Kaufberatung: Mit unserem Nudelmaschine Vergleich 2021 finden Sie das richtige Produkt

Erste Fakten
  • Pastamaker können entweder per Hand und über eine kleine Kurbel angetrieben werden oder aber sie funktionieren automatisch und auf Knopfdruck. Vor allem für Vielnutzer eignen sich die vollautomatischen Nudelmaschinen am ehesten.
  • Günstige Nudelmaschinen bekommen Sie bereits für weniger als 30 Euro, während automatische Profi-Nudelmaschinen auch mit mehr als 200 Euro zu Buche schlagen können.
  • Pastamaschinen, die über einen Fleischwolf-artigen Aufsatz verfügen sind hervorragend für die Herstellung von Spaghetti geeignet, während Wälzlager-Nudelmaschinen eher Ravioli, Bandnudeln und Lasagneplatten hervorbringen.

nudelmaschine-test

Mit selbstgemachter Pasta lassen sich Nudelgerichte nicht nur ganz besonders genießen. Ihre Herstellung macht zudem großen Spaß und Sie beeindrucken darüber hinaus ganz sicher Ihre Tischgäste. Doch um die beste Nudelmaschine für sich zu finden, sollten Sie zunächst wissen, welche Kriterien es bei der Auswahl zu beachten gilt.

In unserer Kaufberatung auf n-tv.de stellen wir Ihnen diese 2021 vor und erläutern, worauf Sie beim Kauf einer neuen Nudelmaschine unbedingt einen genaueren Blick werfen sollten. Des Weiteren präsentieren wir Ihnen die verschiedenen Geräte-Kategorien und geben Ihnen außerdem Tipps zur Zubereitung des klassisch italienischen Pasta-Teigs mit auf den Weg.

1. Was ist eine Nudelmaschine und wie funktioniert sie?

Wie wird ein Nudelteig für die Nudelmaschine zubereitet?

Online finden Sie viele verschiedene Rezepte für Nudelmaschinen-Pastateig. Und tatsächlich sind Ihrer Fantasie nur wenige Grenzen gesetzt. Nudeln versetzt mit Spinat oder Bärlauch, Vollkorn- oder klassische Weizennudeln, sogar Nudeln aus Linsen und Erbsen können Sie herstellen. Das klassische Nudelrezept ist jedoch ganz unkompliziert und in wenigen Minuten umgesetzt: Mischen Sie 150 Gramm sehr feines Mehl (Typ 405) mit 50 Gramm Hartweizengrieß. Geben Sie die Mischung in einem Hügel auf Ihre Arbeitsplatte und schlagen Sie zwei Eier in eine Mulde in der Mitte auf. Verkneten Sie die Zutaten so lange miteinander bis ein ebenmäßiger Teig entsteht und lassen Sie diesen 30 Minuten ruhen, bevor Sie mit der Verarbeitung beginnen.

Mit einer Nudelmaschine können Sie Spaghetti, Tagliatelle, Lasagneblätter oder andere Nudeltypen ganz einfach selbst zubereiten. Dazu gilt es zunächst, einen Teig zu kneten.

Für manuell zu bedienende Pastamaschinen müssen Sie diesen per Hand vorbereiten. Formen Sie anschließend eine möglichst gleichförmige Kugel daraus und drücken Sie mit der flachen Hand darauf, um eine Art Fladen zu kreieren. Auch dieser sollte gleichmäßig geformt sein, bevor Sie ihn in die Nudelmaschine geben.

Klassische Nudelmaschinen verfügen meist über Edelstahl-Walzen, die den Nudelteig in verschiedenen Stärken ausrollen. Starten Sie mit der Bearbeitung Ihres Teigrohlings auf der höchsten Stufe. Stecken Sie Ihren Teig oben in die Öffnung und beginnen Sie, langsam die Kurbel zu drehen.

Somit setzen sich die Walzen in Bewegung und der Nudelteig wird vorsichtig durch das Wälzwerk geschoben. Die ausgegebene Teigplatte kann nun bei einem geringeren Walzenabstand erneut eingegeben werden.

Wiederholen Sie diesen Vorgang bis Sie die gewünschte Dicke erreichen. Profis nutzen die Nudelmaschine bis der Teig so dünn ist, dass er, auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausgelegt, flattert, wenn von vorne leicht darunter gepustet wird.

