- Umso mehr Schichten ein Golfball aufweist, desto besser kann er kontrolliert werden. Bälle dieser Art werden als 2-Piece-, 3-Piece- oder Multi-Layer-Golfbälle bezeichnet.
- Gute und günstige Golfbälle, zum Beispiel von Aldi oder Lidl, können Sie bereits ab etwa 70 Cent pro Stück kaufen. Noch günstiger sind nur gebrauchte Bälle, die Taucher aus den Wasserhindernissen auf Golfplätzen fischen.
- Auch Zubehör und Ausrüstung, die Sie zum Golfspielen brauchen, muss nicht immer exklusiv und hochpreisig sein. Das bezieht sich sowohl auf die Kleidung und Golfschuhe als auch auf Golfschläger, Tees und Putter.

Auch wenn der Golfsport nach wie vor mit dem Klischee kämpft, er sei nur für reiche, alte Männer geeignet, so steht er doch eigentlich jedem offen. Im Jahr 2017 waren in Deutschland etwa 645.000 Menschen in einem Golfclub registriert, noch mehr spielen in ihrer Freizeit ohne feste Mitgliedschaft – was landesweit mittlerweile auf mehreren hundert Golfplätzen möglich ist.
Bevor Sie sich für ein Set Golfbälle für Anfänger oder Fortgeschrittene entscheiden, sollten Sie wissen, welche Kriterien Sie beachten müssen, um den besten Golfball für Ihren Bedarf zu ermitteln. Damit Ihre nächste Golf-Tour nicht zum Reinfall wird, lesen Sie in unserer Kaufberatung 2025 auf n-tv.de, ob das Material oder die Golfball-Größe entscheidend ist und ob es sich lohnt, in einen Golfball mit GPS-Funktion zu investieren.
1. Der Aufbau entscheidet: Welche Arten von Golfbällen gibt es?
Welcher Golfball passt zu mir?
Nicht jeder Spieler verwendet die gleichen Golfbälle. Diese können nach vielerlei Kriterien unterschieden werden. Welcher Golfball Ihr persönlicher Testsieger wird, hängt nicht nur von Ihrer Erfahrung ab, sondern auch vom geplanten Einsatzzweck der Bälle. Auch persönliche Präferenzen hinsichtlich der Härte oder des Spins sind Faktoren, die beim Golfbälle-Test und -Kauf beachtet werden müssen.
Planen Sie, Golfbälle zu kaufen, werden Ihnen verschiedene Konstruktionsarten begegnen, wenn Sie sich unter der Vielzahl der Angebote umschauen.
Sowohl der Kern als auch die Schale können aus unterschiedlichen Materialien bestehen, die dem Ball einen jeweils charakteristischen Spin und bestimmte Flugeigenschaften verleihen.
In der folgenden Tabelle auf n-tv.de haben wir uns mit zwei verschiedenen Golfball-Typen näher auseinandergesetzt und deren Eigenschaften für Sie beleuchtet:
| Anzahl der Schichten | Eigenschaften |
|---|---|
| Golfball mit einer Schicht |
|
| Golfball mit mehreren Schichten |
|

Eine Sammelröhre für Golfbälle, eine Tasche, ein Trolley oder ein Korb erleichtert die Aufbewahrung ungemein.
In der Regel können Golfbälle umso besser kontrolliert werden, je mehr Schichten sie aufweisen. Auch Spin und Geschwindigkeit des Golfballs nehmen dementsprechend zu. Da bei mehreren Schichten allerdings in der Regel weichere Schalen verwendet werden, sind solche Bälle auch anfälliger.
Haben Sie ein niedriges Handicap, können Sie Multi-Layer-Golfbälle in Ihren Test einbeziehen – als Anfänger sollten Sie sich noch nicht an diese Bälle heranwagen. Ein Multi-Layer-Golfball hat einen Preis von bis zu 5 Euro.
Hinweis: Die meisten Hobby-Golfer spielen allerdings mit 2-Piece- oder 3-Piece-Bällen, die ab etwa 70 Cent erhältlich sind. Generell sollten Sie aber nicht nur einen Vergleich der Preis-Kategorien anstreben, sondern sich vor allem auf die Charakteristika verschiedener Modelle konzentrieren.
2. Ball ist nicht gleich Ball: Welcher Golfball eignet sich für welchen Verwendungszweck?

