Kaufberatung: Mit unserem Rauchmelder Vergleich 2021 finden Sie das richtige Produkt

Erste Fakten
  • In vielen Bundesländern sind Rauchmelder Pflicht. Der Vermieter oder der Eigentümer sind dazu verpflichtet, für ausreichend Sicherheit zu sorgen und einen Rauchmelder in den Schlafzimmern und Fluren anzubringen.
  • Rauchmelder registrieren nicht nur Brände, sondern machen durch einen schrillen Ton auf das Feuer aufmerksam. Ist der Melder korrekt montiert, alarmiert er nicht nur die Bewohner, sondern kann dabei helfen, die Flucht- und Rettungswege zu sichern. Besonders in Fluren und Durchgangszimmern ist dies sehr wichtig.
  • In kleinen Wohnungen reichen Geräte mit einfachen Batterien aus. Diese Regelung gilt für Wohnungen bis 100 m². In größeren Wohnungen und Häusern sollten Geräte mit langlebigen Batterien eingebaut werden. Rauchmelder mit Funk sind für mehrere Stockwerke bestens geeignet.

rauchmelder-test

Haus- und Wohnungsbrände sind immer gefährlich. Besonders riskant wird es, wenn die Bewohner schlafen und den Brand in der Nacht nicht bemerken oder zu spät darauf aufmerksam werden.
In solchen Fällen kann ein Rauchmelder Leben retten. Der Rauchmelder piept, sobald sich Rauch in dem Raum entwickelt und an die sensiblen Sensoren gerät. Es gibt verschiedene Melder, die einen schrillen Ton abgeben oder ordentlich Krach machen, um schlafende Personen in dem Haus zu wecken.

In immer mehr Wohnungen wird mit der Installation von Rauchmeldern begonnen, um dadurch die Sicherheit zu erhöhen. Die Pflicht zur Installation wird als Regelung in der Brandschutzverordnung festgehalten.

In unserem Rauchmelder-Vergleich 2021 auf n-tv.de haben wir die einzelnen Modelle miteinander verglichen und die Vor- und Nachteile herausgefiltert. Schauen Sie, welcher Melder für Ihr Haus der Beste ist und Ihnen deutlich mehr Sicherheit bietet.

1. Was ist ein Rauchmelder?

Rauchmelder mit und ohne LED – was ist wichtig?

Rauchmelder mit LED-Lampe sind im Schlafzimmer oft störend. Das ständig blinkende Licht stört den Schlafenden im Unterbewusstsein. Eine gute Möglichkeit, um trotz alledem einen hohen Schutz vor Feuer im Schlafzimmer zu erhalten, sind Rauchmelder ohne LED.
Diese Modelle sind schlafzimmertauglich und bieten die gleiche Sicherheit wie Rauchmelder mit blinkender LED-Lampe.
Ist die Batterie des Melders jedoch leer, blinkt keine rote LED, sondern es ertönt ein akustisches Signal. Dieses soll lediglich davor warnen, dass sich der Melder abschaltet, wenn kein Batteriewechsel vorgenommen wird.

Ein Rauchmelder ist ein technisches Gerät, welches bei einem Brand einen hohen Piepton oder ein schrillendes Alarmsignal abgibt. Dieses Signal soll Personen darauf aufmerksam machen, dass das Gebäude brennt.

Aus diesem Grund ist es wichtig, den Rauchmelder unter der Decke zu montieren, da gleich mehrere physikalische Prinzipien eine Rolle spielen.
Der beste Rauchmelder erkennt den Rauch eines Brandes sofort. Die Stiftung Warentest gibt regelmäßig Auskunft über hochwertige Rauchmelder und deren Eigenschaften. Sogar in vielen Rauchmelder-Tests werden die vorteilhaften Eigenschaften geschildert.

Um einen Fehlalarm zu vermeiden, ist die richtige Rauchmelder Montage sehr wichtig. Die Anbringung in einem Durchgangszimmer, wie beispielsweise im Flur oder im Wohnzimmer, ist für die Rauchmelder-Montage bestens geeignet.
In den Rauchmelder-Tests wurden folgende Vor- und Nachteile der Installation deutlich:

    Vorteile
  • Vernetzung von mehreren Meldern möglich
  • mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden durch Feuerwarnung
  • batteriebetriebene Melder warnen auch bei Stromausfall
  • Rauchmelder lassen sich kinderleicht anbringen
    Nachteile
  • regelmäßige Wartung der Rauchmelder notwendig
  • günstige Rauchmelder geben oft Fehlalarme aus

Tipp: Wer seine Rauchmelder vernetzt, kann diese steuern, auch wenn sich diese über mehrere Etagen verteilen.
Rauchmelder mit Funk oder Rauchmelder mit Smart-Home-System sind beispielsweise eine gute Möglichkeit, um diese zu vernetzen. Auf n-tv.de haben wir dazu einige Hersteller aufgeführt, die eine gute Auswahl bieten.

1.1. Worin unterscheiden sich die einzelnen Rauchmelder-Typen?

rauchmelder mit licht

Die meisten Modelle signalisieren die Betriebsbereitschaft über ein rotes Lämpchen.

