warm wird. Doch egal, ob Warm- oder Kaltblüter: Für Schläfer ist entscheidend, dass sie richtig liegen. So sollten Seitenschläfer mit Schultern und Becken ähnlich tief und nicht zu stark einsinken. Rückenschläfer dürfen hingegen nicht das Gefühl haben, auf einer Hängematte zu liegen.

Lese-Tipp: Matratzenunterlage Test und Vergleich!

Paare sollten "Roll-Together-Effekt" beachten

Die Stiftung Warentest hat sich das Segment der Federkernmatratzen wieder mal genauer angeschaut und 14 entsprechende Unterlagen geprüft. Dabei wurde jedes Modell sowohl in der schmalen Standardgröße von 90 mal 200 Zentimeter als auch in der breiten Version von 140 mal 200 Zentimeter untersucht. Die Kosten liegen zwischen rund 200 und 400 Euro für die schmale Ausführung, die breiten Pendants sind für rund 270 bis 870 Euro zu haben. Ergebnis: Die Federkernmatratzen schneiden besser ab als ihre Pendants aus Schaumstoff im Test aus dem Frühjahr. Die Hälfte aller Kandidaten erzielt eine gute Gesamtnote, darunter sowohl schmale als auch breite. Schlechter als "befriedigend" schnitt kein Modell ab.

Die Testsiegerin ist die "Emma One Federkern" mit gutem Qualitätsurteil in beiden Größen. Sie ist mit rund 250 Euro in der schmalen ("gut", 2,2) und 450 Euro in der breiten Variante ("gut", 1,8) zudem recht günstig. Die 140 Zentimeter breite Variante ist außerdem mit der Gesamtnote 1,8 die beste Federkernmatratze im Test. Sie bietet die beste Haltbarkeit und den besten Bezug und stützt fast alle Liegenden im Schlaf gut ab. Lediglich große, schwere Menschen mit Bauch und breiten Schultern liegen auf ihr in Seitenlage nur befriedigend.

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Die Matratze TFK von Matratzen Concord ist Preis-Leistungs-Siegerin ("gut", 2,5) mit 199 beziehungsweise 269 Euro, für Paare in der großen Form aber weniger geeignet. Denn die Bewegungen der oder des Mitschlafenden sind spürbar. Schlimmstenfalls kommt es zum "Roll-Together-Effekt", die Schlafenden rollen ungewollt aufeinander zu. Generell gilt: Paare sollten beim Kauf der Matratze darauf achten, dass sie sich für beide Körperformen eignet.

Doch wo immer auch final das Haupt gebettet wird, wichtig beim Matratzenkauf ist vor allem das ausgiebige Probeliegen, um zu prüfen, ob die Unterlage den eigenen Anforderungen genügt.

Quelle: ntv.de, awi

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