Kaufberatung: Mit unserem Akku-Rasenmäher Vergleich 2021 finden Sie das richtige Produkt

Erste Fakten
  • Wenn Sie einen Akku-Rasenmäher kaufen, so achten Sie zunächst auf die Schnittbreite. Modelle mit mehr als 46 cm Schnittbreite eignen sich vor allem für größere Gärten.
  • Bei der Auswahl des geeigneten Mähers spielen die Akkukapazität sowie die Ladezeit eine wichtige Rolle. So können Sie dank eines Ersatzakkus die Mähzeit beliebig verlängern.
  • Modelle mit Radantrieb erleichtern Ihnen das Arbeiten. Bei sehr leichten Akku-Rasenmähern, die weniger als 15 kg wiegen, ist diese Funktion hingegen überflüssig.

akku-rasenmaeher-test

Der Markt für akkubetriebene Werkzeuge wird immer größer. Rasenmäher bilden hier, trotz der hohen Leistungsanforderungen, keine Ausnahme mehr.
Dementsprechend wächst jedoch auch das Produktsortiment der einzelnen Hersteller, sodass es für Verbraucher nicht einfacher wird, den besten Akku-Rasenmäher zu finden.

Um Ihnen die Entscheidung etwas zu erleichtern, haben Sie in unserem Vergleich von Akku-Rasenmähern 2021 die Möglichkeit, sich die Stärken und Schwächen jedes einzelnen Modells genau anzusehen.

Sind Sie noch nicht überzeugt, welche Art von Akku-Rasenmäher Sie benötigen, nutzen Sie unsere Kaufberatung auf n-tv.de, um etwas mehr über die relevanten Kategorien sowie die unterschiedlichen Mäher-Typen zu erfahren.

1. Schneiden Akku-Rasenmäher in Tests besser ab als Benzin- oder Elektromodelle?

Sowohl Benzin-, Elektro- als auch Akku-Rasenmäher haben eine Daseinsberechtigung. Die einzelnen Produkte überzeugen in unterschiedlichen Kategorien, sodass es manchmal etwas schwer ist, eindeutig festzustellen, ob Benzin- oder Akku-Rasenmäher im Test besser abschneiden.

Um Ihnen den Überblick zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Merkmale der verschiedenen Mäher-Typen kurz zusammengestellt:

Typ Merkmale
Akku-Rasenmäher
  • eignen sich für kleine und mittelgroße Flächen
  • sind leise und verfügen über eine solide Leistung
  • in der Anschaffung eher teuer
Elektro-Rasenmäher
  • aufgrund des Kabels nur für kleine Gärten nutzbar
  • eher umständliche Handhabung
  • sehr günstige Preise
Benzin-Rasenmäher
  • eignen sich für größere Grundstücke
  • sind leistungsstark und flexibel einsetzbar
  • stoßen Abgase aus und sind recht laut

Wie Sie anhand dieser kurzen Zusammenstellung sehen, sind die verschiedenen Geräte für unterschiedliche Rasenflächen und Ansprüche konstruiert.

Die Vorteile eines Akku-Rasenmähers werden jedoch bei etwas näherer Betrachtung schnell deutlich. Daher stellen wir Ihnen die wichtigsten Punkte im Vergleich mit einem Benzin-Rasenmäher kurz vor:

    Vorteile
  • leiser Betrieb
  • keine Abgase
  • kein Umgang mit Treibstoff nötig
  • geringere Wartungsarbeiten
    Nachteile
  • etwas geringere Leistung
  • höherer Anschaffungspreis (sofern Akkus mitberechnet werden)

2. Welche Schnittbreite sollte ein Akku-Rasenmäher aufweisen?

rasen maehen

Dank größerer Schnittbreite sind Sie schneller fertig.

Bevor Sie sich damit beschäftigen, ob es ein Akku-Rasenmäher von Bosch oder Stihl sein soll, steht die weit wichtigere Frage im Raum, wie hoch die Schnittbreite des Modells ausfallen soll.

Eine große Schnittbreite gibt Ihnen Auskunft darüber, wie schnell Sie ein Stück Rasen mähen können. Möchten Sie Ihren Akku-Rasenmäher primär für große Flächen verwenden, so wählen Sie ein Modell mit einer Schnittbreite von mindestens 48 cm.

Bei mittelgroßen Grundstücken genügen auch 43 cm, während es bei etwas kleineren Rasenflächen durchaus hilfreich sein kann, zu Modellen zu greifen, die lediglich über eine Schnittbreite von 38 cm oder weniger verfügen.