Die Brandmelder lassen sich in verschiedene Typen unterteilen. Diese unterscheiden sich in der Funktionsweise eines Rauchmelders, in der Montage und der Optik. Wer einen Rauchmelder kaufen möchte, sollte sich im Vorfeld das Einsatzgebiet anschauen. Für ein ganzes Haus werden andere Melder angeboten als für eine kleine Wohnung.

Ein Rauchmelder mit WLAN wird oft als Rauchmelder für das Smart Home angeboten. Alle in der Wohnung montierten Rauchmelder werden dadurch miteinander verbunden.
Dies hat den Vorteil, dass der Alarm von einem auf alle weiteren Melder im Haus weitergegeben wird.

Häuser, die generell mit einem guten Smart-Home-System ausgestattet sind, profitieren von einem Rauchmelder mit WLAN. Die Rauchmelder werden miteinander vernetzt und geben Warnungen über mehrere Etagen ab. Dadurch ist die Sicherheit im Haus gewährleistet.

Andere Modelle bekannter Hersteller sind mit einigen Zusatzfunktionen ausgestattet. Ein Rauchmelder mit Kamera nimmt die Geschehnisse in einem bestimmten Bewegungsradius auf. Leider gibt es nur wenige Hersteller, die diese Art von Rauchmeldern anbieten.

Tipp: Rauchmelder ohne Batterien gehören heute zu den beliebtesten Modellen. In vielen Rauchmelder-Tests zeigt sich, dass auch Discounter wie Aldi und Lidl seit einigen Jahren günstige Rauchmelder aller Art anbieten. Zu diesen gehören nicht nur Rauchmelder mit Magnethalter, sondern auch viele weitere Modelle.

1.2. Wie funktioniert ein Rauchmelder?

Rauchmelder sind in ihrer Hauptfunktion identisch. Sie registrieren den Brand bzw. den Rauch oder das Gas und schlagen mithilfe eines lauten Geräusches Alarm. Dazu muss eine bestimmte Menge an Rauch registriert werden können. Wie fein ein Rauchmelder eingestellt ist, hängt von dem jeweiligen Modell ab.

In ihren Funktionsweisen unterscheiden sich Rauchmelder stark. Insgesamt gibt es drei Arten von Meldern, die für den privaten Gebrauch geeignet sind. Es kommen sowohl fotooptische Rauchmelder, thermooptische Rauchmelder als auch Ionisationsrauchmelder zum Einsatz.

Tipp: In unserer Kaufberatung auf n-tv.de haben wir uns mit den Funktionsweisen der Rauchmelder befasst. Welche der drei Melder-Varianten die richtige für Sie ist, können Sie in unserer nachfolgenden Tabelle entnehmen, in der wir Ihnen die Eigenschaften der verschiedenen Arten genauer erläutern möchten.

2. Was unterscheidet fotooptische, thermooptische und Ionisationsrauchmelder in Rauchmelder-Tests?

Ob Rauchmelder mit Kamera, Rauchmelder ohne Batterie oder Rauchmelder mit Magnethalter – egal in welche Kategorie der Melder fällt, es gibt viele Unterschiede in den Funktionsweisen.

Rauchmelder-Art Informationen
Fotooptische Rauchmelder
  • bekanntester Rauchmelder-Typ auf dem Markt
  • Diode gibt in der Rauchkammer einen Infrarotstrahl ab
  • bei Rauchentwicklung wird der Lichtstrahl unterbrochen
  • Sensor wird unterbrochen und es wird ein Alarm ausgelöst
Thermooptische Rauchmelder
  • arbeiten ähnlich wie fotooptische Melder
  • neben der Rauchkonzentration wird auch die Umgebungstemperatur wahrgenommen
  • schlagen bei vorbestimmten Maximalwerten Alarm
Ionisationsrauchmelder
  • reagieren besonders zuverlässig bei kleinster Rauchkonzentration
  • Brand- oder Raucheintritt wird mithilfe eines Ionisationsstroms detektiert
  • gelten als besonders sensibel und schlagen früh Alarm
  • Auswertelektronik löst Alarm im Brandfall aus

3. Welche Zertifizierungsmerkmale sind bei einem Rauchmelder wichtig?

Vor dem Kauf eines Rauchmelders ist es wichtig, auf die Zertifizierung zu achten. In der Regel gibt es zwei relevante Prüfsiegel, die dem Käufer Sicherheit und Qualität bieten.

rauchmelder im test

Rauchmelder werden vorab getestet.