Einige Nudelmaschinen verfügen, verschiedenen Tests zufolge, über Messereinsätze, mit deren Hilfe Sie die Nudelteigplatte beispielsweise in Tagliatelle schneiden können – ebenfalls durch ein Drehen durch die Pastamaschine.

Manuelle Nudelmaschine aus der Tagliatelle hängen

Mit einer manuellen Nudelmaschine können Sie per händischer Drehung der Kurbel Nudelplatten und Bandnudeln formen.

Ist ein solcher Aufsatz nicht vorhanden, rollen Sie den Teig vorsichtig ein, wobei Sie stets ein wenig Mehl zwischen die einzelnen Schichten geben sollten, um ein Aneinanderkleben zu verhindern.

Schneiden Sie anschließend Ringe in der gewünschten Größe und lockern Sie alles vorsichtig ein wenig auf. So erhalten Sie im Handumdrehen frische Tagliatelle oder Tagliolini.

Mit ein wenig Geschick können Sie natürlich auch andere Nudelformen selbst formen, wie zum Beispiel die schmetterlingsartigen Farfalle, Ravioli oder Fricelli, für die Sie lediglich kleine Teigscheiben vorsichtig zu Hohlnudeln rollen.

Mit einer elektrischen Nudelmaschine mit Motor können Sie sich die meisten dieser Schritte sparen. Oftmals geben Sie lediglich Mehl und Eier in einen dafür vorgesehenen Behälter und starten die KitchenAid oder eine ähnliche Nudelmaschine per Knopfdruck.

Der Teig wird ohne Ihr Zutun geknetet und mithilfe unterschiedlicher Aufsätze in die gewünschten Nudelformen gebracht.

2. Welche Arten von Nudelmaschinen gibt es?

Abhängig davon, welche Nudeln Sie mit welchem Aufwand herstellen möchten, bieten sich verschiedene Pastamaker für Sie an. Sind Sie auf der Suche nach einer klassisch italienischen Nudelmaschine und haben Sie Spaß an der handwerklichen Komponente der Pastaherstellung, könnte eine manuelle Pastamaschine das Richtige für Sie sein.

Soll es vor allem schnell und unkompliziert gehen und legen Sie Wert auf eine größere Vielfalt an Nudelarten, könnte sich eher eine elektrische Nudelmaschine mit Motor anbieten. Auf n-tv.de helfen wir Ihnen dabei, die richtige Entscheidung zu treffen:

Nudelmaschinen-Typ Eigenschaften
manuelle Nudelmaschine
  • Teigrolle durch mehrmaliges Eingeben in Walzen „ausgerollt“, ohne dass größere Kraftaufbringung nötig ist
  • klassische italienische Nudelmaschine, die mit Handkurbel betrieben wird
  • Teigdicke variierbar
  • Herstellung von Tagliatelle, Lasagneplatten und Farfalle möglich
  • üblicherweise günstiger als elektrische Nudelmaschine
elektrische Nudelmaschine
  • Verkneten der Zutaten wird oft bereits von vollautomatischer Nudelmaschine übernommen
  • häufig sogar integrierte Waage zur besonders unkomplizierten Abmessung der Zutaten
  • einige automatische Nudelmaschinen geben an, wie viel Flüssigkeit eine bereits eingegebene Menge an Mehl benötigt, um einen guten Pastateig herzustellen
  • insbesondere für Menschen geeignet, die das Kneten des Pastateigs mit Händen umgehen möchten
  • verschiedene Aufsätze ermöglichen Ausgabe diverser unterschiedlicher Nudelformen (Penne, Spaghetti, Tagliatelle, Fettuccine, etc.)
  • teurer als manuelle Nudelmaschinen

3. Nudelmaschinen im Test: Welche Kriterien sollten Sie prüfen, bevor Sie eine Nudelmaschine kaufen?

Um die perfekte Nudelmaschine für sich zu finden, unterziehen Sie folgende Punkte einer genaueren Prüfung:

  • Maße in cm
  • Gewicht in kg
  • Leistung in Watt
  • Verarbeitung und Material
  • Art der Nudelwalze
automatische Nudelmaschine aus der Rundnudeln kommen

Eine vollautomatische Nudelmaschine erleichtert Ihnen nicht nur die Vorbereitung des Teigs, sondern kann auch Rundnudeln herstellen.

Je nachdem wie viel Platz in Ihrer Küche zur Verfügung steht und wo Sie Ihre Nudelmaschine platzieren möchten, bieten sich unterschiedliche Modelle an. Manuelle Nudelmaschinen mit Kurbel sind beispielsweise etwas kleiner als Nudelautomaten.

