Kaufberatung: Mit unserem Wasserkocher Vergleich 2021 finden Sie das richtige Produkt

Erste Fakten
  • Mit einem Wasserkocher können Sie Leistungswasser innerhalb weniger Minuten zum Kochen bringen, sodass Sie Babynahrung erhitzen oder Heißgetränke herstellen können. Bei Wasserkochern ohne Kabel ist der Wasserbehälter von der Grundplatte getrennt.
  • Wasserkocher aus Edelstahl und Glas sind besonders beliebt, da sie sehr pflegeleicht und hitzebeständig sind. Zudem wirken sie in der Regel hochwertiger und moderner als Modelle aus Kunststoff. Möchten Sie einen Wasserkocher ohne Plastik haben, können Sie auch zu Modellen aus Holz oder Keramik greifen.
  • Wasserkocher mit Temperatureinstellung bieten sich vor allem dann an, wenn Sie die Temperatur des Wassers auf die Tee-Art anpassen möchten. Weitere nützliche Eigenschaften sind eine Wasserstandsanzeige sowie eine Warmhaltefunktion.

wasserkocher-test

Während Wasser vor einigen Jahrzehnten noch im Topf oder Kessel auf dem Herd zum Kochen gebracht werden musste, findet sich heutzutage in nahezu jeder modernen Küche ein Wasserkocher.

Auch wenn die einzelnen Modelle sehr ähnlich aufgebaut sind, unterscheiden sie sich dennoch im Hinblick auf das Design, das verwendete Material und die zur Verfügung stehenden Funktionen.

In unserem Wasserkocher-Vergleich 2021 auf n-tv.de möchten wir Ihnen einen umfassenden Überblick über das aktuelle Angebot an Wasserkochern geben. In den in unserer Vergleichstabelle aufgeführten Kategorien können Sie auf einen Blick erkennen, welche Unterschiede es zwischen den einzelnen Modellen gibt.

1. Was ist ein Wasserkocher und wie funktioniert er?

Strom und Zeit sparen

Auch in einem Wasserkocher-Test der Stiftung Warentest kam heraus, dass Verbraucher mit einem Wasserkocher sowohl Zeit als auch Stromkosten einsparen können. Im Gegensatz zu anderen Geräten, die zum Erhitzen von Wasser genutzt werden können, ist ein Wasserkocher wesentlich schneller und energiesparender.

Kaffeemaschinen, Wasserkocher und Toaster zählen zu den beliebtesten elektrischen Küchengeräten. Die praktischen Küchenhelfer erleichtern die Arbeit, sodass das Zubereiten von Lebensmitteln zum Kinderspiel wird.

Kochen Sie Wasser im Wasserkocher oder auf der normalen Herdplatte, machen sich deutliche Unterschiede bemerkbar. In einem Wasserkocher fängt das Wasser wesentlich schneller an zu kochen, sodass Sie sowohl Zeit als auch Strom sparen können.

Genau aus diesem Grund ist der Wasserkocher ein sehr beliebtes Küchengerät, welches in keiner modernen Küche fehlen darf. Mithilfe eines Wasserkochers lässt sich nicht nur Tee kochen, sondern auch eine Wärmflasche füllen. Zudem können Sie Instantgerichte zubereiten oder Nudelwasser zuvor erhitzen, bevor Sie es in den Kochtopf geben.

Ein herkömmlicher Wasserkocher besteht aus folgenden drei Komponenten: einem Sockel, einem Heizelement und einem Wasserbehälter. Über den Ein-Aus-Schalter können Sie nach Einfüllen des Wassers den Heizvorgang starten. Die Heizspirale wird aufgeheizt, sodass das Wasser zum Kochen gebracht wird.

Sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist, schaltet sich der Wasserkocher automatisch ab. Je nach Modell ertönt zusätzlich ein Signal.

Bei der Verwendung eines Wasserkochers ergeben sich folgende Vor- und Nachteile:

    Vorteile
  • bringen Wasser innerhalb von 3 bis 5 Minuten zum Kochen
  • stromsparende Alternative zum Kochtopf oder zur Mikrowelle
  • Wasserkocher mit Temperatureinstellung können perfekt auf den Verwendungszweck abgestimmt werden
  • sind mit einem Überkochschutz ausgestattet
  • Warmhaltefunktion sorgt dafür, dass das Wasser bis zu 2 Stunden warm bleibt
    Nachteile
  • Geräte sind anfällig für Kalkablagerungen
  • müssen regelmäßig gereinigt werden

2. Welche Wasserkocher-Arten gibt es?

Da die Funktionsweise der verschiedenen Wasserkocher identisch ist, unterscheiden sie sich optisch vor allem hinsichtlich der Größe, der Bauweise und des Designs. In der folgenden Tabelle möchten wir Ihnen die gängigsten Wasserkocher-Arten genauer vorstellen:

Wasserkocher-Typ Eigenschaften
Klassischer Wasserkocher
  • beliebteste Wasserkocher-Art
  • können sowohl aus Kunststoff als auch aus Edelstahl bestehen
  • oftmals mit vielen weiteren Funktionen ausgestattet
Reisewasserkocher
  • besonders klein und handlich
  • kompakte Maße und geringes Gewicht
  • zumeist aus Kunststoff gefertigt
  • einige Modelle verfügen über einen 12V-Anschluss für den Zigarettenanzünder
LED-Wasserkocher
  • Wasserkocher aus Glas
  • LED-Beleuchtung in den Boden gearbeitet
  • leuchten während des Kochvorgangs
  • modernes und hochwertiges Design
  • einige Modelle zeigen die jeweilige Temperatur über verschiedene Farbmodule an
Design-Wasserkocher
  • haben ein besonders hochwertiges Design
  • sind mehr als nur ein Funktionsgegenstand
  • bestehen zumeist aus Glas, Edelstahl oder Aluminium
Retro-Wasserkocher
  • erinnern optisch an einen alten Wasser- oder Teekessel
  • oftmals dem Style der 60er- oder 70er-Jahre nachempfunden
  • Wasserkocher können aus Keramik, Porzellan oder anderen besonderen Materialien bestehen

Eine zu den Wasserkesseln gehörende Variante ist der Induktions-Wasserkocher. Der Wasserkessel ist für alle Herdarten geeignet, weist jedoch einen speziellen Boden auf, sodass der Wasserkocher auch für Induktions-Kochfelder benutzt werden kann.

3. Welches Material ist besonders beliebt?

wasserkocher aus glas

Wasserkocher aus Glas wirken sehr modern.

Einfache Modelle bestehen in der Regel aus Kunststoff. Dies hat den Vorteil, dass der Wasserkocher sehr günstig ist und über ein geringes Gewicht verfügt. Allerdings sind immer mehr Menschen auf der Suche nach einem Wasserkocher, der ohne Plastik auskommt.

Nachhaltige Wasserkocher können aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt sein. Während Wasserkocher aus Porzellan häufig dem Retro-Style zugeschrieben werden, zählen Wasserkocher aus Chrom eher zu den Design-Modellen.

Glas-Wasserkocher sind durchsichtig und gehören derzeit zu den stylischsten Wasserkochern, die im Handel vertreten sind. Viele Modelle verfügen zudem über eine LED-Beleuchtung, die sich beim Kochvorgang automatisch einschaltet.

Wer sich noch mehr Extravaganz wünscht, kann sich auch einen Wasserkocher aus Holz zulegen. Die Geräte sind zwar zumeist etwas teurer, bestechen aber durch das zugleich moderne und naturbezogene Design.

Ein echter Hingucker sind zudem Wasserkocher aus Kupfer. Besonders in Kombination mit Glas kommt die Farbe optimal zur Geltung.

4. Was ist der Unterschied zwischen einem offenen und einem verdeckten Heizsystem?

frau fuellt wasser aus dem wasserkocher in eine tasse

Heutzutage wird das Heizelement fast ausschließlich verdeckt verbaut.

In früheren Zeiten gab es ausschließlich Wasserkocher mit Heizspirale. Diese Heizspiralen waren freiliegend, sodass der Stab sehr kalkanfällig und das Gerät damit sehr wartungs- und pflegeintensiv war. Auch wenn sie vergleichsweise leise Wasserkocher sind, werden sie kaum noch vertrieben.

Heutzutage verfügen nahezu alle Wasserkocher über ein verdecktes Heizelement. Sie sind zwar etwas lauter, lassen sich jedoch auch wesentlich leichter reinigen. Daher sind sie laut zahlreicher Wasserkocher-Tests im Internet für den täglichen Gebrauch wesentlich empfehlenswerter.

Ein Wasserkocher kann nicht ohne Strom betrieben werden, da der Verbrauch beim Erhitzen sehr hoch ist. Ein Akku wäre in diesem Fall sehr schnell leer, sodass sich diese Bauweise nicht lohnt.

Wenn ein Wasserkocher ohne Kabel angeboten wird, bedeutet dies lediglich, dass der Wasserbehälter vom Sockel getrennt werden kann. Da lediglich der Sockel mit dem Stromkabel verbunden ist, kann der Wasserbehälter flexibel benutzt werden. Durch einen 360° Zentralkontakt kann der Wasserbehälter in jeder Richtung an den Sockel angedockt werden.

Auch ein kleiner Wasserkocher kommt nicht ohne Strom aus. Statt einer Steckdose kann in einigen Fällen jedoch der Zigarettenanzünder als Stromquelle genutzt werden.

5. Temperaturregelung, Wasserstandsanzeige, Warmhaltefunktion – mit welchen Funktionen sollte ein Wasserkocher ausgestattet sein?

temperaturanzeige eines wasserkochers

Vor allem Teetrinker sollten zu Modellen mit Temperatureinstellung greifen.