  • CE-Siegel: Alle Melder, die in Deutschland verkauft werden, müssen ein CE-Siegel tragen. Dabei handelt es sich nicht direkt um ein Prüfsiegel, sondern vielmehr um eine Information über die Qualität des Melders.
    In Deutschland müssen Brandmelder bestimmte Anforderungen erfüllen. Unter diese Anforderungen fällt beispielsweise die Alarmlautstärke in dB. Diese muss mindestens bei 85 dB liegen und bis zu einem Abstand von 3 Metern zu hören sein.
    Außerdem muss ein Signal ertönen, wenn Sie bei dem Rauchmelder die Batterie wechseln müssen. Dieses Signal muss mindestens 30 Tage lang ertönen und immer wiederkehren, bis der Wechsel stattgefunden hat.
    Natürlich ist es möglich, den Rauchmelder zu deaktivieren. Jedoch bietet er dann keinen Schutz mehr. Zudem ist es wichtig, dass der Rauch in alle Messkammern gelangen kann. Ein Schutz vor Insekten muss ebenfalls gegeben sein.
  • Q-Siegel: Auf vielen Rauchmeldern ist der große Buchstabe Q vermerkt. Dabei handelt es sich ebenfalls um ein wichtiges Prüfzeichen. Das Q steht für Qualität und wird als Zertifizierungszeichen nur ausgegeben, wenn ein gültiges CE-Siegel vorhanden ist.
    Rauchmelder mit einem Q-Siegel halten die höchsten Standards ein und bieten maximale Sicherheit, vor allem bei der Brandfrüherkennung. Es dient als gute Hilfestellung für den Verbraucher, um einen sicheren und hochwertigen Brandmelder zu kaufen.

Die entsprechenden Zertifikate gelten auch bei einem Mini-Rauchmelder.

Tipp: Der Rauchmelder ist umlagefähig und kann bei einer Vereinbarung mit dem Mieter, wie die Wartung der Melder auch, über die Betriebskosten abgerechnet werden.

4. FAQs zu Rauchmeldern

4.1. Wie bringe ich einen Rauchmelder an?

ein mann befestigt einen rauchmelder

Die Montage der Rauchwarnmelder ist in wenigen Minuten erledigt.

Wenn Sie Ihren Rauchmelder richtig anbringen möchten, können Sie verschiedene Möglichkeiten nutzen.
Viele Rauchmelder lassen sich kleben, andere wiederum müssen verschraubt werden. Eine Montageanleitung wird vom Hersteller beigelegt.

Sie haben die Möglichkeit, die Rauchmelder selbst zu montieren oder sie von einer Firma professionell anbringen zu lassen. Außerdem gibt es Rauchmelder mit Magnethalter, die Sie mittels eines festen Magneten unter der Decke montieren können.

4.2. Welche Hersteller bieten hochwertige Rauchmelder an?

Hersteller wie Gira, Nest, X-Sense, Netatmo und Hekatron bieten verschiedene Brandmelder mit unterschiedlichen Funktionen an.

Busch-Jäger und Unitec stellen passende Rauchmelder für Smart-Home-Systeme her, die mit allen weiteren Smart Home Produkten im Haus gekoppelt werden können, unter denen der ein oder andere Rauchmelder-Testsieger zu finden ist.

4.3. Gibt es einen Rauchmelder auch für gehörlose Menschen?

Ja, es gibt spezielle Rauchmelder für gehörlose Menschen. Bei diesen Warnmeldern ist jedoch ein Funkmodul notwendig, welches an einem Rüttel- oder Vibrationskissen angebracht ist.

Durch eine Vibration des Kissens wird der Gehörlose zusätzlich auf den Brand aufmerksam gemacht. Die sog. Rüttelkissen bestehen aus einem großen Kunststoffelement und werden unter das eigene Schlafkissen gelegt.

Ein Rauchmelder ohne LED-Warnleuchte ist in diesem Fall ungeeignet. Es hilft ein besonders helles Licht, welches von der Netzhaut sofort wahrgenommen wird.
Das Stroboskop-Licht funktioniert sogar im Schlaf.

4.4. Lässt sich der Rauchmelder ausschalten?

rauchmelder mit batterie

Zum Ausschalten trennen Sie die Stromverbindung.

Natürlich können Sie ihren Rauchmelder ausschalten, wenn er beispielsweise einen Fehlalarm abgibt oder darauf aufmerksam macht, dass ein Batteriewechsel notwendig ist.

Dazu lässt sich der Rauchmelder einfach öffnen und Sie können die Batterie wechseln. Zu beachten ist dabei jedoch die Batterielaufzeit (in Jahren). Langzeitbatterien arbeiten mindestens zehn Jahre. Andere wiederum müssen nach wenigen Jahren gewechselt werden.

4.5. Gibt es Rauchmelder in verschiedenen Designs?

Die Optik eines Rauchmelders ist in vielen Haushalten nicht entscheidend. Wer jedoch einen Rauchmelder in Holzoptik bevorzugt, kann sich diesen Wunsch erfüllen. Smartwares ist eine Marke, die verschiedene Modelle in Holzoptik anbietet.

4.6. In welchen Räumen ist ein Brandmelder sinnvoll?

Der Rauchmelder ist in allen Räumen sinnvoll, in denen Personen schlafen. Damit sind Schlafzimmer, Kinderzimmer, aber auch Gästezimmer gemeint.

Doch auch in allen weiteren Räumen, in denen elektrische Geräte stehen, sollten Rauchmelder angebracht sein. Dort ist die Gefahr eines Kabelbrandes besonders hoch.