Mit circa 20 bis 25 Zentimetern Breite und ähnlich geringer Tiefe lassen sie sich ohne Weiteres auf der Küchentheke oder gar auf dem Esstisch verwenden. Bestenfalls sorgt eine spezielle Befestigungsvorrichtung für ausreichend Stabilität.

Vollautomatische Pastamaker nehmen gerne einmal doppelt so viel Platz ein. Sind die Nudelmaschinen jedoch aus Edelstahl oder einem farblich gut geeigneten Kunststoff gefertigt, kann sich auch eine solche Maschine in Ihr Küchenkonzept integrieren lassen – vor allem dann, wenn Sie häufig größere Pastaportionen zubereiten.

Abhängig davon, ob Sie Ihre Nudelmaschine offen stehen lassen oder nach jeder Benutzung im Küchenschrank verstauen möchten, kann auch das Gewicht der Maschine ein wichtiger Punkt sein. Manuelle Pastamaschinen sind mit 2 Kilogramm oder weniger sehr leicht und flexibel einsetzbar, während Automaten bis zu 8 Kilogramm schwer sein können.

Einfache elektrische Walz-Nudelmaschinen arbeiten oft mit weniger als 100 Watt, während Nudel-Vollautomaten häufig mit 200 bis 300 Watt Leistung aufwarten.

Um die Nudelmaschine unkompliziert reinigen zu können und um lange Freude an Ihrem Gerät zu haben, sollten Sie auch auf die Qualität und das verwendete Material achten. Edelstahlmaschinen rosten nicht und können daher auch mal mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Hochwertiger Kunststoff sollte BPA-frei und in der Spülmaschine zu säubern sein.

Zudem müssen Sie sich häufig für eine Art der Nudelausgabe entscheiden. Vollautomaten verfügen oftmals über einen Fleischwolfaufsatz, wohingegen manuelle Maschinen meist mit Walzen ausgestattet sind. Welche Vor- und Nachteile Nudelmaschinen mit Walzwerk mit sich bringen, erfahren Sie anschließend auf n-tv.de:

    Vorteile
  • vor allem großflächige und lange Nudelsorten schnell zubereitet
  • besonders einfache Reinigung
  • häufig etwas günstiger
    Nachteile
  • runde Nudelformen müssen nachträglich per Hand geformt werden
  • nicht optimal für Spaghetti-Herstellung

4. Welches Zubehör sollte im Lieferumfang der Nudelmaschine enthalten sein?

verschiedene Pasta-Sorten auf blauem Untergrund

Viele Pasta-Sorten können Sie mit einer Nudelmaschine herstellen, andere Nudelsorten benötigen einige zusätzliche Handgriffe.

Je nachdem welche Arten von Nudeln Sie am liebsten mögen, sollten entsprechende Aufsätze im Lieferumfang enthalten sein. So empfiehlt sich für Spaghetti-Fans natürlich eine waschechte Spaghettimaschine beziehungsweise eine Nudelmaschine mit Spaghettiaufsatz.

Vor allem vollautomatische Pastamaschinen warten, laut diverser Tests, oft mit vielen verschiedenen Aufsatzarten auf. Klassische Nudelmaschinen mit Handkurbel, wie etwa die GSD Imperia, verfügen hingegen häufig nur über eine begrenzte Anzahl an Schneid- und Formhilfen.

Fans von Spätzle sollten auf eine Spätzlepresse zurückgreifen, wobei insbesondere einige Gastro-Nudelmaschinen auch beide Arten von Aufsätzen beinhalten.

Wer Ravioli liebt und die kleinen Nudelkissen mit einem traditionell gewellten Rand versehen möchte, kann diesen entweder mit den Händen formen oder aber mit einem Teigrandschneider perfektionieren.

Wollen Sie Ihre Nudeln nicht immer unmittelbar nach der Herstellung verzehren, sondern sich einen kleinen Vorrat anlegen, ist ein Nudeltrockner eine sinnvolle Ergänzung Ihrer Nudelmaschine. Alternativ können Sie die kleinen meist aus Holz gefertigten Gestelle jedoch auch günstig zukaufen.

