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Joachim Löw musste über einige Härtefälle entscheiden - so etwa über den lange verletzten Mario Götze.
Joachim Löw musste über einige Härtefälle entscheiden - so etwa über den lange verletzten Mario Götze.(Foto: dpa)
Freitag, 25. August 2017

Kader für WM-Quali-Spiele: Joachim Löw setzt auf Confed-Cup-Helden

Für die WM-Qualifikationsspiele in Prag gegen Tschechien und in Stuttgart gegen Norwegen setzt Bundestrainer Joachim Löw auf bewährte Kräfte. Einige Stammkräfte fallen aber noch aus - so etwa Stammkeeper Manuel Neuer und Jérôme Boateng.

Sieben Weltmeister, 17 Confed-Cup-Fahrer, dazu U21-Europameister Serge Gnabry - und Mario Gomez: Joachim Löw hat mit der ersten Nominierung nach dem Gewinn des Konföderationenpokals die Weichen für die Weltmeisterschaft im Sommer 2018 in Russland gestellt. Der Bundestrainer berief für die WM-Qualifikationsspiele gegen Tschechien in Prag am Freitag, 1. September, und gegen Norwegen am Montag drauf in Stuttgart sieben Spieler, die 2014 in Rio de Janeiro im Finale gegen Argentinien triumphierten.

"Im Moment zählen für mich die Titel der Vergangenheit nicht, so sehr wir uns alle über die Erfolge im Sommer gefreut haben. Am Ende dieser Saison wartet mit der Weltmeisterschaft in Russland der absolute Höhepunkt auf uns", sagte Löw, "dort wollen wir wieder den Titel gewinnen, diesem großen Ziel werden wir wie bisher konsequent alles unterordnen. Die Spieler wissen, was ich von ihnen erwarte. Und sie wissen, dass wir eine große Konkurrenzsituation haben." Thomas Müller, Mats Hummels, Mesut Özil, Sami Khedira und Toni Kroos sind nach ihrer Pause im Sommer wieder dabei. Hinzu kommen Confed-Cup-Kapitän Julian Draxler und Matthias Ginter, die von weiteren 15 Spielern aus dem Siegerteam in Russland flankiert werden.

Gündogan fehlt die Spielpraxis

Die angeschlagenen Manuel Neuer und Jérôme Boateng fehlen hingegen noch, auch Shkodran Mustafi steht nicht im 24er-Kader. Löws erstes Aufgebot nach dem Confed-Cup-Sieg ist ein wichtiger Fingerzeig für die WM. Der Bundestrainer muss auf dem Weg dorthin gestandene Weltmeister, die Besten vom Confed Cup und die Perlen der U21-Europameister zu einer Mannschaft verschmelzen, die erneut den Titel holen kann. Einziger Spieler aus dem EM-Aufgebot der U21 ist zunächst Gnabry von der TSG Hoffenheim.

Derzeit gibt es noch einige Zwänge und Härtefälle. Mario Götze beispielsweise hat gerade erst sein Bundesliga-Comeback nach sieben Monaten gegeben. Drei weitere Dortmunder sind verletzt: Marco Reus, André Schürrle und Julian Weigl. Ilkay Gündogan von Manchester City fehlt Spielpraxis. Einige knifflige Fragen sind damit aufgeschoben.

Der Kader im Überblick

Tor: Bernd Leno (Bayer Leverkusen), Marc-André ter Stegen (FC Barcelona), Kevin Trapp (Paris St. Germain). Abwehr: Matthias Ginter (Borussia Mönchengladbach), Jonas Hector (1. FC Köln), Benjamin Henrichs (Bayer Leverkusen), Mats Hummels (FC Bayern), Joshua Kimmich (FC Bayern), Antonio Rüdiger (FC Chelsea), Niklas Süle (FC Bayern). Mittelfeld/Angriff: Julian Brandt (Leverkusen), Emre Can (FC Liverpool), Julian Draxler (Paris), Serge Gnabry (Hoffenheim), Mario Gomez (VfL Wolfsburg), Leon Goretzka (Schalke 04), Sami Khedira (Juventus Turin), Toni Kroos (Real Madrid), Thomas Müller (FC Bayern), Mesut Özil (FC Arsenal), Sebastian Rudy (FC Bayern), Lars Stindl (Mönchengladbach), Timo Werner (RB Leipzig), Amin Younes (Ajax).

Quelle: n-tv.de

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