Wenn Sie einen Wasserkocher kaufen, sollte dieser unbedingt auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt sein. Trinken Sie beispielsweise gerne verschiedene Teesorten, sollte der Wasserkocher im Optimalfall über eine Temperaturregelung verfügen.

Hier bekommen Sie einen Überblick darüber, mit welchen Funktionen der beste Wasserkocher ausgestattet sein sollte:

  • Temperaturwahl
  • Wasserstandsanzeige
  • Warmhaltefunktion
  • Wasser- und Kalkfilter
  • automatische Abschaltung

6. Wasserkocher im Test – wie schneiden die verschiedenen Modelle bei der Stiftung Warentest ab?

Ob durchsichtige Wasserkocher oder Modelle im Retro-Design – die Geräte sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch eine sehr praktische Erfindung. Ob die elektrischen Haushaltsgeräte auch in technischer Hinsicht überzeugen können, wollte die Stiftung Warentest in einem speziellen Wasserkocher-Test herausfinden.

Unter den 18 getesteten Modellen befanden sich sowohl günstige Wasserkocher als auch teurere Varianten. Wasserkocher-Testsieger wurde der Bosch Styline TWK8613.

Leider ist der Test mittlerweile schon etliche Jahre her, sodass die getesteten Modelle mittlerweile gar nicht mehr auf dem Markt zu finden sind. In unserer Kaufberatung auf n-tv.de geben wir Ihnen jedoch zahlreiche Informationen darüber, welche Eigenschaften ein guter Wasserkocher aktuell aufweisen sollte.

7. FAQs – häufig gestellte Fragen und Antworten zum Thema Wasserkocher

7.1. Wie viel Watt hat ein guter Wasserkocher?

Je mehr Leistung ein Wasserkocher hat, desto schneller kann das Gerät das enthaltene Wasser zum Kochen bringen. Bei kleinen Reisekochern reicht eine Leistung von 600 bis 1.000 Watt aus. Größere Wasserkocher mit einem hohen Fassungsvermögen sollten jedoch mindestens 2.400 Watt aufweisen.

Hochwertige Produkte werden unter anderem von Philips, Russell Hobbs, WMF, DeLonghi, Emerio, Aigostar und Clatronic. Der Hersteller Alessi ist zudem für außergewöhnliche Designs bekannt. Günstige Wasserkocher werden hingegen bei Discounter wie Lidl oder Aldi unter hauseigenen Marken vertrieben.

7.2. Sind alle Wasserkocher BPA-frei?

bpa-frei-siegel

Achten Sie bei Wasserkochern aus Kunststoff darauf, dass sie dieses Siegel aufweisen.

Wenn Sie einen Kunststoff-Wasserkocher kaufen, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass dieser frei von gesundheitsschädlichen Partikeln ist.

Bisphenol A (kurz BPA) macht Kunststoffe härter und langlebiger, steht jedoch im Verdacht, eine schädliche Wirkung auf den menschlichen Körper auszuüben.

Tipp: Ob ein Modell BPA-frei ist, können Sie auf einen Blick in unserer Vergleichstabelle auf n-tv.de erkennen. Auf Nummer sicher können Sie auch dann gehen, wenn Sie einen Wasserkocher ohne Plastik auswählen.

7.3. Welches Fassungsvermögen sollte der Wasserkocher aufweisen?

Die meisten Wasserkochen weisen ein Fassungsvermögen von 1,7 Litern auf. Dieses Volumen reicht in der Regel aus, um alle Familienmitglieder mit einem Heißgetränk zu versorgen. Möchten Sie den Wasserkocher darüber hinaus für weitere Zwecke nutzen, sollten Sie zu Modellen mit einem Fassungsvermögen von bis zu 3 Litern greifen.

7.4. Von welchen Faktoren hängt die Kochlautstärke ab?

Der Geräuschpegel eines Wasserkochers wird nur sehr selten von den verschiedenen Herstellern angegeben. Die Geräte arbeiten zumeist jedoch bei sehr ähnlichen Lautstärken.

Wenn Sie auf der Suche nach einem leisen Wasserkocher sind, sollten Sie auf das Material, die Isolierung und die Bauweise achten. Wasserkocher aus Glas oder Kunststoff sind zumeist leiser als Modelle aus Edelstahl. Auch treten bei verdeckten Heizelementen die Geräusche zumeist lauter hervor.

7.5. Wie lässt sich ein Wasserkocher reinigen?

Der Reinigungsaufwand hält sich bei einem Wasserkocher sehr in Grenzen. Das Gehäuse können Sie ganz einfach mit einem feuchten Tuch reinigen.

Da Verkalkungen zu lauteren Geräuschen und Schädigungen des Geräts führen können, sollten Sie einen Wasserkocher regelmäßig entkalken. Natürliche Entkalkungsmittel sind unter anderem Essig, Zitronensaft und Backpulver. Bei starkem Kalkbefall sollten Sie jedoch zu einem speziellen Entkalkungsmittel greifen.