Im Zweifel lohnt es sich jedoch, stets zu einem Modell mit etwas größerer Schnittbreite zu greifen. Dies hat den einfachen Grund, dass verwinkelte Bereiche meist nur einen Teil des Gartens betreffen. Entscheiden Sie sich jedoch für einen eher kleinen Mäher, so werden Sie auf etwas breiteren Flächen schnell einen deutlichen Unterschied spüren.
Je nach gewähltem Modell reicht die Akkukapazität so nicht aus, um die gesamte Fläche zu mähen.

Grundsätzlich gelten folgende Grundregeln in Bezug auf die Größe der Einsatzfläche:

  • 100 bis 250 m² Rasenfläche: 30 bis 39 cm Schnittbreite
  • 250 bis 400 m² Rasenfläche: 40 bis 46 cm Schnittbreite
  • mehr als 400 m² Rasenfläche: 47 cm und mehr

Tipp: Je höher die Schnittbreite ausfällt, desto leistungsstärker ist meist der gesamte Motor. Um hohes Gras zu mähen, eignen sich Akku-Rasenmäher für kleine Flächen daher nur eingeschränkt.

3. Welche Kapazität sollte der Akku aufweisen?

Bei einer Marke bleiben:

Am besten sehen Sie sich stets das gesamte Produktsortiment einer Firma im Bereich der Akku-Werkzeuge an. Kaufen Sie beispielsweise einen Akku-Rasenmäher von Gardena, so können Sie die Akkus, bei identischer Spannung, auch für andere Akku-Werkzeuge des gleichen Herstellers nutzen, jedoch nicht für den Bosch-Akku-Rasenmäher Rotak 43 li oder ein anderes Modell.

Die Akkuspannung der meisten Geräte liegt bei 36 V. Ob dabei ein oder zwei Akkus zum Einsatz kommen, die den Rasenmäher parallel mit Strom versorgen, spielt für die Leistung keine Rolle.

Im Hinblick auf die Akkukapazität, die in Amperestunden angegeben wird, gibt es allerdings große Unterschiede.
Möchten Sie einen Akku-Rasenmäher mit Akku und Ladegerät kaufen, so achten Sie darauf, dass der enthaltene Akku mindestens 4 Ah aufweist.

Bei einigen Modellen, bei denen eine geringere Akkukapazität zur Verfügung steht, lohnt es sich, den Akku-Rasenmäher ohne Akku zu erwerben und zusätzlich einen Akku mit höherer Kapazität auszuwählen.

Tipp: Möchten Sie eine sehr große Fläche ohne Unterbrechungen mähen, so lohnt sich die Anschaffung eines Ersatzakkus. Auf diese Weise kann der leere Akku laden, während Sie weitermähen. So lässt sich die Mähzeit (bei einem Ladegerät mit Schnellladefunktion und verkürzter Ladezeit) nahezu unbegrenzt verlängern.

4. Sollte ich einen Akku-Rasenmäher mit Radantrieb auswählen?

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Auf ebenen Flächen ist der Radantrieb Luxus.

Entscheiden Sie sich für einen Akku-Rasenmäher mit Antrieb, so bietet Ihnen dieser den großen Vorteil, dass Sie deutlich weniger Kraft aufwenden müssen, um voranzukommen.

Die Unterstützung wirkt sich dabei vor allem dann aus, wenn Sie den Akku-Rasenmäher mit Radantrieb eine Steigung hinaufbewegen möchten. Besitzt das Modell keine entsprechende Funktion, so spielt das Gewicht eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Die Antriebsfunktion gewinnt daher besonders bei größeren und stärkeren Modellen an Bedeutung, da diese meist deutlich schwerer sind. Aus diesem Grund werden Sie einen eher leichten Akku-Rasenmäher mit Antrieb nur selten finden.

Verfügen Sie über ein ebenes Grundstück oder sehen Sie den Umgang mit dem Rasenmäher als sportliches Workout, so können Sie selbstverständlich auf diese nützliche, aber entbehrliche, Funktion verzichten. So sparen Sie etwas Geld. Zudem wirkt sich der Verzicht auf den Radantrieb positiv auf die Laufzeit aus.
Da keine zusätzliche Leistung für den Radantrieb benötigt wird, können Sie entsprechend länger mähen.

Um die Sicherheit zu gewährleisten, muss teils ein Hebel gedrückt werden, damit der Mäher nicht ohne Ihr Zutun weiterfährt.

5. Lohnt es sich, einen Akku-Rasenmäher mit Mulchfunktion zu kaufen?

rasenmaeher mit mulchfunktion

Ohne Fangkorb geht das Mähen schneller.

In den meisten Fällen macht es Sinn, einen Rasenmäher mit Fangkorb zu nutzen. So können Sie das geschnittene Gras auffangen und leicht entsorgen.