Nicht zwingend sind hohe Kosten mit dem Golfball-Kauf verbunden: Abhängig ist das vom Aufbau und vom Verwendungszweck.
Abhängig davon, zu welchem Zweck Sie Ihren Golfbälle-Test durchführen wollen, sollten Sie sich auf verschiedene Varianten konzentrieren und Golfball-Unterschiede kennen.
So werden Rangebälle etwa zum Training und zum Üben des Abschlags auf der Driving Range – der Übungswiese für Golfer – eingesetzt. Hierbei handelt es sich meist um billige 1-Piece-Golfbälle. Solche Modelle werden üblicherweise nicht im Spiel verwendet.
Steht Ihnen nicht so viel Platz zum Üben zur Verfügung, sollten Sie sogenannte Luftbälle verwenden. Diese eignen sich etwa für die Verwendung im eigenen Garten. Sie bestehen in der Regel nur aus einer gelochten Plastikschale. Wegen ihres Aufbaus und ihres geringen Gewichts fliegen diese Golfbälle zum einen nicht besonders weit und richten andererseits keinen Schaden an, wenn sie auf ein Hindernis treffen.
Soll Ihr Golfbälle-Test nur Modelle einschließen, die Sie auf dem Golfplatz oder im Turnier verwenden, sollten Sie sich nur verschiedene Spielbälle anschauen. Auch unter diesen gibt es unterschiedliche Ausführungen. Distance-Bälle sind beispielsweise darauf ausgelegt, auch bei geringer Schlagkraft möglichst große Weiten zu erreichen.
Feel-Bälle hingegen sorgen für ein weiches Schlaggefühl, was durch einen hochelastischen Kern und eine weiche Schale erreicht wird. In dieser Kategorie finden sich auch spezielle Golfbälle für Damen, die ihre möglicherweise mangelhafte Schlagkraft hierdurch ausgleichen sollen. Performance-Bälle zeichnen sich schließlich durch ihre hervorragende Flugkontrolle und einen guten Spin aus.
3. Durchmesser, Kompression und GPS: Welche Kriterien sind in Golfball-Tests entscheidend?

Zum Golfspielen im Garten mit Kindern eignen sich sogenannte Luftbälle, die nicht weit fliegen.
Führen Sie Ihren persönlichen Golfbälle-Test durch, müssen Sie nicht nur den Aufbau und den Verwendungszweck der verschiedenen Modelle beachten.
Leider hat das bekannte Verbraucherinstitut Stiftung Warentest noch keinen Golfball-Test veröffentlicht, doch wenn Sie die im Folgenden aufgelisteten Kaufkriterien beachten, werden Sie auch so in der Lage sein, eine fundierte Auswahl zu treffen.
- Durchmesser: Der Durchmesser eines Golfballs darf 42,67 mm nicht unterschreiten. Ob sich ein größerer oder kleinerer Golfball besser eignet, entscheiden Ihre persönlichen Präferenzen: Während Golfbälle mit geringerem Durchmesser weiter fliegen, zeichnen sich größere Bälle durch einen stabileren Flug aus und halten die Flugrichtung besser ein.
- Kompression: Ein Faktor, den Sie in Ihrem Golfbälle-Test vor allem in der Praxis beurteilen müssen, ist die Kompression. Dabei handelt es sich um den Grad der Verformung eines Balls, wenn Druck durch den Schläger auf ihn ausgeübt wird. Bei einer niedrigeren Kompression ergibt sich ein weicheres Ballgefühl. Schlagen Sie einen Golfball, erhält er dadurch immer einen gewissen Drall oder Spin. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine weichere Schale für mehr Spin sorgt. Durch diesen kann wiederum eine höhere Flugbahn erreicht werden, wobei der Ball schneller auf dem Grün liegen bleibt. Härtere Bälle fliegen hingegen tendenziell weiter.
- Golfball mit GPS-Funktion: Es gibt spezielle Golfbälle mit Ortungschip, die über das Smartphone geortet werden können und dem Golfball-Einsammler die Suche erleichtern. So soll der Ball nie wieder verloren gehen. In Anbetracht der geringen Kosten, die günstige Golfbälle verursachen, ist diese Spielerei eher als nettes Gimmick denn als notwendiges Zubehör anzusehen.
4. Wichtige Kundenfragen und unsere Antworten rund um den Golfball-Vergleich
4.1. Gibt es nur weiße Bälle oder auch bunt-leuchtende Golfbälle in Rot, Gelb und anderen Farben?
Spezielle Farben und Designs sind auch unter der breiten Produktpalette der Golfbälle vertreten. Es gibt gelbe Golfbälle, rote Golfbälle, Golfbälle in leuchtendem Orange, Golfbälle in Pink oder Golfbälle mit zwei verschiedenen Farben, zum Beispiel ein Golfball in Pink/Orange.
» Mehr InformationenGolfball mit Namen: Wie zahlreiche andere Gebrauchsgegenstände, können Sie auch einen Golfball personalisieren, um beispielsweise einem Golf-Liebhaber ein besonderes Geschenk zu überreichen. Bedrucken Sie einen Golfball mit dem Namen des zu Beschenkenden oder lassen Sie ein besonderes Datum auf die Oberfläche aufbringen, Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. So ist es auch denkbar, Golfbälle mit einem Logo personalisieren zu lassen. Dies gelingt ganz einfach daheim mit einem sogenannten Golfball-Markierer, der wie ein Stempel funktioniert.
4.2. Wie viel kostet ein Golfball?