5. Welche Hersteller von Nudelmaschinen sind auf dem Markt vertreten?

Nudelmaschinen finden Sie inzwischen von vielen unterschiedlichen Marken, wobei sich einige Anbieter ganz speziell auf die Nudelmaschinenherstellung ausgerichtet haben. Doch auch bekannte Hersteller verschiedenster Küchenhelfer haben Pastamaschinen im Sortiment. Zu den beliebtesten Produzenten gehören unter anderem:

  • Philips
  • Sirge
  • Marcato
  • GSD
  • Rosenstein&Söhne
  • Häussler
  • KitchenAid

Kaufen können Sie die Maschinen zum Beispiel im Elektro-Fachhandel. Alternativ können Sie auch in Discountern wie Lidl oder Aldi nach entsprechenden Sonderangeboten suchen, um sich ein Schnäppchen zu sichern.

Ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis erwartet Sie allerdings online. Orientieren Sie sich beispielsweise an unserer Produkttabelle, um die beste und günstigste Nudelmaschine für sich zu finden.

6. Häufig gestellte Fragen zu Nudelmaschinen

Sie möchten mehr über Nudelmaschinen und deren Handhabung erfahren? Zum Abschluss unserer Kaufberatung beantworten wir auf n-tv.de einige häufig gestellte Fragen zu Pastamaschinen.

6.1. Welche Nudeln kann man in einer Nudelmaschine machen?

Mit manuellen Nudelmaschinen lassen sich Pastaplatten für Ravioli oder Lasagne, Tagliatelle sowie schmalere Formen der beliebten Bandnudeln zubereiten. Mit ein wenig zusätzlicher Handarbeit können Sie daraus wiederum Spaghetti rollen, kleine kurze Suppennudeln schneiden oder Farfalle formen.

Automatische Nudelmaschinen stellen im Vergleich deutlich mehr Nudelformen her. Fertige Spaghetti, Rundnudeln wie Penne, Rigatoni oder Maccheroni, Lasagneblätter, Fettuccine, Parpadelle und Tagliatelle lassen sich häufig mit den beiliegenden Aufsätzen zaubern.

6.2. Wie sollte man eine Nudelmaschine reinigen?

Nudelteig, der in einer Nudelmaschine gewalzt wird

Pastateig sollte besonders dünn und geschmeidig sein, um perfekte Nudeln herstellen zu können.

Vor allem manuell zu bedienende Nudelmaschinen sollten Sie trocken reinigen. Lassen Sie eventuell haftende Teigreste trocknen und entfernen Sie sie mit einer weichen Bürste. Auch durch das Betätigen der Kurbel fördern Sie im Inneren abgelagerte Krümel zutage.

Nur bei stärkeren Verschmutzungen kann auch ein feuchtes Tuch Anwendung finden. Trocknen Sie die Maschine allerdings anschließend gründlich ab, um Rost vorzubeugen.

Automatische Nudelmaschinen lassen sich oftmals leicht in ihre Einzelteile zerlegen, die dann per Hand und unter fließendem warmem Wasser gereinigt werden. Folgen Sie bei der Demontage und Säuberung Ihrer Nudelmaschine stets der Anleitung des Herstellers.

Bei besonders hartnäckigen Verschmutzungen können Sie aus Kunststoff oder Edelstahl bestehende Teile auch eine Weile einweichen lassen, bevor Sie sie mit einer weichen Bürste oder einem Lappen säubern.

Achtung: Für eine besonders komfortable Reinigung der Einzelelemente nach dem Einsatz der automatischen Nudelmaschine sollten Sie auf ein Gerät mit spülmaschinenfesten Einsätzen zurückgreifen.

6.3. Welche Nudelmaschinen schnitten im Test der Stiftung Warentest gut ab?

Bislang wurden durch Stiftung Warentest keine Pastamaschinen untersucht, weshalb wir Ihnen leider keinen offiziellen Nudelmaschinen-Testsieger vorstellen können.

Allerdings beschäftigte sich das Institut mit diversen Küchenmaschinen, beispielsweise von KitchenAid, die auch als Nudelmaschinen genutzt werden können. Unter den Küchenmaschinen überzeugten vor allem Magimix, KitchenAid und Bosch.

6.4. Lassen sich auch Nudeln aus Gemüse in der Nudelmaschine herstellen?

Nudeln aus Gemüse, beispielsweise die beliebten Zoodles aus Zucchini, sind nicht für die Herstellung in einer Nudelmaschine geeignet, da diese auf das Kneten beziehungsweise Walzen und die Verarbeitung von Teig ausgelegt ist.

Nutzen Sie zur Gemüsenudelherstellung eher eine herkömmliche Küchenmaschine mit geeigneten Schneidaufsätzen oder alternativ eine Gemüsereibe.