Das Fangkorbvolumen sollte daher nicht zu klein ausfallen, sondern im Idealfall mindestens 50 l umfassen. Nutzen Sie den Mäher jedoch, um die Schnitthöhe nur geringfügig anzupassen, so lohnt sich der Einsatz eines Akku-Rasenmähers mit Mulchfunktion.

Dabei werden die Grashalme besonders klein geschnitten und landen durch einen Auswurf direkt auf dem Rasen. Dieser Grünschnitt dient dem Rasen als Dünger. Dies gilt jedoch nur, sofern Sie nicht zu viel Gras abschneiden, da das Schnittgut ansonsten erdrückend wirkt.

Tipp: Bei Modellen mit Mulchfunktion und Fangkorb können Sie stets überlegen, ob Sie gründlich oder nur einmal schnell zwischendurch mähen möchten.

6. Sollte ich einen Akku-Rasenmäher von Makita oder einer anderen Marke bevorzugen?

rasenmaeher mit akku

Meist bieten die Hersteller mehrere Akku-Rasenmäher an.

Sie können nicht nur einen Gardena-Akku-Rasenmäher oder einen Akku-Rasenmäher von Bosch kaufen, sondern auf viele weitere Produkte zurückgreifen.
So bietet der Hersteller Ryobi ebenfalls Akku-Rasenmäher an, die sich in einem Vergleich nicht verstecken müssen.

Während Akku-Rasenmäher von Ryobi jedoch noch nicht jedem bekannt sein dürften, sieht es bei Wolf-Akku-Rasenmähern sowie Akku-Rasenmähern von Güde anders aus.
Keineswegs bedeutet dies jedoch automatisch, dass ein bekanntes Modell automatisch besser abschneidet als ein Gerät eines eher unbekannten Herstellers.

Sehen Sie sich daher am besten die unterschiedlichen Vergleichswerte bei uns auf n-tv.de an, um nicht die Katze im Sack zu kaufen, nur weil Ihnen ein Hersteller bereits bekannt ist.

Vorab lohnt es sich stets, einen Blick auf die Produkte eines Herstellers zu werfen, von welchem Sie bereits andere Akku-Werkzeuge besitzen. So können Sie unter Umständen viel Geld sparen, wenn Sie Ihren Akku-Rasenmäher von Einhell anstatt von Güde kaufen.

7. FAQs – Fragen und Antworten zu Akku-Rasenmähern im Überblick

7.1. Rasenmäher mit Akku im Test: Welche Ergebnisse liefert die Stiftung Warentest?

Leider bezieht sich der letzte Akku-Rasenmäher-Test aus dem Jahr 2019 auf nur 11 Produkte mit einer kleinen bis mittleren Schnittbreite.

Als Akku-Rasenmäher-Testsieger konnte sich das Modell GE-CM 43 Li M von Einhell durchsetzen. Dabei wurde vor allem die Haltbarkeit positiv bewertet.
Es ist allerdings mehr als verwunderlich, dass bekannte und renommierte Marken, wie Hecht, Bosch und Makita in dem Akku-Rasenmäher-Test fehlen.

7.2. Lohnt es sich, einen Akku-Rasenmäher mit Akku und Ladegerät zu kaufen?

Generell ist der Erwerb im Set meist günstiger. Dies gilt jedoch nur, sofern Sie den jeweiligen Akku gut nutzen können. Es bietet sich, besonders bei Akkus mit geringer Kapazität, der Kauf eines zusätzlichen Akkus an.

7.3. Wo kann ich einen Akku-Rasenmäher kaufen?

Suchen Sie nach einem günstigen Akku-Rasenmäher, so lohnt sich ein Blick in das aktuelle Angebotsblättchen bei Discountern. Wenn Sie einen Akku-Rasenmäher bei Aldi, Lidl und Co. erwerben, so werden Sie jedoch nur selten auf renommierte Marken zurückgreifen können.
Die Bestellung von Ersatzteilen gestaltet sich dort meist etwas schwieriger.

Setzen Sie auf eine Beratung vor Ort, können Sie Ihren Akku-Rasenmäher auch bei Obi kaufen. Über eine größere Auswahl verfügen Sie hingegen bei einer Bestellung im Internet. Gern können Sie dabei auf unsere Produkttabelle auf n-tv.de zurückkommen.

7.4. Ist es sinnvoll, ein Modell gebraucht zu erwerben?

Die Erfahrungen zeigen, dass Akku-Rasenmäher sowie weitere Akku-Werkzeuge nicht immer besonders schonend behandelt werden. Kaufen Sie ein Modell gebraucht, so können Sie die Power vielleicht nur kurzzeitig nutzen, da der Akku schnell ausgetauscht werden muss.

Bedenken Sie zudem, dass Sie nicht mehr auf eine Garantie zurückgreifen können.

Stiftung Warentest sagt zu unserem Vergleichssieger