Als sogenannte Lakeballs oder Teichbälle können Sie Golfbälle gebraucht kaufen. Golfbälle mit GPS sind leicht auffindbar.
In der Regel beläuft sich der Preis für einen Golfball in günstiger Ausführung auf etwa 70 Cent. Vor allem für Anfänger müssen Golfbälle nicht immer neu sein.
Gebrauchte Golfbälle können Sie besonders günstig kaufen: Bälle, die Taucher aus den Wasserhindernissen auf Golfplätzen fischen, werden als „Lakeballs“ wieder verkauft. Unter Umständen weisen sie allerdings bereits Gebrauchsspuren auf.
Bekannte Hersteller und Marken, die bei passionierten Golfspielern hoch im Kurs stehen, sind Callaway, Nike, Pinnacle, Titleist, Vice, Wilson und Wilson Staff.
Gerade wegen der vergleichsweise geringen Kosten, die der Kauf mit sich bringt, empfiehlt es sich zudem, verschiedene Golfbälle einem Praxis-Test zu unterziehen. Auf diese Weise können Sie auch Aspekte wie die Flughöhe und den Spin deutlich besser beurteilen als in der Theorie.
» Mehr Informationen4.3. Warum hat ein Golfball Einkerbungen bzw. Löcher?
Grundsätzlich hat kein Golfball eine glatte Oberfläche, sondern weist immer Vertiefungen auf, die als Dimples bezeichnet werden. Sie dienen dem Zweck, den Luftwiderstand zu verringern und die Flugbahn des Balls deutlich zu beeinflussen. Sind sie groß und flach, lassen sie die Umgebungsluft etwa relativ schnell passieren. Daraus folgen sowohl eine relativ hohe Flugbahn mit recht wenig Spin als auch ein geringer Rollweg auf dem Grün. Gegensätzliches gilt, wenn die Dimples klein und tief sind.
» Mehr Informationen4.4. Wie viele Dimples hat ein Golfball?
Wie viele Dimples auf dem Golfball zu finden sind, welche Größe und welche Form sie haben und wie sie angeordnet sind, variiert von Hersteller zu Hersteller und auch von Ball zu Ball. In der Regel werden Sie bei der Auswahl der Golfbälle für Ihren Test Modelle mit etwa 300 bis 450 Dimples finden.
» Mehr Informationen4.5. Ist ein Golfball mit einer Schicht oder mit mehreren Schichten besser?
In der folgenden Übersicht auf n-tv.de haben wir für Sie die Vorteile von Golfbällen mit mehreren Schichten gegenüber Golfbällen aus einem Guss zusammengefasst:
- Vorteile
- leichter zu kontrollieren
- besserer Spin und höhere Geschwindigkeit
- Nachteile
- nicht so langlebig, da anfälliger für Schäden








































